Motel-One-Gründer Dieter Müller fordert 12 Euro Mindestlohn für Hotels

| Hotellerie Hotellerie

Motel-One-Gründer Dieter Müller fordert für die Hotellerie einen Mindestlohn von 12 Euro. Die Branche müsse ihre Beschäftigten „vernünftig bezahlen und ihnen vernünftige Arbeits­zeiten bieten“, sagte Müller der „Wirtschaftswoche“

Motel One zahle 30 Prozent über dem Tariflohn, Mitarbeiter verdienten bereits deutlich mehr als 12 Euro die Stunde.

Darüber hinaus forderte Müller von der künftigen Bundesregierung Reformen in der Einwanderungspolitik. „Ich würde mir wünschen, dass man aktive Einwanderungspolitik macht und nicht nur auf Flüchtlingskrisen reagiert. Und dass man in den Herkunftsländern investiert, um die Voraussetzungen zu schaffen, dass Fachkräfte hier arbeiten können. Unsere Branche braucht Einwanderung.“

Müller sagte der Zeitschrift, dass sein Unternehmen durch Corona 200 Millionen Euro verloren – und 60 Millionen vom Staat ersetzt bekommen habe. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Motel One demnach mit einem Verlust von 100 Millionen Euro. Das Unternehmen hat gerade ein Hotel in Kopenhagen eröffnet und nimmt internationale Märkte stärker ins Visier. Zeitnah sollen 27 weitere Motel One-Hotels im In- und Ausland eröffnet werden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

BWH Hotels Central Europe erweitert sein Portfolio in Wilhelmshaven. Das bisherige SleepBEEONE gehört künftig zur Sure Hotel Collection by Best Western und wird schrittweise modernisiert. Das Haus trägt zukünftig den Namen Wilhelmshaven Ahoi – Sure Hotel Collection by Best Western.

IHG Hotels und Resorts expandiert in Spanien durch den Bau von drei neuen Holiday Inn Express-Hotels. Das Projekt erfolgt in Kooperation mit Tikehau Capital und umfasst insgesamt 653 Zimmer.

Die Meininger Hotels verzeichneten im Geschäftsjahr 2026 ein stabiles Umsatzwachstum von über 200 Millionen Euro. Mit geplanten Neueröffnungen und Investitionen in die digitale Infrastruktur strebt das Unternehmen bis 2030 den Ausbau auf 50 Standorte an.

Das Seehotel Niedernberg – Das Dorf am See hat sein Wellnessangebot erweitert und das neue Miranu Spa samt dem Spa Bistro Aikoi in Betrieb genommen. Für die Realisierung wurden acht Zimmer in sechs Behandlungsräume umgewandelt.

IHG Hotels und Resorts kehrt mit der Marke Crowne Plaza auf den österreichischen Markt zurück. Die Fertigstellung und Eröffnung des Hauses ist für das dritte Quartal 2026 geplant.

Der Vermögensverwalter PGIM erwartet für Europas Hotelmärkte trotz geopolitischer Risiken weiteres Umsatzwachstum. Als Gründe nennt das Unternehmen unter anderem eine stabile Inlandsnachfrage, hohe Auslastungen und ein begrenztes Angebot neuer Hotels.

Die Wiedereröffnung des Kölner Dom-Hotels verschiebt sich erneut. Nach Angaben des Eigentümers soll das traditionsreiche Luxushotel erst 2027 den Betrieb aufnehmen, wie der WDR berichtet.

Das Schweizer Bundesgericht hat der Stadt Zürich grünes Licht für eine strengere Regulierung von Kurzzeitvermietungen gegeben. Wohnungen, die kommerziell genutzt werden, zählen künftig nicht mehr zum Wohnanteil.

Accor und die GCH Hotel Group setzen ihre Expansionsstrategie in Deutschland fort und erweitern ihr gemeinsames Portfolio um drei weitere Hotelstandorte. Die neuen Projekte der Marken Greet und Handwritten Collection umfassen insgesamt rund 200 Zimmer.

Das Dorint Hotel Bonn hat eine umfassende Modernisierung abgeschlossen. Nach Unternehmensangaben wurden rund zehn Millionen Euro in Zimmer, Apartments, öffentliche Bereiche und den Konferenzbereich investiert.