Metropol Hotel in Moskau spielt mit Russland-Klischees in neuem Werbevideo

| Hotellerie Hotellerie

Im Vorfeld seines 115-jährigen Jubiläums stellt sich das Moskauer Metropol Hotel in einem neuen Video dar. Die Idee war es, das Haus nicht nur als historisches Grand Hotel für Reisende aus aller Welt zu präsentieren, sondern auch mit den gängigen Klischees aufzuräumen, die ein internationaler Gast mit Russland verbindet.

Dominique Godat, General Manager: „Die Fußballweltmeisterschaft, die in Russland stattfand, hat das Land für ausländische Touristen wieder attraktiv gemacht. Die Einreise nach Russland wird vereinfacht, die Verwendung elektronischer Visa wird bereits diskutiert. Im Video war uns wichtig, dem Betrachter zu zeigen, dass das Metropol von heute kein steifes und kaltes Grand Hotel ist – persönlicher und emotionaler Service führen zu einem unvergesslichen und makellosen Aufenthalt. Vor allem wollten wir zeigen, wie man Spaß hat, und dass wir uns freuen, wenn unsere Gäste ihren Aufenthalt in unserem Hotel genießen. Tickets für das Bolschoi-Theater? Selbstverständlich! Und Sie können auch auf den Hotelfluren tanzen. Kaviar haben wir übrigens auch…“
 

In den 115 Jahren seines Bestehens diente das Metropol schon oft als Drehort für verschiedene Regisseure, darunter Zanussi, Motyl oder Todorovsky. Im Jahr 2020 wird das Hotel das Filmteam der Serie «A Gentleman in Moskau« unter der Leitung von Kenneth Branagh begrüßen. Dies ist das erste Mal, dass das Hotel selbst zur Hauptfigur eines Films geworden ist. Der Regisseur und Art Director des neuen Hotelvideos, Anton Nenashev, ist der russischen Öffentlichkeit hauptsächlich als Autor des visuellen Designs des Musiksenders Muz-TV bekannt. Internationales Ansehen hat er sich mit seinen Arbeiten für die Olympischen Spiele in Sotschi erworben, sowie die Time Machine-Video-installation im Zaryadye-Park und Videoclips für die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft in Qatar.

Die Hommage an das Fat Boy Slim-Video, in dem Christopher Walken tanzt, wurde zur Grundlage des Drehbuchs und bestimmte die Besetzung für das Video. Nach der Idee des Regisseurs bittet die an einem Jetlag leidende Hauptfigur auf dem Dach des Hotels Golf zu spielen, und bestellt einen Brunch mit schwarzem Kaviar.

Andrey Shmakov, der Küchenchef des Metropol Hotels: „Mit Russland in Verbindung stehende Produkte werden absichtlich in Szene gesetzt. Das Video soll unsere ausländischen Gäste zum Schmunzeln bringen, die glauben, Löffel schwarzen Kaviars zum Frühstück seien sogar ein besseres Symbol für Russland als das Metropol selbst. Wir machen uns ein bisschen lustig, binden aber die hoch gestellten Erwartungen des Gastes in unseren gleichsam anspruchsvollen und perfekten Service ein.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die The Chocolate on the Pillow Group (COTP) hat einen Miet- und Franchisevertrag für das im Bau befindliche Holiday Inn Express Kassel unterzeichnet. Damit sichert sich das Unternehmen das dritte Hotel aus der Insolvenz der Revo Hospitality Group.

Grand Metropolitan Hotels will das gemeinsame Joint Venture mit dem Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin (VZB) beenden. Gleichzeitig berichten Medien über weitreichende Maßnahmen eines Amsterdamer Gerichts im laufenden Streit zwischen beiden Gesellschaftern.

Für das insolvente Traditionshotel Bösehof in Bad Bederkesa zeichnet sich eine Lösung ab. Ein Ehepaar aus der Region soll das Haus übernehmen, während die Gläubiger noch im Juli über den Insolvenzplan entscheiden.

Der Convenience-Großhändler MCS hat im Highway Hotel Herbolzheim seinen ersten autonomen 24-Stunden-Shop eröffnet. Mit dem Standort erweitert das Unternehmen sein Konzept erstmals auf die Hotellerie.

Eine professionell gestaltete E-Mail zu einem angeblichen Bettwanzenbefall hat in einem Hotelunternehmen zunächst einen glaubwürdigen Eindruck hinterlassen. Erst ein nicht existierendes Zimmer entlarvte den Vorgang als Phishing-Versuch.

Die Accor-Gruppe erweitert im Jahr 2026 ihr weltweites Hotelportfolio um zahlreiche neue Standorte und Luxusprojekte. Der Fokus liegt dabei auf einer globalen Expansion in unterschiedlichen Marktsegmenten.

Eine Branchenstudie von XPORT hat knapp 20.000 deutsche Hotel-Websites automatisiert auf Barrierefreiheit untersucht. Nach Angaben des Unternehmens weisen mehr als 85 Prozent der analysierten Seiten erkennbare Verstöße gegen WCAG-Richtlinien auf.

Smartments wird zwei Serviced-Apartmenthäuser in Berlin und Bielefeld für M&G Real Estate betreiben. Mit den langfristigen Mietverträgen wächst das Portfolio des Unternehmens auf 16 Standorte mit 2.389 Apartments.

Eine YouGov-Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt: Für viele Europäer bestimmen im Sommer 2026 vor allem Kosten und Unsicherheiten die Urlaubsplanung. Während jeder Elfte ganz auf eine Reise verzichtet, gewinnen Kurztrips innerhalb Europas an Bedeutung.

Aus einem ehemaligen H-Plus-Hotel entstand innerhalb von sechs Monaten das Moxy Zurich. Marco Meier von der SV Hotel beschreibt in einem Video-Gespräch, wie der Betreiberwechsel, der Umbau und die Neupositionierung des Hauses umgesetzt wurden.