MV: Nach Fall der 60-Prozent-Belegung ist Kreativität gefragt

| Hotellerie Hotellerie

Seit Montag dürfen die Beherbergungsbetriebe in Mecklenburg-Vorpommern ihre Bettenkapazitäten voll ausschöpfen. Nach dem kompletten Shutdown des Tourismus galt von Mitte Mai an eine 60-Prozent-Belegungsgrenze, um die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen. «Es kommt nun auf die örtlichen Gegebenheiten und die Kreativität jedes einzelnen Unternehmens an, wie viel Auslastung zu schaffen ist», sagte der Präsident des Dehoga Mecklenburg-Vorpommern, Lars Schwarz, am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Einer der Knackpunkte sei noch die Organisation des Frühstücks, das den Hotels noch Bauchschmerzen mache. Denn Frühstücksbuffets seien weiter verboten.

Scharz ging davon aus, dass es insgesamt eine höhere Nachfrage nach Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern geben wird. Hintergrund sei, dass viele Menschen noch Vorbehalte gegenüber Urlaub im Ausland haben. Noch liege die Saison vor der Branche, aber noch gebe es auch starke Reglementierungen. Manche seien zu Recht erlassen worden. «Aber gerade die starre Haltung "Buffets gehen nicht" ist aus unserer Sicht nicht zu rechtfertigen.» Dagegen gehörten Abstandhalten und Maskentragen inzwischen zum Allgemeinverständnis. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Dormero Gruppe erweitert ihre Präsenz in der Region Mittelfranken und übernimmt das bisherige NH Hotel in Fürth. Das Hotel befindet sich in zentraler Lage direkt am Stadtpark und umfasst insgesamt 118 Zimmer.

Eine aktuelle Preisstudie zeigt, dass viele Hotels an der Nord- und Ostsee trotz einer hohen Nachfrage ihre Preise senken. Grund dafür ist ein verändertes Buchungsverhalten der Gäste, auf das viele Betriebe mit defensiven Preisstrategien reagieren.

Die Jufenalm hat den Umbau ihrer Hotelanlage in den Salzburger Bergen abgeschlossen. Das Unternehmen startet mit neuen Suiten, einem erweiterten Wellnessbereich und speziellen Rabattaktionen in die aktuelle Sommersaison.

Das Hotel Bergkristall in Oberstaufen hat sechs neue Seesuiten am hauseigenen Bergsee eröffnet. Ab August 2026 soll das Angebot laut Unternehmen um weitere Bergsuiten ergänzt werden.

Die H World Group hat nach eigenen Angaben das Europageschäft wieder in die Gewinnzone geführt. In den veröffentlichten Quartalszahlen verweist das Unternehmen auf Fortschritte im internationalen Segment sowie auf den weiteren Ausbau der Marken Steigenberger und IntercityHotel.

Eine Studie von Mews zeigt eine breite Nutzung von künstlicher Intelligenz in Hotels. Gleichzeitig sehen viele Hoteliers persönliche Kontakte wie Begrüßung und Check-in weiterhin als Aufgabe von Mitarbeitern.

Der Apartment-Anbieter Stayery hat ein neues Haus in der Innenstadt von Fürth eröffnet. Das Unternehmen setzt am Standort auf digitale Abläufe und plant bereits die Erschließung weiterer Märkte im deutschsprachigen Raum.

Das Best Western Plus Ostseehotel Waldschlösschen im Ostseebad Prerow feiert sein dreißigjähriges Bestehen unter der Leitung der Inhaberfamilie Jahncke. Seit dem Kauf im Jahr 1995 wurde die historische Immobilie kontinuierlich modernisiert.

Die Schlosshotels & Herrenhäuser trauern um ihren langjährigen Präsidenten und Ehrenpräsidenten Max Eidlhuber. Der österreichische Hotelier starb im Alter von 78 Jahren in Salzburg.

Die Dormero Hotel AG übernimmt das bisherige Amedia Express Passau aus der Insolvenz der Revo-Gruppe. Das Hotel mit 73 Zimmern soll in den kommenden zwei Jahren im laufenden Betrieb saniert werden.