Mehr ausländische Besucher in NRW

| Hotellerie Hotellerie

Mehr Gäste und mehr Übernachtungen: Die Tourismus-Branche in Nordrhein-Westfalen blickt auf ein Rekordjahr zurück. Nach Zahlen des Statistischen Landesamtes haben 2025 rund 25 Millionen Menschen in Beherbergungsbetrieben und auf Campingplätzen in NRW übernachtet. Das ist im Vorjahresvergleich ein Plus von 2,2 Prozent. Auch die Zahl der Übernachtungen fiel mit 55,5 Millionen um 1,7 Prozent höher aus als im Jahr 2024. 

Bei Auslandsbuchungen legte NRW ebenfalls zu. Nach 5,6 Millionen Gästen im Jahr 2024 kamen im vergangenen Jahr 5,8 Millionen Menschen aus dem Ausland nach Nordrhein-Westfalen. Das ist ein Plus von 3,5 Prozent. Hier zählten die Statistiker bei den Übernachtungen mit 11,6 Millionen ein Plus von 2,6 Prozent. 

Einbruch bei Gästen aus Großbritannien 

Spitzenreiter sind hier Gäste aus den Niederlanden (1,3 Millionen) vor Belgien (392.000). Einen besonders starken Rückgang von Buchungen gab es aus Großbritannien. Kamen 2024 noch 459.000 Gäste aus dem Vereinigten Königreich nach NRW, waren es 2025 nur noch 370.000. Das ist ein Minus von 6,4 Prozent. 

Beim Blick auf die Betriebsarten haben im vergangenen Jahr besonders die Campingplätze zugelegt. Hier gab es im Vorjahresvergleich mit 3 Millionen Gästeübernachtungen ein Plus von 13,2 Prozent. In den Gasthöfen dagegen gab es ein Minus von 6,4 Prozent auf 466.000. 

Dachverband nennt Zahlen nach Rekordjahr 2024 bemerkenswert 

Der Dachverband Tourismus NRW spricht von bemerkenswerten Zahlen. «Die neuen Rekordzahlen sind ein starkes Signal. Wir haben damit selbst das außergewöhnliche EM-Jahr 2024 noch übertroffen. Das zeigt, welche Zugkraft das Reiseland Nordrhein-Westfalen inzwischen hat – auch im Bereich des klassischen Urlaubs», sagt Heike Döll-König, Geschäftsführerin von Tourismus NRW, der dpa. Der Verband verweist darauf, dass im Tourismus in Nordrhein-Westfalen mehr Menschen als in den klassischen Industriebranchen arbeiten. 

Erfasst in der Statistik werden Betriebe mit mindestens zehn Gästebetten oder Stellplätzen auf Campingplätzen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg erhält erstmals Hotels direkt am Terminal. Geplant sind zwei Häuser mit insgesamt 140 Zimmern, die Ende 2027 eröffnen sollen.

Anzeige

In Folge 5 des HotelPartners Podcast „AUSGEBUCHT!“ interviewt Gastgeber und HotelPartner-CEO Oliver Meyer Myriam Schlatter, CEO der Laudinella Group, zur beeindruckenden Entstehung ihrer Hotelgruppe. Sie erzählt.

Der Bundesfinanzhof hat klargestellt, dass Hotelzimmermieten nicht grundsätzlich von der gewerbesteuerlichen Hinzurechnung ausgenommen sind. Entscheidend ist, ob die angemieteten Unterkünfte nach dem Geschäftsmodell eines Unternehmens dauerhaft für den Betrieb vorgehalten werden müssen.

Eine Studie von Christie & Co sieht die Münchner Luxushotellerie weiterhin auf Wachstumskurs. Besonders hohe Auslastungen und Zimmerpreise wurden im Herbst 2025 registriert.

Waren die Urlaubsziele in Schleswig-Holstein in den ersten Monaten des Jahres besser besucht als 2025? Ein genauerer Blick zeigt große Unterschiede zwischen größeren Hotels und kleineren Häusern.

Das Hamburger Hotel Louis C. Jacob feiert am 5. Juli seinen 235. Geburtstag mit einem öffentlichen Jubiläumsfest. Besucher erwarten Hausführungen, kulturelle Darbietungen und eine Versteigerung zugunsten des Liedstadtfestivals.

Die Hyatt Hotels Corporation hat auf ihrem Investorentag neue Finanzziele für den Zeitraum bis 2028 präsentiert und eine Aufstockung ihres Aktienrückkaufprogramms bekannt gegeben.

Die Hotelbuchungen zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den Vereinigten Staaten liegen bisher unter den Erwartungen. Gründe hierfür sind komplexe Einreiseformalitäten, hohe Reisekosten sowie Verzerrungen durch die Kontingentverwaltung der FIFA.

Das Jufa Hotel in der Hamburger HafenCity verzeichnet einen Meilenstein von einer Million Übernachtungen. Parallel dazu steigt die Zahl der Gäste aus Norddeutschland in der Steiermark an.

Mercurius Real Estate plant im Frankfurter Gallus-Viertel den Bau von 577 Serviced Apartments. Das Projekt „Green Cam“ ersetzt eine ursprünglich vorgesehene Büronutzung und soll zusätzlich Gewerbe-, Gastronomie- und Freizeitflächen umfassen.