Meininger Hotels schafft trotz Pandemie Rekord-Juli

| Hotellerie Hotellerie

Die Hotelkette Meininger ist, nach eigenen Angaben, bisher vergleichsweise gut durch die Pandemie gekommen. In der ersten Julihälfte konnte sogar ein Rekordergebnis für die Unternehmensgeschichte eingefahren werden.

 „Vom 5. bis 11. Juli 2021 verzeichneten wir ein Buchungsplus von 85 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und haben sogar Zahlen des Rekordjahres 2019 übertroffen", sagt Doros Theodorou, CCO der Meininger Hotels. Und auch für den Rest des Hochsommers, Juli und August, verkaufte Meininger bereits 142.500 Übernachtungen. „Wir rechnen für Juli und August mit einer Auslastungsrate von bis zu 90 Prozent”, ergänzt Theodorou.

„Es ist deutlich zu sehen, dass Freizeitreisende zurückkommen. Vor allem Familien spielen dabei eine große Rolle.” Gruppenanfragen, die in den Jahren zuvor den größten Anteil der Übernachtungen bei Meininger Hotels ausmachten, sind in den vergangenen eineinhalb Jahren aufgrund der pandemiebedingten Umstände zurückgegangen. Doch für das kommende Jahr sieht es wesentlich besser aus: „Gruppenbuchungen werden bereits für 2022 und darüber hinaus getätigt. Allein im Juni haben wir Verträge im Wert von 1,3 Millionen Euro abgeschlossen”, sagt der CCO der Meininger Hotels.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das frühere Wyndham Grand Salzburg tritt künftig unter der Marke Radisson Blu auf. Das Haus verfügt über 262 Zimmer und 1.785 Quadratmeter Veranstaltungsfläche und positioniert sich verstärkt im Tagungs- und Geschäftsreisemarkt.

Die DSR Hotel Holding eröffnet am 6. Juli 2026 das neue Henri Hotel Garmisch-Partenkirchen mit 69 Zimmern im ehemaligen Reindl's Partenkirchner Hof. Das neue Haus ist ab sofort buchbar und erweitert das Alpen-Portfolio des Unternehmens.

Das Hotel Gut Ising am Chiemsee investiert in den Bau von zwei neuen Wohngebäuden für seine Angestellten. Bis Oktober entstehen insgesamt 37 Einheiten mit 60 Betten sowie verschiedene Gemeinschaftseinrichtungen für Auszubildende und Fachkräfte.

Das Webers Hotel im Essener Ruhrturm wird künftig von Signo Hospitality betrieben und schließt sich der Accor-Gruppe an. Ab Ende 2026 sind umfassende Renovierungsarbeiten und ein Markenwechsel des Hauses mit 137 Zimmern geplant.

Eine Studie von HotellerieSuisse zeigt den anhaltend hohen Einfluss von Buchungsplattformen auf die Preisgestaltung in der Schweizer Hotellerie. Hotels berichten zunehmend über Preisunterbietungen und eingeschränkte Kontrolle im digitalen Vertrieb.

Das „Hotel am Sophienpark“ in Baden-Baden soll nach einer umfassenden Modernisierung im Frühjahr 2027 unter dem Namen „The Floris“ weitergeführt werden. Das traditionsreiche Gebäude an der Sophienstraße 14 werde derzeit revitalisiert und als Vier-Sterne-Superior-Hotel neu positioniert.

Das Hotel du Cap-Eden-Roc erweitert sein Angebot 2026 um die Yacht Millesime. Die 37 Meter lange Yacht soll exklusiv Hotelgästen für Fahrten entlang der Mittelmeerküste zur Verfügung stehen.

Mecklenburg-Vorpommern zählte im vorigen Jahr rund acht Millionen Urlauber und etwa 33 Millionen Übernachtungen. Das hohe Niveau soll mindestens gehalten werden. Aber die Branche steht unter Druck.

Die Dormero Gruppe erweitert ihre Präsenz in der Region Mittelfranken und übernimmt das bisherige NH Hotel in Fürth. Das Hotel befindet sich in zentraler Lage direkt am Stadtpark und umfasst insgesamt 118 Zimmer.

Eine aktuelle Preisstudie zeigt, dass viele Hotels an der Nord- und Ostsee trotz einer hohen Nachfrage ihre Preise senken. Grund dafür ist ein verändertes Buchungsverhalten der Gäste, auf das viele Betriebe mit defensiven Preisstrategien reagieren.