Mizar Gate Office in Berlin wird für Novum Hospitality umgebaut

| Hotellerie Hotellerie

Die DIEAG Unternehmensgruppe beginnt mit den Um- und Ausbauarbeiten für zwei der drei Objekte des Ensembles Mizar Gate Office für eine Hotelnutzung durch Novum Hospitality. Hierfür liegt nun die Baugenehmigung für die Umnutzung vor. Bereits im März wurde der Mietvertrag in den Häusern A und C geschlossen. Unter der Longstay-Marke „acora - Living in the City" entstehen im Haus C 186 Serviced-Apartment-Einheiten. Im Haus A werden 158 Zimmer für das "the niu Pax" realisiert. Die Fertigstellung der Ausbauarbeiten und Übergabe sind für das erste Quartal 2025 geplant.

Maik Andrack, Leiter Vermietung bei DIEAG, sagt: "Mit der Umnutzung des zunächst als reines Büro-Ensemble geplanten Projektes haben wir frühzeitig auf die sich abzeichnenden Marktveränderungen reagiert und schaffen mit der Novum Hospitality Gruppe einen nachhaltigen Mietermix mit zwei attraktiven Übernachtungskonzepten für den Standort Neu-Schönefeld."

Das Ensemble aus einem Bürogebäude und zwei Hotelobjekten ist derzeit zu 94 Prozent vermietet.  Andrack weiter: "Zu den Mietern im Haus B gehören unter anderem namhafte Unternehmen wie Molex, Züblin, e.distherm Carrier oder Swagelok, die sich langfristig für den Standort entschieden haben. Damit stehen nur noch 1.135 m² Mietfläche in Einheiten zwischen 300 bis 650 m² zur Verfügung, zu denen wir derzeit vielversprechende Gespräche führen."

David Etmenan, Chief Executive Officer & Owner Novum Hospitality, sagt: "Der Einsatz zweier unterschiedlicher Übernachtungskonzepte am Standort Neu-Schönefeld bedient die bestehende Nachfrage durch Kurz- als auch Langzeitreisende. Unsere Lifestyle-Marke 'the niu' umfasst ein attraktives Upper Midscale-Hotelkonzept. Unser neues 'the niu Pax' empfängt seine Gäste in 158 modernen Gästezimmern. Das 'acora Berlin Airport Living the City' bietet in Form von 186 Serviced Apartments moderne Wohn- und Arbeitsräume, kombiniert mit lebendigen Community Spaces für Langzeitreisende. Die Eröffnung beider Häuser ist für das zweite Quartal 2025 geplant."


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Für 165 Hotels der insolventen REVO Hospitality Group sind Investorenlösungen gefunden worden. Der überwiegende Teil der rund 5.450 Hotelarbeitsplätze soll erhalten bleiben. Dagegen werden die Arbeitsverhältnisse von 450 Mitarbeitern der Unternehmenszentrale nicht fortgeführt.

Bei den Akzent Hotels haben in den vergangenen Monaten fünf Häuser innerhalb des Netzwerks einen Generationswechsel vollzogen. Die neuen Betriebsleiter rekrutierten sich dabei aus der Gruppe der sogenannten Jungen Akzentler.

Das Davoser Fünf-Sterne-Hotel Seehof stellt seinen Sommerbetrieb zum 14. Juni 2026 ein. Die Betreiberin Revo Hospitality Group verweist auf Synergien mit dem ebenfalls in Davos betriebenen Grandhotel Belvédère.

Die Motel One Group hat zum 1. Juni 2026 zwei bislang von der Revo Hospitality Group betriebene Hotels in Kiel übernommen. Für die Immobilien wurde ein neuer Mietvertrag über 25 Jahre abgeschlossen.

Die Bülow AG hat den Verkaufsprozess für den Porsche Design Tower Stuttgart gestartet. Das 2023 fertiggestellte Gebäude umfasst Hotel- und Büroflächen mit insgesamt rund 16.500 Quadratmetern Mietfläche.

Das Flensburger Boutiquehotel Petuh begeht sein fünfjähriges Bestehen. Nach einer umfassenden Sanierung infolge einer Sturmflut im Jahr 2023 setzt das Haus weiter auf eine Ausrichtung für Erwachsene, die Abstand vom Alltag suchen.

Das ehemalige Grandhotel Hessischer Hof in Frankfurt am Main hat zum 1. Juni 2026 als Taj Hessischer Hof Frankfurt wieder eröffnet. Betreiber ist die Indian Hotels Company Limited. Das Hotel war seit Ende 2020 geschlossen. Mit der Wiedereröffnung bringt die indische Hotelmarke Taj ihr Angebot erstmals auf das europäische Festland.

Das Hotel Golebiewski in Pobierowo eröffnet Ende Juni mit 500 Zimmern und umfangreichen Freizeitangeboten. Das Projekt gilt als größtes Hotel an der polnischen Ostseeküste und strebt eine Kapazität von über 1.200 Zimmern an.

SV Deutschland übernimmt ab September die exklusive Verantwortung für den Hospitality-Betrieb im neuen Präventionszentrum Previer in der Hamburger HafenCity. Das Leistungsspektrum umfasst die Verpflegung sowie den Betrieb von 234 Zimmern.

Anzeige

Das Restaurant ist montags halb leer. Die Lobby steht tagsüber weitgehend ungenutzt. Zehn Zimmer bleiben unter der Woche regelmäßig frei. Solche Situationen kennen die meisten Hoteliers. Lange Zeit lautete die zentrale Frage: Wie bekommen wir diese Kapazitäten verkauft? Heute stellen sich viele Häuser eine zweite Frage: Wie können wir sie nutzen?