Mit Urwald-Feeling – Brunfels-Hotel in Mainz offiziell eröffnet

| Hotellerie Hotellerie

Das Brunfels-Hotel in Mainz empfängt bereits seit August 2024 Gäste. Jetzt wurde die Herberge mit einer Party offiziell eröffnet. Das Haus, im Art-Deco-Stil eingerichtet, läuft unter der Marke The Unbound Collection by Hyatt. Vormals beheimatete die Immobilie das Hilton Mainz City. Es ist das dritte Haus von Hyatt in Mainz und verfügt über 127 Zimmer.

Inspiriert vom Mainzer Otto Brunfels, dem Pionier der modernen Botanik, verbindet die Herberge in der rheinlandpfälzischen Landeshauptstadt deutsche Kultur mit zeitgenössischen Akzenten.

„Das Brunfels ist eine Hommage an die Harmonie der Natur und die Faszination urbanen Lebens“, sagt General Manager Holger Hanselmann im Rahmen der Eröffnungsfeier. „Wir möchten unseren Gästen einen Service bieten, der möglichst alle Wünsche erfüllt. Es liegt mir am Herzen, die Servicekultur in Mainz wieder hochleben zu lassen.“

Das Design von Hotel, Bar und Restaurant hat das Stockholmer Innenarchitekturbüro Studio Kin entworfen. Viele der Möbelstücke wurden in Handarbeit vom Krakauer Spezialisten Fande gefertigt.

Im Stile des Art Deco sind die 127 Zimmer und Suiten des Brunfels gestaltet, die eine Verbindung zwischen Eleganz und Natur schaffen. Zu den beliebtesten Kategorien zählen die King Zimmer mit Balkon, von denen Gäste aus unter anderem den Dom St. Martin sehen. Die Terrassen eigenen sich im Sommer für einen Aperitif mit Blick über die Dächer der Landeshauptstadt genauso wie für ein romantisches Frühstück. Warme Holzelemente, sanfte Farbtöne und lichtdurchflutete Räume prägen die Rückzugsorte. Sie vermitteln ein Gefühl von Geborgenheit und laden zum Entspannen ein. Weiteres Highlight: die modernen Bäder mit Regendusche und edlem Marmor.

Ein großes Augenmerkt hat das Brunfels auf sein Gastrokonzept gelegt. Holger Hanselmann erklärt das ambitionierte Ziel: „Im Brunfels Restaurant sollen sich sowohl Einheimische wie Hotelgäste gleichermaßen wohlfühlen. Wir haben ein Kulinarik-Erlebnis geschaffen, das es in der Stadt bis dato nicht gibt.“ Hierfür setzt das Brunfels auf das Knowhow von Küchenchef Kevin Petersen, der zuvor bereits unter Starkoch Tim Raue tätig war. Das Frühstücksangebot ist reichhaltig und punktet mit Klassikern genauso wie mit modern interpretierten Gerichten wie den Egg Brunfels, die wahlweise mit gebeiztem Ostseelachs oder Kochschicken mit Sauerteig-Brioche und Blattspinat serviert werden, oder die Brunfels Muffins mit Humus, Avocado-Salat und gepickelten Zwiebeln. Abends reicht Karte von kreativen Vorspeisen wie Rösti mit Kalbstatar und Umai-Kaviar bis hin zu Hauptgerichten wie in Nussbutter gebratenem Nordsee-Heilbutt oder krossem Schweinebauch vom Biohof May. Da sich Mainz in unmittelbarer Nähe zu den beiden Weinanbaugebieten Rheinhessen und dem Rheingau befindet, finden sich viele der besten Weine aus der Region auf der Weinkarte wieder. Für Bierliebhaber gibt es hauseigenes Bier vom lokalen Craft-Brauer Kuehn Kunz Rosen.

An das Restaurant angeschlossen ist die Brunfels Bar, die sich direkt gegenüber der Rezeption befindet und Gästen beim Check-in bereits ins Auge fällt. Spezialisiert hat sich das Bar-Team auf deutsche Craft Gins. So können Gäste aus mehr als 30 verschiedenen Sorten wählen – einzigartig für Deutschland. Viele der Signature Drinks sind inspiriert von Kräutern und Pflanzen, die Otto Brunfels einst erforschte.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.