„Mr. Capri-Sun“: Hans-Peter Wild investierte 30 Millionen Euro in Luxushotel Schloss Mönchstein

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Das Luxushotel Schloss Mönchstein auf dem Salzburger Mönchsberg begeht sein 20-jähriges Jubiläum unter der Führung des deutschen Investors Hans-Peter Wild, vielen bekannt als „Mr. Capri-Sun“. Seit der Übernahme im Jahr 2005 wurden über 30 Millionen Euro in das Anwesen investiert, das Wild aus einem Konkurs zu einer der exklusivsten Adressen im deutschsprachigen Raum gemacht hat.

Vom Konkurs zum Fünf-Sterne-Superior-Hotel

Hans-Peter Wild erwarb das Hotel Schloss Mönchstein im Jahr 2005. Die Übernahme begann für ihn nach eigener Aussage mit einer gewissen Überraschung, da er den Zuschlag für das Hotel bei einer Auktion unerwartet früh erhielt. Trotz eines anfänglich bestehenden Bauverbots am Mönchsberg wurden seitdem in vier Bauetappen umfassende Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahmen vorgenommen.

Die erste Phase von 2006 bis 2008 sah die Investition von rund 5,5 Millionen Euro in die Renovierung von Zimmern, die Neugestaltung des Restaurants und den Ausbau des Wellnessbereichs. Bereits 2009 wurde das Hotel dafür mit der Auszeichnung „Fünf-Sterne-Superior“ geehrt. In der zweiten Phase, von 2013 bis 2014, flossen knapp 12 Millionen Euro in die Schaffung eines 20 Meter langen Infinity-Pools im Park, eines Whirlpools und einer neuen Terrasse. Im Hotelinneren entstand der Mönchstein-Saal, ein Veranstaltungsraum, der direkt in den Felsen integriert wurde. Auch die 24 Zimmer und Suiten erhielten Klimaanlagen, und die Villa Haerdtl wurde saniert. Der größte Investitionsblock von über 12 Millionen Euro folgte in der dritten Phase zwischen 2017 und 2018. Dabei wurde eine markante Glaskuppel über dem Restaurant und der Bar errichtet, die als moderne Konstruktion einen bewussten Kontrast zum historischen Gebäude bildet. Das jüngste Vorhaben war der Bau einer Tiefgarage mit 48 Stellplätzen und zehn Ladestationen für Elektrofahrzeuge, wofür knapp vier Millionen Euro in der vierten Phase von 2023 bis 2024 investiert wurden. Dies ermöglicht Gästen einen direkten und geschützten Zugang zum Hotel.

Architektonische Herausforderungen und Erfolg

Die baulichen Maßnahmen stellten aufgrund der Lage in der Altstadt-Zone und im Naturschutzgebiet besondere Herausforderungen dar. Architekt Volkmar Burgstaller, bekannt für seine Arbeit am Hangar 7, war maßgeblich an der Gestaltung der Glaskuppel beteiligt. Hoteldirektorin Samantha Teufel betonte die Wichtigkeit der Investitionen, die das Hotel in die Spitzenposition geführt haben, unter anderem durch Auszeichnungen wie den „World Luxury Award“ als bestes Schlosshotel der Welt Ende 2017.

Fokus auf Qualität und Mitarbeiter

Das Hotel verfügt heute über 24 individuell gestaltete Zimmer und Suiten, einen umfangreichen Spa-Bereich und das vielfach prämierte Restaurant „The Glass Garden“, das mit einem Michelin-Stern und vier Gault-Millau-Hauben ausgezeichnet ist. Küchenchef Simon Wagner prägt mit seiner an der klassischen französischen Küche orientierten Stilistik das kulinarische Angebot.

Hans-Peter Wild zeigte sich zufrieden mit dem Erreichten und erklärte, dass keine weiteren großen Bauinvestitionen geplant seien, da die baurechtlichen und geländemäßigen Grenzen erreicht seien. Er hob auch die Bedeutung der Mitarbeiter hervor: Rund 25 Prozent der 40 Angestellten sind seit über zehn Jahren im Betrieb tätig, was Hoteldirektorin Teufel mit der Wertschätzung begründete, die sie vom Eigentümer und den Gästen erfahren.

Jubiläumsfeier für die Bevölkerung

Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums lädt Hans-Peter Wild die Bevölkerung am 4. Oktober 2025 zu einem Tag der offenen Tür ein. Interessierte können bei historischen Rundgängen Einblicke in die Geschichte des Hotels gewinnen und kulinarische Angebote genießen.


 

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