Mit dem Yoga-Kurs zur eigenen Mitte

| Hotellerie Hotellerie

Einen Yoga-Kurs im Urlaub machen viele. Gleich den ganzen Urlaub auf den Weg zur eigenen Mitte auszurichten, ist da schon ungewöhnlicher. In Griechenland, Spanien oder Italien entstehen dennoch neue Resorts, in denen die Gäste von früh bis spät ihre Asanas üben können. Yoga-Retreats würden ihr die Möglichkeit bieten, sich zu regenerieren, gesund zu leben und im Urlaub etwas Intelligenteres zu tun, als am Strand zu liegen, so die Erklärung einer Reisenden im neueröffneten „Zen Rocks Mani“ in Griechenland. 

Sie hätten mehrere Jahre nach dem richtigen Ort für das Projekt gesucht, verriet die Gründerin nun der NZZ. In ihrem Resort gehe es angenehm undogmatisch vor: Die Morgenmeditation startet nicht schon im Morgengrauen, für das leibliche Wohl der Gäste sorgt ein eigener Koch, gegessen wird gemeinsam. 
 

Ebenfalls auf den Yoga-Zug aufgesprungen ist Julia Landor, die in Italien ein eigenes Resort eröffnet hat. Dazu kaufte sie laut NZZ zwei verwahrloste Bauernhäuser und restaurierte sie. Auch in ihrem Resort essen die Gäste gemeinsam, zudem liegt Rom nur eine knappe Stunde entfernt.

Auf Ibiza erwartet Yoga-Fans hingegen ein Resort der Luxusklasse. Das „Ibiza Yoga Retreat“ setzt nicht auf karge Kost und klösterliches Ambiente, stattdessen warten ein elegantes Landhaus und zwei Küchenchefs auf die Gäste.

Im Mahashakti Yoga Resort im Tessiner Onsernone Tal sieht das schon ganz anders aus: Hier müssen die Gäste zunächst mit der Seilbahn fahren und dann 15 Minuten laufen. Strom gibt es im Resort nicht, dafür mongolische Jurten und einen Pool mit Flusswasser.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Arcotel Hotels ziehen Bilanz ihrer Umweltschutzinitiative und melden eine Spendensumme von einer Million Euro seit dem Jahr 2015. Neben dem freiwilligen Verzicht auf Zimmerreinigungen setzt das Unternehmen auf hoteleigene Bienenstöcke und Bildungsprojekte für Kinder.

Marriott International wandelt die Münchner Immobilie Dein Apart in ein Hotel der Marke Element by Marriott um. Das Haus in Unterföhring soll im September 2026 mit 561 Studios und Apartments für längere Aufenthalte eröffnen.

Das 25hours Hotel beim MuseumsQuartier in Wien hat die Neugestaltung des Lobbybereichs abgeschlossen. Neben veränderten Raumstrukturen und Arbeitsbereichen wurde das Design grundlegend überarbeitet.

Die Kempinski Group will künftig wieder stärker auf eigene Hotelimmobilien setzen. Konzernchefin Barbara Muckermann begründet den Strategiewechsel mit veränderten Erwartungen wohlhabender Gäste: „Sie bezahlen für etwas Unverwechselbares. Sie bezahlen nicht für Vanillejoghurt.“

Der Gassenhof in Ratschings bei Sterzing kündigt für den Sommer 2026 umfangreiche Neuerungen an. Geplant sind neue Suiten, zusätzliche Familienbereiche im Wellnessangebot sowie ein neues Restaurantkonzept.

Das ehemalige Hotel Schloss Spyker auf Rügen soll im Juni 2026 zwangsversteigert werden. Der angesetzte Verkehrswert für das frühere Hotelensemble liegt laut amtlicher Bekanntmachung bei 2,84 Millionen Euro.

Die Dormero Hotelgruppe übernimmt das Hotel Mader im oberösterreichischen Steyr mit 59 Zimmern. Das Unternehmen erweitert damit seine Präsenz auf dem österreichischen Markt auf insgesamt fünf Hotelstandorte und prüft bereits weitere Objekte.

BWH Hotels hat Gäste über einen monatelangen Zugriff auf Reservierungsdaten informiert. Laut einem Schreiben des Technologiechefs Bill Ryan waren personenbezogene Daten betroffen, Zahlungsinformationen jedoch nicht.

Laut einer Marktanalyse von Christie & Co erzielen privat geführte Hotels in Wien höhere Zimmerpreise als Markenhotels. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck im Wiener Hotelmarkt nach Angaben des Unternehmens weiter zu.

Das Wirtschaftsmagazin Forbes führt den Motel-One-Mitgründer Dieter Müller in seiner aktuellen Liste der Milliardäre. Nach Angaben des Magazins verfügt Müller über ein Vermögen von 1,3 Milliarden US-Dollar. In der weltweiten Rangliste wird er auf Platz 2994 geführt.