Mit dem Auto in den Aufzug, vor‘s Hotelzimmer

| Hotellerie Hotellerie

Im Spätsommer 2019 eröffnet in Düsseldorf das erste b’mine Hotel. Das Besondere daran: Dank spezieller Aufzüge gelangen die Gäste mit dem eigenen Auto bis vor ihr Hotelzimmer. Möglich machen das die sogenannten CarLifts, die das Auto direkt vor eines der 26 CarLoft Zimmer transportieren. Dort können Elektroautos auch direkt geladen werden. Die Suche nach einem freien Parkplatz und einer Ladestation kann also vernachlässigt werden. In den privaten CarLoggias, wie die Parkflächen vor den Zimmern heißen, seien die Autos laut Mitteilung besonders gut geschützt. Das CarLoft-Konzept wurde von Projektentwicklern in anderen Immobilien bereits umgesetzt. Mit den b’mine hotels kommen nun erstmals auch Hotelgäste in den Genuss der barrierefreien CarLoggias.

Doch auch ohne Auto sollen die Gäste die außergewöhnlichen Vorzüge ihres Aufenthaltes genießen können. Entworfen wurde die Ausstattung und Möblierung aller 202 Zimmer vom renommierten Berliner Studio Neikes Architekturen. Den Gästen soll durch das Design ein Zuhause-Gefühl vermittelt werden – und das von der Welcome Area im Erdgeschoss bis zur Lounge in der obersten Etage. Dort befinden sich auch Bar und Restaurant des Hotels. Beide Bereiche sind zudem Bestandteil des Rooftops, das aus mehreren Dachterrassen besteht. Im Erdgeschoss befinden sich darüber hinaus ein Coffeeshop und ein Bistro. 

Radikal digital

Neben CarLifts, Design und Gastronomie wollen die b’mine Hotels auch in Sachen Digitalisierung eine Vorreiterstellung einnehmen. So können die Gäste nach der Onlinebuchung zum Beispiel per Smartphone im Hotel ein- und auschecken sowie die Zimmertür öffnen. Die direkte Kommunikation wird 24/7 per Chatbot möglich sein. Höchste Mobilfunkabdeckung und Highspeed-WiFi gehören ebenfalls zum Angebot. Die Gäste können alle Leistungen aber auch ohne Handy und Co. wahrnehmen. 

Das neue Hotel in Düsseldorf wird nicht das einzige b’mine Hotel bleiben: In den kommenden acht Jahren sind insgesamt zehn Hoteleröffnungen geplant.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Imlauer investiert nach eigenen Angaben weitere 20 Millionen Euro in Schloss Pichlarn im steirischen Ennstal. Mit einem neuen Bereich für Erwachsene soll die gesamte Spa-Fläche auf rund 8.500 Quadratmeter wachsen.

Der Karmeliterhof in Boppard wird neues Mitglied bei Romantik Hotels & Restaurants. Das inhabergeführte Haus liegt in der Altstadt von Boppard im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal und verfügt über zehn Studios, Suiten und Apartments.

Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften 2026 in Mainz haben 51 Nachwuchskräfte aus dem Gastgewerbe um die Titel in drei Ausbildungsberufen gekämpft. Bayern gewann die Mannschaftswertung.

Scandic und Hilton wollen ihre Hotelentwicklung in Schweden, Norwegen, Dänemark und Finnland ausbauen. In Kopenhagen ist bereits ein Hilton-Hotel mit 284 Zimmern geplant, das 2029 eröffnen soll.

Union Investment hat den Mietvertrag für das Radisson Blu Hotel Manchester Airport bis Ende 2035 verlängert. Der Vertrag mit der Radisson Hotel Group enthält eine Option auf eine weitere Laufzeit von zehn Jahren bis Ende 2045.

Rechtsanwalt Peter Hense wirft den „derzeit reihenweise gehackten Dienstleistern“ vor, weder Behörden noch Vertragspartner oder Betroffene zu informieren. Das IT-Problem der Hotellerie sei vor allem ein Dienstleisterproblem, schreibt er. Die HSMA fordert mehr Transparenz und die Einhaltung gesetzlicher Informationspflichten.

Haus Maria Rast in Euskirchen soll unter Kloster Steinfeld und der Familie Scheidtweiler zu einem Seminar- und Hotelbetrieb ausgebaut werden. Langfristig sind nach einem Bericht des Wochenspiegels 50 bis 60 Doppelzimmer geplant. Ein Teil der Schönstätter Marienschwestern werde weiterhin am Standort leben.

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.