Müritz-Hotel in Klink soll 2026 eröffnen

| Hotellerie Hotellerie

Lange wurde spekuliert, nun gibt es Klarheit: Das neue Müritz-Hotel in Klink soll zu Ostern 2026 die ersten Gäste empfangen. Das bestätigte Dr. Douglas Fernando, Geschäftsführer der Berliner Avila Projektmanagement GmbH, auf Anfrage des Nordkurier.

Die Nachricht dürfte für gemischte Reaktionen sorgen, insbesondere in der Gemeinde Klink, die bereits seit Jahren auf die Fertigstellung des Projekts wartet. Bürgermeister Thomas Beckmann zeigte sich zunächst enttäuscht, äußerte dann jedoch Erleichterung über den nun feststehenden Termin: „Hauptsache, wir haben nun einen offiziellen Termin und können uns freuen!“

Der Bau des 215-Zimmer-Hotels auf dem Gelände des früheren FDGB-Heims und späteren Müritz-Hotels verlief bislang schleppend. Verzögerungen wurden unter anderem mit hohen Baukosten, steigenden Zinsen und dem Tod des Architekten begründet (Tageskarte berichtete). In der Gemeinde gab es zunehmend Sorgen, das Projekt könnte nie fertiggestellt werden.

Spektakuläre Sprengung des alten Hotels 2017

Bereits 2017 wurde das alte Müritz-Hotel in einer spektakulären Aktion gesprengt, um Platz für den geplanten Neubau zu schaffen. Doch mit den Jahren wuchs die Skepsis, ob das neue Hotel jemals realisiert wird. Befürchtungen über einen ewigen Rohbau oder eine Bauruine machten die Runde (Tageskarte berichtete).
 

Nun gibt es jedoch wieder Bewegung in der Sache: Ein geplantes Treffen mit dem Investor aus Berlin musste zuletzt krankheitsbedingt verschoben werden, soll aber kommende Woche nachgeholt werden.

Gemeinderat berät über Wegerecht

Am 30. April will sich der Gemeinderat mit den weiteren Planungen befassen. Noch offen sind Fragen zum Wegerecht, insbesondere im Hinblick auf die geplanten Mitarbeiterwohnungen für das Hotelpersonal. Der Investor plant hier offenbar einen größeren Umfang als ursprünglich vorgesehen.


Zurück

Vielleicht auch interessant

BWH Hotels Central Europe erweitert sein Portfolio in Wilhelmshaven. Das bisherige SleepBEEONE gehört künftig zur Sure Hotel Collection by Best Western und wird schrittweise modernisiert. Das Haus trägt zukünftig den Namen Wilhelmshaven Ahoi – Sure Hotel Collection by Best Western.

IHG Hotels und Resorts expandiert in Spanien durch den Bau von drei neuen Holiday Inn Express-Hotels. Das Projekt erfolgt in Kooperation mit Tikehau Capital und umfasst insgesamt 653 Zimmer.

Die Meininger Hotels verzeichneten im Geschäftsjahr 2026 ein stabiles Umsatzwachstum von über 200 Millionen Euro. Mit geplanten Neueröffnungen und Investitionen in die digitale Infrastruktur strebt das Unternehmen bis 2030 den Ausbau auf 50 Standorte an.

Das Seehotel Niedernberg – Das Dorf am See hat sein Wellnessangebot erweitert und das neue Miranu Spa samt dem Spa Bistro Aikoi in Betrieb genommen. Für die Realisierung wurden acht Zimmer in sechs Behandlungsräume umgewandelt.

IHG Hotels und Resorts kehrt mit der Marke Crowne Plaza auf den österreichischen Markt zurück. Die Fertigstellung und Eröffnung des Hauses ist für das dritte Quartal 2026 geplant.

Der Vermögensverwalter PGIM erwartet für Europas Hotelmärkte trotz geopolitischer Risiken weiteres Umsatzwachstum. Als Gründe nennt das Unternehmen unter anderem eine stabile Inlandsnachfrage, hohe Auslastungen und ein begrenztes Angebot neuer Hotels.

Die Wiedereröffnung des Kölner Dom-Hotels verschiebt sich erneut. Nach Angaben des Eigentümers soll das traditionsreiche Luxushotel erst 2027 den Betrieb aufnehmen, wie der WDR berichtet.

Das Schweizer Bundesgericht hat der Stadt Zürich grünes Licht für eine strengere Regulierung von Kurzzeitvermietungen gegeben. Wohnungen, die kommerziell genutzt werden, zählen künftig nicht mehr zum Wohnanteil.

Accor und die GCH Hotel Group setzen ihre Expansionsstrategie in Deutschland fort und erweitern ihr gemeinsames Portfolio um drei weitere Hotelstandorte. Die neuen Projekte der Marken Greet und Handwritten Collection umfassen insgesamt rund 200 Zimmer.

Das Dorint Hotel Bonn hat eine umfassende Modernisierung abgeschlossen. Nach Unternehmensangaben wurden rund zehn Millionen Euro in Zimmer, Apartments, öffentliche Bereiche und den Konferenzbereich investiert.