Martinhal eröffnet Residences in Lissabon

| Hotellerie Hotellerie

Mit der Eröffnung der Martinhal Residences in Lissabon gehen die Martinhal-Gründer und Eigentümer der Elegant Group, die Immobilien in ganz Portugal entwickelt, nun neue Wege: In einem der ersten Residences Konzepte in Lissabon sollen ab Mai Luxushotel und Leben in Eigentum Hand in Hand gehen.

Von außen erinnert das neue Gebäude in Lissabons Viertel Parque des Nacoes nahe des ehemaligen Expo-Geländes mit klaren Linien und grünen Oasen an der Fassade an Hundertwasser – und das ist kein Zufall: Roman Stern ließ sich bei der Planung des neues Projektes von Hundertwassers architektonischen Werken in Wien inspirieren. Umgesetzt wurde seine Idee von dem portugiesischen Architekten Eduardo Capinha Lopes, der für das kontemporäre Gebäude direkt neben den Residences jüngst mit einem Architekturpreis ausgezeichnet wurde.

In der Lobby werden Gäste von warmen Farben und hochwertigen Materialien wie Holz, Naturstein und Glas empfangen. Das biophile Design der Fassade zieht sich durch das gesamte Gebäude. Im Restaurant vermitteln grüne Hängepflanzen Natur-Feeling und auf den Balkonen der Penthouses schaffen grüne Pflanzenwände Privatsphäre – und helfen außerdem bei der Verbesserung des Stadtklimas und der Luftqualität.

In den Studios und Apartments des Hotels, die sich auf die ersten vier Stockwerke verteilen, genießen Hotelgäste den Service des modernen Residences Konzept. Die oberen Stockwerke sind ein Luxus-Wohnkomplex. Das neue Konzept findet Anklang, denn fast alle Einheiten sind bereits verkauft. Auch im Hotel sind alle ein- zwei- und drei Schlafzimmer Apartments mit Küche und Wohnbereich ausgestattet. 

Wie in allen Martinhal Häusern spielt Kunst auch in den Martinhal Residences eine große Rolle. Das Highlight sind riesige Kunstwerke des Lissaboner Trash Art Künstlers Bordalo ii: Eine bunt leuchtende, freundliche Spinne sitzt neben dem Eingang an der Fassade, in der Lobby werden Gäste von einer Löwenfamilie empfangen und im Restaurant schmückt ein Koala aus Neonröhren eine ganze Wand. Alle Studios, Apartments und Flure sind mit Kunstwerken portugiesischer Künstler geschmückt, die Geschichten des Landes erzählen und alle eines gemeinsam haben: Ihre Kunstwerke wurden in den letzten zehn Jahren beim „Luxury Art and Design Weekend“ im Martinhal Sagres, dem Flagschiff der Gruppe, ausgestellt.

Auch im Restaurant „Terrace“ ist alles durchdacht: Die Martinhal Residences liegen im östlichsten Stadtteil Lissabons, auch „Oriente“ genannt, und so serviert das internationale Küchenteam unter Leitung des portugiesischen Küchenchefs orientalische Küche mit asiatischem Touch und regionalen Elementen. Auch der Außenbereich macht dem Restaurantnamen alle Ehre. Bodentiefe Fensterfronten lassen sich an warmen Sommertagen komplett öffnen und machen das Restaurant zu einem geselligen Ort, an dem auch Events wie Konzerte, Food Truck Festivals und Themenabende geplant sind. Den wohl besten Blick hat man aber am frühen Abend von der zukünftigen Rooftop-Bar im vierzehnten Stock.


Zurück

Vielleicht auch interessant

SV Deutschland übernimmt ab September die exklusive Verantwortung für den Hospitality-Betrieb im neuen Präventionszentrum Previer in der Hamburger HafenCity. Das Leistungsspektrum umfasst die Verpflegung sowie den Betrieb von 234 Zimmern.

Anzeige

Das Restaurant ist montags halb leer. Die Lobby steht tagsüber weitgehend ungenutzt. Zehn Zimmer bleiben unter der Woche regelmäßig frei. Solche Situationen kennen die meisten Hoteliers. Lange Zeit lautete die zentrale Frage: Wie bekommen wir diese Kapazitäten verkauft? Heute stellen sich viele Häuser eine zweite Frage: Wie können wir sie nutzen?

Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg erhält erstmals Hotels direkt am Terminal. Geplant sind zwei Häuser mit insgesamt 140 Zimmern, die Ende 2027 eröffnen sollen.

Anzeige

In Folge 5 des HotelPartners Podcast „AUSGEBUCHT!“ interviewt Gastgeber und HotelPartner-CEO Oliver Meyer Myriam Schlatter, CEO der Laudinella Group, zur beeindruckenden Entstehung ihrer Hotelgruppe. Sie erzählt.

Der Bundesfinanzhof hat klargestellt, dass Hotelzimmermieten nicht grundsätzlich von der gewerbesteuerlichen Hinzurechnung ausgenommen sind. Entscheidend ist, ob die angemieteten Unterkünfte nach dem Geschäftsmodell eines Unternehmens dauerhaft für den Betrieb vorgehalten werden müssen.

Eine Studie von Christie & Co sieht die Münchner Luxushotellerie weiterhin auf Wachstumskurs. Besonders hohe Auslastungen und Zimmerpreise wurden im Herbst 2025 registriert.

Waren die Urlaubsziele in Schleswig-Holstein in den ersten Monaten des Jahres besser besucht als 2025? Ein genauerer Blick zeigt große Unterschiede zwischen größeren Hotels und kleineren Häusern.

Das Hamburger Hotel Louis C. Jacob feiert am 5. Juli seinen 235. Geburtstag mit einem öffentlichen Jubiläumsfest. Besucher erwarten Hausführungen, kulturelle Darbietungen und eine Versteigerung zugunsten des Liedstadtfestivals.

Die Hyatt Hotels Corporation hat auf ihrem Investorentag neue Finanzziele für den Zeitraum bis 2028 präsentiert und eine Aufstockung ihres Aktienrückkaufprogramms bekannt gegeben.

Die Hotelbuchungen zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den Vereinigten Staaten liegen bisher unter den Erwartungen. Gründe hierfür sind komplexe Einreiseformalitäten, hohe Reisekosten sowie Verzerrungen durch die Kontingentverwaltung der FIFA.