MHP-Hotels schütten 800.000 Euro an Mitarbeiter aus

| Hotellerie Hotellerie

Die Münchner MHP Hotel AG schüttet ein Bündel von Geld- und Aktienprämien an ihre Mitarbeiter aus. Die derzeit rund 800 Beschäftigten an den Hotel-Standorten in Deutschland und Österreich sowie in der Verwaltung bekommen für den Monat Juli eine Einmalzahlung von je 1.000 Euro. Zusätzlich ist die Ausgabe von Mitarbeiteraktien geplant: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bereits vor Ausbruch der Pandemie an Bord waren, bekommen je 500 MHP-Aktien, alle anderen Mitarbeiter je 300.  

Michael Wagner, COO der MHP Hotel AG: „Auf unsere positive Entwicklung sind wir sehr stolz und uns dessen bewusst, dass der Erfolg ohne unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so nicht möglich gewesen wäre. Die Prämien sind ein Teil unserer Philosophie des wertschätzenden Umgangs mit unseren Mitarbeitenden und zeigen einmal mehr, dass wir unseren Leitspruch ‚YOU MATTER‘ wirklich leben. Gerade jetzt, wo das Geschäft wieder anzieht, ist es uns wichtig, allen Teams unseren ehrlichen Dank für ihre lange Treue aber vor allem auch für ihr herausragendes Engagement in herausfordernden Zeiten zum Ausdruck zu bringen.“

 

Munich Hotel Partners (MHP), die zu den unabhängigen Betreibern von Premium-Hotels Lagen gehört, weist darauf hin, dass unbefristete Arbeitsverträge, die Übernahme von Auszubildenden, kostenfreie Verpflegung in Mitarbeiterrestaurants, Gratis-Reinigung der Dienstkleidung in den Hotels der Gruppe bereits vor der Pandemie genauso zum Standard gehört hätten, wie umfangreiche Aus- und Weiterbildungsangebote oder 4-Tage-Wochen-Verträge. Zukünftig soll individuellen Mitarbeiterwünschen wie zum Beispiel die Nutzung eines Firmenfahrrads, die Beteiligung an den Kosten des öffentlichen Nahverkehrs oder aber die Bezuschussung einer Mitgliedschaft im Fitness-Studio noch mehr entsprochen werden.

Neue Möglichkeiten der Anerkennung hat zudem die zum Ende vergangenen Jahres erfolgte Börsennotierung der Holdinggesellschaft MHP Hotel AG geschaffen. Damit können nun auch Aktien Teil von Vergütungsregelungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden. Für die geplante Ausgabe der Gratis-Aktien wird das Unternehmen in den kommenden Monaten im Rahmen eines Rückkaufsprogramms eigene Aktien in Höhe von knapp ein Prozent des aktuellen Grundkapitals zurückerwerben.

Über die einmalige Aktienausgabe hinaus plant der Vorstand zudem weitere erfolgs- und aktienbasierte Einkommensbestandteile. Ab dem laufenden Geschäftsjahr sollen etwa die Führungskräfte am operativen Ergebnis beteiligt werden. Für sie ist ab dem 1. Januar 2023 auch ein attraktives Aktienoptionsprogramm vorgesehen. Auf der ordentlichen Hauptversammlung am 25. Juli 2022 soll zusätzlich ein eigener, längerfristiger Rahmen für die Ausgabe von Mitarbeiteraktien geschaffen werden. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

BWH Hotels Central Europe erweitert sein Portfolio in Wilhelmshaven. Das bisherige SleepBEEONE gehört künftig zur Sure Hotel Collection by Best Western und wird schrittweise modernisiert. Das Haus trägt zukünftig den Namen Wilhelmshaven Ahoi – Sure Hotel Collection by Best Western.

IHG Hotels und Resorts expandiert in Spanien durch den Bau von drei neuen Holiday Inn Express-Hotels. Das Projekt erfolgt in Kooperation mit Tikehau Capital und umfasst insgesamt 653 Zimmer.

Die Meininger Hotels verzeichneten im Geschäftsjahr 2026 ein stabiles Umsatzwachstum von über 200 Millionen Euro. Mit geplanten Neueröffnungen und Investitionen in die digitale Infrastruktur strebt das Unternehmen bis 2030 den Ausbau auf 50 Standorte an.

Das Seehotel Niedernberg – Das Dorf am See hat sein Wellnessangebot erweitert und das neue Miranu Spa samt dem Spa Bistro Aikoi in Betrieb genommen. Für die Realisierung wurden acht Zimmer in sechs Behandlungsräume umgewandelt.

IHG Hotels und Resorts kehrt mit der Marke Crowne Plaza auf den österreichischen Markt zurück. Die Fertigstellung und Eröffnung des Hauses ist für das dritte Quartal 2026 geplant.

Der Vermögensverwalter PGIM erwartet für Europas Hotelmärkte trotz geopolitischer Risiken weiteres Umsatzwachstum. Als Gründe nennt das Unternehmen unter anderem eine stabile Inlandsnachfrage, hohe Auslastungen und ein begrenztes Angebot neuer Hotels.

Die Wiedereröffnung des Kölner Dom-Hotels verschiebt sich erneut. Nach Angaben des Eigentümers soll das traditionsreiche Luxushotel erst 2027 den Betrieb aufnehmen, wie der WDR berichtet.

Das Schweizer Bundesgericht hat der Stadt Zürich grünes Licht für eine strengere Regulierung von Kurzzeitvermietungen gegeben. Wohnungen, die kommerziell genutzt werden, zählen künftig nicht mehr zum Wohnanteil.

Accor und die GCH Hotel Group setzen ihre Expansionsstrategie in Deutschland fort und erweitern ihr gemeinsames Portfolio um drei weitere Hotelstandorte. Die neuen Projekte der Marken Greet und Handwritten Collection umfassen insgesamt rund 200 Zimmer.

Das Dorint Hotel Bonn hat eine umfassende Modernisierung abgeschlossen. Nach Unternehmensangaben wurden rund zehn Millionen Euro in Zimmer, Apartments, öffentliche Bereiche und den Konferenzbereich investiert.