Meininger Hotels eröffnet Haus in Bremen

| Hotellerie Hotellerie

Das Meininger Hotel Bremen Hauptbahnhof verfügt über 126 Zimmer mit 378 Betten und ist Teil des Ensembles um den neu entstehenden Fernbusterminal in der Hansestadt.

"Wir freuen uns auf den neuen Standort an der Weser", sagt Thomas Hagemann, COO von Meininger Hotels. "Bremen ist ein wirtschaftlicher und kultureller Knotenpunkt im Nordwesten Deutschlands. Allein die Anbindung an den Überseehafen in Bremerhaven und zahlreiche Sportveranstaltungen locken jährlich tausende Besucher an", so Hagemann.

Auch Maike Schaefer, Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau begrüßt die Neueröffnung des Hotels und betont: "Ich freue mich sehr, dass Hotel, Parkhaus, Büro- und Handelsflächen sowie die Räumlichkeiten für Buspassagiere fertiggestellt werden. Im Rahmen der vertraglich festgelegten Baureihenfolge liegt nun der Fokus auf dem eigentlichen ZOB, um Busreisenden eine moderne Plattform anbieten zu können. Damit stellen wir im Rahmen der Verkehrswende und des Klimaschutzes eine wichtige Weiche. Zugleich schaffen wir mit dem Parkhaus in Verbindung mit dem ZOB eine Park-and-Ride-Option mitten im Herzen der City. Und zusätzlich verschafft das Hotel Bremen weitere attraktive Übernachtungsplätze und stärkt so die Touristik unserer Stadt."

Über insgesamt sieben Stockwerke des 42-Meter hohen Hochhauses HIGH11 erstreckt sich das Hotel mit seinen Doppel- und Mehrbettzimmer für bis zu vier Personen - in den oberen Etagen mit Blick über die Hansestadt. Das Erdgeschoss des Gebäudes mit Betonfassade wird umrahmt von durchgehenden Arkaden und bodentiefer Fensterfront. Die Eingangshalle soll ein offener Ort der Begegnung sein - nicht nur für Hotelgäste. Denn auch Gäste des neuen Fernbusterminals sollen sich hier zukünftig in der Lobby mit Hotelbar kulinarisch gut versorgt wissen.

"Das Meininger Hotel Bremen Hauptbahnhof ist ein Aufenthalts- und Wohlfühlort für Hotelgäste, Reisende und die Bremer selbst. Die Architektur des Gebäudes unterstreicht diesen Gedanken der Offenheit und des Austauschs ganz wunderbar", erklärt Hagemann weiter. Zum erwarteten Gästemix meint Hagemann: "Neben Geschäfts- und Freizeitreisenden erwarten wir auch Reisegruppen, darunter Schulklassen und Vereine."

Hanseatische Moderne im Inneren

Die innere Gestaltung des Hotels greift Bremens kulturelle Facetten auf und führt Gäste durch Themenwelten, die die Bremer Stadtmusikanten, Schifffahrtstradition und urbane Graffiti-Streetart umfassen. In den öffentlichen Bereichen wird durch Design und Lichtkonzept zusätzlich der Spitzname der Hansestadt "City of Space" aufgegriffen. Die Gestaltung der Gästezimmer ist inspiriert von den vier Helden des Grimm'schen Märchens: Esel, Hund, Katze und Hahn, die für vier unterschiedliche Farbwelten stehen. Entwickelt hat das Interior Design das Architekturbüro Ratschko aus Hamburg.

Mit der Neueröffnung in Bremen und 12 weiteren Standorten in Deutschland betreibt die Hotelgruppe derzeit über 6.500 Betten in Deutschland. "Unser Ziel ist es, das hybride Hotelkonzept von Meininger in neuen und bestehenden Märkten auszubauen", sagt Hagemann. Zwei weitere Hoteleröffnungen in den Bestandsmärkten Deutschland und Italien sind noch für dieses Jahr geplant - in Dresden und Venedig.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Münchner Gastronomen Thomas und Natascha Manglkammer haben das Lartor-Resort in Unterammergau übernommen. Nach Angaben von Merkur.de sollen Hotel, Restaurant und Kunsthalle unter der neuen Führung gemeinsam weiterentwickelt werden.

Die Münchner Hospitality-Gruppe Alpami eröffnet Anfang Juni 2026 ihr erstes Stadthotel in der bayerischen Landeshauptstadt. Das neue Haus mit dem Namen Alpami Glockenbach verfügt über 16 Zimmer und befindet sich im Glockenbachviertel unweit der Isar, wie aus einer Unternehmensmitteilung hervorgeht.

Four Seasons hat gemeinsam mit dem Investmentunternehmen Blasson Pläne für ein neues Luxushotel in Sevilla bekannt gegeben. Das Projekt an der Plaza Nueva umfasst die Revitalisierung eines Gebäudes aus der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts.

Das nordhessische Hotel Die Sonne Frankenberg hat seine Tagungsräume renoviert und richtet sich gezielt an kleinere Unternehmensgruppen. Das neue Konzept kombiniert den Innenbereich mit Außenaktivitäten in der angrenzenden Natur.

Das Landhotel Gut Zarrentin in Mecklenburg-Vorpommern wird für 1,55 Millionen Euro verkauft. Die Eigentümer wollen nach Bayern zurückkehren, während der laufende Hotelbetrieb fortgeführt wird.

Die spanische Fergus Group setzt bei ihrer Expansion nach eigenen Angaben auf die Modernisierung bestehender Hotels statt auf Neubauten. Seit 2013 investierte das Unternehmen rund 150 Millionen Euro in die Neupositionierung von Hotelimmobilien.

Die Primestar Group plant am Warschauer Platz in Berlin-Friedrichshain ein neues Hotelprojekt mit rund 350 Einheiten. Das denkmalgeschützte Gebäude der ehemaligen Höheren Webeschule soll bis 2028 zum „June SIX & Stay Warschauer Platz Berlin“ umgebaut werden.

In Travemünde hat der Bau eines neuen Hotels der Marke Henri mit 100 Zimmern begonnen. Die Plena Immobilien Gruppe investiert rund 25 Millionen Euro in das Projekt, dessen Management von der DSR Hotel Holding übernommen wird.

Anzeige

Das Restaurant ist montags halb leer. Die Lobby steht tagsüber weitgehend ungenutzt. Zehn Zimmer bleiben unter der Woche regelmäßig frei. Solche Situationen kennen die meisten Hoteliers. Lange Zeit lautete die zentrale Frage: Wie bekommen wir diese Kapazitäten verkauft? Heute stellen sich viele Häuser eine zweite Frage: Wie können wir sie nutzen?

Aroundtown hat vier Hotelimmobilien in Düsseldorf, Frankfurt, Dortmund und Offenburg an Prism vermietet. Die Häuser mit insgesamt 514 Zimmern werden künftig unter den Marken Sunday Hotels und Belvilla betrieben.