Meininger eröffnet Hotel in Reykjavik

| Hotellerie Hotellerie

Die Meininger Hotelgruppe hat eine Vereinbarung für ein Hotel in Reykjavik unterzeichnet. Das Gebäude befindet sich in Reykjaviks Stadtteil Vesturbaer, in der Nähe des Stadtzentrums und der Konzerthalle Harpa. Die Eröffnung ist für das zweite Quartal 2020 geplant. Das Meininger Hotel wird im JL House untergebracht sein, einem berühmten Lagerhaus aus den 1940er Jahren, und komplett modernisiert.

Die 122 Zimmer und 442 Betten verteilen sich auf fünf Etagen. Die Zimmertypen reichen von klassischen Doppelzimmern über private Mehrbettzimmer bis hin zum Bett im Schlafsaal. Die öffentlichen Bereiche wie Rezeption, Lobby, Lounge, Bar und Frühstücksraum befinden sich im Erdgeschoss des Gebäudes, ebenso die für Meininger typische Gästeküche und Gamezone. Die Innenausstattung des Hotels wird auf einem für die Region spezifischen Thema basieren. 

Wie Meininger nun mitteilte, sei Island der am schnellsten wachsende Markt in Europa. Im Jahr 2017 besuchten etwa 2,2 Millionen Touristen das Land (das Fünffache im Vergleich zu 2010), was etwa dem Sechsfachen der ständigen Wohnbevölkerung des Landes entspricht. Aufgrund des rasanten Wachstums hatte Reykjavik die marktweit höchste Auslastung in Europa.

Der Hauptgrund für einen Besuch Islands sind dessen Naturattraktionen, aber Reykjavik ist ein ebenso beliebtes Touristenziel, da es viel zu bieten hat, beispielsweise zahlreiche Museen sowie viele Veranstaltungen und Festivals. Aufgrund der relativ geringen Größe Islands können viele Attraktionen und beliebte Aktivitäten an einem Tag erreicht und abgeschlossen werden, daher sind Tagesausflüge von Reykjavik aus sehr beliebt.

„Ich freue mich sehr über das Projekt in Reykjavik, da es unsere geografische Reichweite erweitert und eine tolle neue Option für unsere Gäste ist“, erklärte Hannes Spanring, CEO der Meininger Hotels. „Reykjavik hat in den vergangenen Jahren als Drehscheibe zwischen Europa und Nordamerika an Bedeutung gewonnen, auch weil sich die Erreichbarkeit auf dem Luftweg erheblich verbessert hat. Der Hauptteil der Besucher sind Urlauber aus beiden Kontinenten. Wenn wir uns den Tourismusmarkt in Island ansehen, erwarten wir einen typischen Mix aus Meininger -Gästen, Einzelreisende wie Rucksacktouristen sowie Gruppen und nur eine kleine Anzahl Geschäftsreisender.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das frühere Wyndham Grand Salzburg tritt künftig unter der Marke Radisson Blu auf. Das Haus verfügt über 262 Zimmer und 1.785 Quadratmeter Veranstaltungsfläche und positioniert sich verstärkt im Tagungs- und Geschäftsreisemarkt.

Die DSR Hotel Holding eröffnet am 6. Juli 2026 das neue Henri Hotel Garmisch-Partenkirchen mit 69 Zimmern im ehemaligen Reindl's Partenkirchner Hof. Das neue Haus ist ab sofort buchbar und erweitert das Alpen-Portfolio des Unternehmens.

Das Hotel Gut Ising am Chiemsee investiert in den Bau von zwei neuen Wohngebäuden für seine Angestellten. Bis Oktober entstehen insgesamt 37 Einheiten mit 60 Betten sowie verschiedene Gemeinschaftseinrichtungen für Auszubildende und Fachkräfte.

Das Webers Hotel im Essener Ruhrturm wird künftig von Signo Hospitality betrieben und schließt sich der Accor-Gruppe an. Ab Ende 2026 sind umfassende Renovierungsarbeiten und ein Markenwechsel des Hauses mit 137 Zimmern geplant.

Eine Studie von HotellerieSuisse zeigt den anhaltend hohen Einfluss von Buchungsplattformen auf die Preisgestaltung in der Schweizer Hotellerie. Hotels berichten zunehmend über Preisunterbietungen und eingeschränkte Kontrolle im digitalen Vertrieb.

Das „Hotel am Sophienpark“ in Baden-Baden soll nach einer umfassenden Modernisierung im Frühjahr 2027 unter dem Namen „The Floris“ weitergeführt werden. Das traditionsreiche Gebäude an der Sophienstraße 14 werde derzeit revitalisiert und als Vier-Sterne-Superior-Hotel neu positioniert.

Das Hotel du Cap-Eden-Roc erweitert sein Angebot 2026 um die Yacht Millesime. Die 37 Meter lange Yacht soll exklusiv Hotelgästen für Fahrten entlang der Mittelmeerküste zur Verfügung stehen.

Mecklenburg-Vorpommern zählte im vorigen Jahr rund acht Millionen Urlauber und etwa 33 Millionen Übernachtungen. Das hohe Niveau soll mindestens gehalten werden. Aber die Branche steht unter Druck.

Die Dormero Gruppe erweitert ihre Präsenz in der Region Mittelfranken und übernimmt das bisherige NH Hotel in Fürth. Das Hotel befindet sich in zentraler Lage direkt am Stadtpark und umfasst insgesamt 118 Zimmer.

Eine aktuelle Preisstudie zeigt, dass viele Hotels an der Nord- und Ostsee trotz einer hohen Nachfrage ihre Preise senken. Grund dafür ist ein verändertes Buchungsverhalten der Gäste, auf das viele Betriebe mit defensiven Preisstrategien reagieren.