Meininger-CEO Ajit Menon in Indien festgenommen

| Hotellerie Hotellerie

Wie diverse indische Medien berichten, hatte die Abteilung für Wirtschaftsdelikte (Economic Offences Wing, EOW) der Polizei von Mumbai einen Vertrauten des Eigentümers des Reiseunternehmens Cox & Kings vor zwei Wochen festgenommen. Bei dem Mann handelte es sich um Ajit Menon, der auch CEO der Hotelkette Meininger ist.

Das EOW hatte im Jahr 2021 ein Verfahren gegen Cox & Kings Financial Services Limited, ein Schwesterunternehmen des Reiseveranstalters Cox & Kings, eingeleitet, so die Medien. Menon wurde einem Gericht vorgeführt, dass ihn bis zum 15. April in Polizeigewahrsam genommen habe, sagte ein Beamter den lokalen Medien.

Eine Sprecherin der Meininger Hotels hat unterdessen bestätigt, dass Ajit Menon während einer Reise nach Indien für Befragungen behördlich festgehalten wurde. Nach derzeitigen Informationen stehe diese Festnahme im Zusammenhang mit Ermittlungen zu zurückliegenden geschäftlichen Aktivitäten in Indien. Ajit Menon sei in diese Aktivitäten allerdings nicht involviert gewesen.

„Wir möchten betonen, dass diese Angelegenheit in keiner Weise mit Herrn Menons derzeitiger Rolle bei Meininger Hotels zusammenhängt. Wir stehen in Kontakt mit der britischen Deputy High Commission in Mumbai, um Ajit Menon bei möglicherweise anstehenden rechtlichen Schritten zu unterstützen“, so die Hotelgruppe, die unterstreicht, dass das Executive Team laufende Aktivitäten übernehme sicherzustellen, dass alle Services weiter ohne Unterbrechungen zur Verfügung stünden.

Meininger betreibt derzeit 36 Hybrid-Hotels mit insgesamt an die 5.335 Zimmern und etwa 19.507 Betten in 26 europäischen Städten wie Kraków, Köln, Amsterdam, Berlin, Kopenhagen, Mailand, Paris, Rom und Wien. Weitere Hotelprojekte befinden sich in der Entwicklung.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.