Meininger Hotels ab 2022 wieder in Köln

| Hotellerie Hotellerie

Die Meininger Hotels setzen auch in Deutschland weiter auf Wachstum und kommen zurück nach Köln. Erst 2017 trennte sich die Hotelgruppe von einem Haus, nun ist ein neues Projekt besiegelt: Im Herbst 2022 eröffnet ein neues Meininger-Hotel in der Rheinmetropole.

Das Neubau des Hotels verfügt über 7.900 Quadratmeter Bruttogeschossfläche mit über 200 Zimmern. Auf dem deutschen Markt betreibt Meininger aktuell zwölf Hotels und plant neben Köln bis 2022 weitere Neueröffnungen in Bremen, Dresden, Heidelberg und Stuttgart. In den nächsten drei Jahren rechnet die Hotelgruppe international mit einem Zuwachs von mehr als 2.300 Zimmern und 8.000 Betten. Im gleichen Zeitraum wird die Anzahl der Betten in Deutschland über 9.000 steigen.

Hannes Spanring, CEO von Meininger-Hotels zum neuen Projekt: „Wir freuen uns sehr über das Comeback. Über 10 Jahre waren wir Betreiber des Meininger-Hotel Köln City Center in der Engelbertstraße. Für Meininger stand nach der Ablöse fest, dass wir mit einem neuen, viel größeren Haus in die Stadt zurückkommen. Das ist uns jetzt gelungen. Nach intensiver Recherche haben wir für ein Projekt unterzeichnet, das viermal so viele Zimmer wie unser erstes Kölner Haus bietet und die Lage ist hervorragend. Den Standort wollen die Meininger noch nicht verraten, sagen aber nicht warum.

Das Meininger Hybridkonzept will Hotel und Hostel mit einander Verbinden. Es gibt eine flexible Zimmerstruktur, vom klassischen Doppelzimmer über ein privates Mehrbettzimmer bis hin zum Bett im geteilten Schlafsaal, Bäder en suite, eine großzügige Gemeinschaftsküche, in der Gäste auf Wunsch selbst kochen können, eine Game Zone mit Tischkicker oder Billardtisch, sowie kostenfreies Wi-Fi.

„Die optimale Platznutzung und die Akquise sowohl von Hotel- als auch Hostelgästen, stehen bei der Entwicklung unserer Hotels an erster Stelle. Die akribisch genaue Planung der Zimmerstruktur, angepasst an den lokalen Markt und die Gästesegmente, ist daher essenziell für unseren Erfolg. Im vergangen Geschäftsjahr verzeichneten wir gruppenweit eine Zimmerauslastungsrate von 90 Prozent – der beste Beweis, dass das unverwechselbare Meininger-Hybridkonzept sehr gut funktioniert,“ so Doros Theodorou, CCO von Meininger Hotels. Die ambitionierten Expansionspläne der Hotelgruppe umfassen derzeit 16 Hotelprojekte, darunter in den USA und Island. Derzeit werden weitere Deals, über 130 in Europa und 20 in den USA, geprüft.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Kartellverfahren deutscher Hotels gegen Booking.com verlangt das Bezirksgericht Amsterdam zunächst einen konkreten Schadensnachweis der Kläger. Während Booking.com das Urteil als Bestätigung seiner Argumentation bewertet, sieht der Hotelverband Deutschland wichtige Weichen zugunsten der Hotels gestellt.

Die Tui Group erweitert ihr internationales Hotelnetzwerk. Mit über 70 geplanten Projekten, neuen Standorten in Shanghai und Japan sowie dem Buchungsstart für eine neue Robinson-Anlage auf den Kapverden setzt der Konzern verstärkt auf Ganzjahresdestinationen in Asien und Afrika.

BWH Hotels Central Europe blickt auf ein stabiles Jahr 2025 zurück: Mit einem Gesamtumsatz von über 921 Millionen Euro und einer wachsenden Hotelanzahl festigt die Gruppe ihre Marktposition trotz volatiler Rahmenbedingungen.

1912 Hotels übernimmt zum 1. März 2026 den Betrieb des Hotel Millennium Park in Lustenau. Neben einer neuen Markenstrategie steht die Stärkung des Geschäftsreise- und Tagungssegments in der Vier-Länder-Region im Fokus der Neuausrichtung.

Die Maritim Hotelgruppe steigert ihren weltweiten Umsatz auf 468,4 Millionen Euro, verzeichnet jedoch aufgrund massiver Investitionen in die Digitalisierung und gestiegener Tarifkosten einen Rückgang beim Betriebsergebnis. Trotz eines schwierigen Marktumfeldes setzt das Familienunternehmen auf nachhaltiges Wachstum und technologische Modernisierung.

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat eine grundlegende Entscheidung zur Rechtsverbindlichkeit von Hotelreservierungen getroffen. Die Anfrage nach freien Zimmerkapazitäten ohne Kenntnis der konkreten Preise stellt kein rechtsverbindliches Angebot zum Abschluss eines Beherbergungsvertrages dar. Die Schadensersatzforderungen eines Hotelbetriebs in Höhe von über 10.000 Euro wurden abgewiesen.

Ein ehemaliges Bürogebäude am Checkpoint Charlie wird für 40 Millionen Euro zum größten Hostel Europas umgebaut. Hinter dem Projekt steht die 500-Millionen-Euro-Wachstumsstrategie der a&o-Eigentümer.

Auf der ITB Berlin 2026 präsentieren die Plaza Hotelgroup und Neura Robotics den humanoiden Roboter 4NE1. Die Kooperation soll zeigen, wie autonome Systeme künftig das Hotelpersonal an der Rezeption und im Service unterstützen können, um dem Fachkräftemangel in der Branche zu begegnen.

Sachsen-Anhalt zieht Bilanz: Trotz eines leichten Rückgangs bei den Übernachtungen präsentieren sich die Gästezahlen 2025 stabil. Während der Harz seine Spitzenposition verteidigt, setzen neue Großprojekte wie die Eröffnung des Stiftsbergs in Quedlinburg Impulse für das Reisejahr 2026.

Der Bundesgerichtshof hebt ein Urteil im Streit zwischen dem Hotel Wikingerhof und Booking.com auf. Beanstandet werden unter anderem Rabattdarstellung, Umgang mit Gästedaten und Provisionsmodelle.