Motel One plant 28 neue Hotels

| Hotellerie Hotellerie

Die Hotelkette Motel One will ihre Expansion fortsetzen und plant 28 neue Häuser. Ende 2022 waren weltweit 88 Hotels mit 24 752 Zimmern in Betrieb, wie das Münchner Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Mit den 28 derzeit im Bau befindlichen oder geplanten Standorten sollen weitere 7040 Zimmer dazu kommen. Unter anderem sollen im Laufe der nächsten Jahre je ein Haus in Wien und Lissabon eröffnet werden.

Für dieses Jahr eingeplant sind unter anderem Eröffnungen in Rotterdam, Dublin und Mannheim. Daneben will das Unternehmen weitere Häuser unter der neuen Marke «The Cloud One» in Betrieb nehmen.

Die Hotelkette war 2020 und 2021 von der Corona-Pandemie hart getroffen worden und hatte hohe Verluste geschrieben, gemindert durch staatliche Corona-Hilfen. Im vergangenen Jahr lag die Auslastung der Hotels wieder bei knapp zwei Dritteln. Nach über sieben Millionen Euro Nettoverlust 2021 schrieb die Gruppe mit 78 Millionen Euro Gewinn wieder schwarze Zahlen. Gleichzeitig halbierte sich der Schuldenstand nahezu von 197 auf 99 Millionen Euro. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Meininger Hotels verzeichneten im Geschäftsjahr 2026 ein stabiles Umsatzwachstum von über 200 Millionen Euro. Mit geplanten Neueröffnungen und Investitionen in die digitale Infrastruktur strebt das Unternehmen bis 2030 den Ausbau auf 50 Standorte an.

Das Seehotel Niedernberg – Das Dorf am See hat sein Wellnessangebot erweitert und das neue Miranu Spa samt dem Spa Bistro Aikoi in Betrieb genommen. Für die Realisierung wurden acht Zimmer in sechs Behandlungsräume umgewandelt.

IHG Hotels und Resorts kehrt mit der Marke Crowne Plaza auf den österreichischen Markt zurück. Die Fertigstellung und Eröffnung des Hauses ist für das dritte Quartal 2026 geplant.

Der Vermögensverwalter PGIM erwartet für Europas Hotelmärkte trotz geopolitischer Risiken weiteres Umsatzwachstum. Als Gründe nennt das Unternehmen unter anderem eine stabile Inlandsnachfrage, hohe Auslastungen und ein begrenztes Angebot neuer Hotels.

Die Wiedereröffnung des Kölner Dom-Hotels verschiebt sich erneut. Nach Angaben des Eigentümers soll das traditionsreiche Luxushotel erst 2027 den Betrieb aufnehmen, wie der WDR berichtet.

Das Schweizer Bundesgericht hat der Stadt Zürich grünes Licht für eine strengere Regulierung von Kurzzeitvermietungen gegeben. Wohnungen, die kommerziell genutzt werden, zählen künftig nicht mehr zum Wohnanteil.

Accor und die GCH Hotel Group setzen ihre Expansionsstrategie in Deutschland fort und erweitern ihr gemeinsames Portfolio um drei weitere Hotelstandorte. Die neuen Projekte der Marken Greet und Handwritten Collection umfassen insgesamt rund 200 Zimmer.

Das Dorint Hotel Bonn hat eine umfassende Modernisierung abgeschlossen. Nach Unternehmensangaben wurden rund zehn Millionen Euro in Zimmer, Apartments, öffentliche Bereiche und den Konferenzbereich investiert.

Viele Betroffene des Stromausfalls in Berlin im Januar mussten ins Hotel umziehen. Die meisten haben ihre Übernachtungskosten inzwischen zurückbekommen. Die Kosten sind in 2.685 Fällen bereits ausgezahlt worden.

Der Steigenberger Icon Frankfurter Hof begeht sein einhundertfünfzigjähriges Bestehen mit speziellen kulinarischen Angeboten und historischen Bezügen. Das Grandhotel blickt dabei auf eine lange Tradition als Treffpunkt internationaler Gäste zurück.