Minor Hotels: Palais Hansen in Wien als Anantara-Hotel eröffnet

| Hotellerie Hotellerie

Zehn Jahre lang hat Kempinski das Palais Hansen in Wien geführt. Jetzt haben die Minor Hotels die Immobilie übernommen und betreiben dort das Anantara Palais Hansen Vienna. Somit wächst das Portfolio der Anantara Hotels, Resorts & Spas - eine der Luxusmarken von Minor Hotels - um ein weiteres spektakuläres Haus in Europa.

In den kommenden Monaten werden bei laufendem Betrieb eine Reihe von Renovierungsarbeiten an den Zimmern und Suiten sowie öffentlichen Bereichen wie Lobby, Restaurants, Bars und Tagungsräumen durchgeführt.

Darüber hinaus wird das bisherige Spa um das ein Anantara Spa erweitert. Das Sternerestaurant Edvard serviert weiterhin gehobene Küche für lokale und internationale Gäste gleichermaßen.

„Wir freuen uns sehr, das denkmalgeschützte Anantara Palais Hansen Vienna Hotel offiziell zu eröffnen und die Kernwerte von Anantara mit dem pulsierenden kulturellen Angebot der Stadt zu verbinden. So möchten wir Gästen ein Erlebnis bieten, das sowohl die Charakteristika von Anantara selbst als auch den zeitlosen Charme von Wien widerspiegelt“, so Giles Selves, Senior Vice President of Luxury Hotels, Minor Hotels Europe.

„Mit Anantara Hotels, Resorts & Spas wissen wir den Betrieb des historisch wertvollen Palais Hansen am Wiener Ring in den besten Händen“, ergänzt Christine Dornaus, Vorstandsdirektorin der Wiener Städtischen Versicherung. „Als Eigentümer freuen wir uns sehr, mit der Eröffnung des Anantara Palais Hansen Vienna Hotel neue Maßstäbe am Wiener Luxushotelmarkt zu setzen und unseren Gästen unvergleichliche Erlebnisse zu bieten.“

1873 von Theophil Hansen erbaut, befindet sich das Anantara Palais Hansen Vienna Hotel in einem denkmalgeschützten Palais im historischen Herzen von Wien direkt am Schottenring. Das Hotel eröffnete im März 2024 unter Anantara-Flagge und bietet 152 Zimmer, darunter eine 270 Quadratmeter große Präsidentensuite. Das gastronomische Angebot reicht von dem, mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten, Restaurant Edvard bis hin zu einer eleganten Lobby Lounge und Bar. Zehn Veranstaltungsräume stehen für Tagungen und Events zur Verfügung, während ein Indoorpool, ein Fitnesscenter und das geplante Anantara Spa für Erholung sorgen. Im Rahmen von umfassenden Umbauarbeiten beginnend im zweiten Quartal 2024, wird Anantara als Marke im gesamten Haus eingeführt – dazu gehört die Renovierung der Zimmer, Lobby, Tagungsräume, Restaurants und Bars sowie ein verbessertes Spa-Erlebnis, das europäische und asiatische Wellnesstraditionen miteinander verbindet.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die MHP Hotel AG plant die Eröffnung eines neuen Hotels der Autograph Collection in Düsseldorf. Das neue Hotel soll bis zum Jahr 2029 in einem historischen Gebäudeensemble an der Kasernenstraße nahe der Königsallee realisiert werden.

Ein Jahr nach dem Markteintritt in der Schweiz zieht das Mama Shelter Zurich eine erste Bilanz. Gefeiert wird das Jubiläum veranstaltet am 1. August mit einem Brunch und einer Abendveranstaltung auf der Dachterrasse.

Swissôtel hat den Modedesigner Peet Dullaert als ersten Preisträger des New Crafts Awards bekannt gegeben. Die neue Auszeichnung entsteht aus einer Partnerschaft zwischen Accor und der Fédération de la Haute Couture et de la Mode.

Im Investorenprozess der insolventen Revo Hospitality Group nennen die Sanierer erstmals mehrere Unternehmen, die Hotels aus dem Portfolio übernehmen sollen. Neben bereits bekannten Transaktionen werden unter anderem Prism, Israel Canada Hotels, Leonardo Hotels und B&B Hotels genannt. Ein weiterer Investor bleibt vorerst ungenannt.

Accor plant einen deutlichen Ausbau seines Hotelgeschäfts in China. Der Konzern will die Zahl seiner Häuser in den kommenden fünf bis sechs Jahren auf 1.600 erhöhen und setzt dabei auf neue Luxusprojekte sowie den Ausbau bestehender Partnerschaften.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt hat im ersten Halbjahr 2026 nach Angaben von Colliers ein Transaktionsvolumen von rund 625 Millionen Euro erreicht. Investoren richten ihren Blick dabei zunehmend auf die Qualität der Betreiber und die Ausgestaltung der Vertragsstrukturen.

Townscape hat die Baugenehmigung für ein Serviced-Apartment-Projekt in Berlin-Kreuzberg erhalten. Die numa group steht bereits als Mieter fest. Geplant sind 114 Serviced Apartments sowie Gewerbe- und Co-Working-Flächen. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2027 vorgesehen.

Die geplante Übernahme der britisch-niederländischen Hotelgruppe PPHE Hotel Group durch die israelische Fattal Hotel Group ist gescheitert. Grund ist der Widerstand des größten PPHE-Aktionärs Euro Plaza Holdings. Das teilte PPHE im Rahmen seines laufenden strategischen Prüfprozesses mit.

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.