MV: Nach Fall der 60-Prozent-Belegung ist Kreativität gefragt

| Hotellerie Hotellerie

Seit Montag dürfen die Beherbergungsbetriebe in Mecklenburg-Vorpommern ihre Bettenkapazitäten voll ausschöpfen. Nach dem kompletten Shutdown des Tourismus galt von Mitte Mai an eine 60-Prozent-Belegungsgrenze, um die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen. «Es kommt nun auf die örtlichen Gegebenheiten und die Kreativität jedes einzelnen Unternehmens an, wie viel Auslastung zu schaffen ist», sagte der Präsident des Dehoga Mecklenburg-Vorpommern, Lars Schwarz, am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Einer der Knackpunkte sei noch die Organisation des Frühstücks, das den Hotels noch Bauchschmerzen mache. Denn Frühstücksbuffets seien weiter verboten.

Scharz ging davon aus, dass es insgesamt eine höhere Nachfrage nach Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern geben wird. Hintergrund sei, dass viele Menschen noch Vorbehalte gegenüber Urlaub im Ausland haben. Noch liege die Saison vor der Branche, aber noch gebe es auch starke Reglementierungen. Manche seien zu Recht erlassen worden. «Aber gerade die starre Haltung "Buffets gehen nicht" ist aus unserer Sicht nicht zu rechtfertigen.» Dagegen gehörten Abstandhalten und Maskentragen inzwischen zum Allgemeinverständnis. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Hotel Golebiewski in Pobierowo eröffnet Ende Juni mit 500 Zimmern und umfangreichen Freizeitangeboten. Das Projekt gilt als größtes Hotel an der polnischen Ostseeküste und strebt eine Kapazität von über 1.200 Zimmern an.

SV Deutschland übernimmt ab September die exklusive Verantwortung für den Hospitality-Betrieb im neuen Präventionszentrum Previer in der Hamburger HafenCity. Das Leistungsspektrum umfasst die Verpflegung sowie den Betrieb von 234 Zimmern.

Anzeige

Das Restaurant ist montags halb leer. Die Lobby steht tagsüber weitgehend ungenutzt. Zehn Zimmer bleiben unter der Woche regelmäßig frei. Solche Situationen kennen die meisten Hoteliers. Lange Zeit lautete die zentrale Frage: Wie bekommen wir diese Kapazitäten verkauft? Heute stellen sich viele Häuser eine zweite Frage: Wie können wir sie nutzen?

Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg erhält erstmals Hotels direkt am Terminal. Geplant sind zwei Häuser mit insgesamt 140 Zimmern, die Ende 2027 eröffnen sollen.

Anzeige

In Folge 5 des HotelPartners Podcast „AUSGEBUCHT!“ interviewt Gastgeber und HotelPartner-CEO Oliver Meyer Myriam Schlatter, CEO der Laudinella Group, zur beeindruckenden Entstehung ihrer Hotelgruppe. Sie erzählt.

Der Bundesfinanzhof hat klargestellt, dass Hotelzimmermieten nicht grundsätzlich von der gewerbesteuerlichen Hinzurechnung ausgenommen sind. Entscheidend ist, ob die angemieteten Unterkünfte nach dem Geschäftsmodell eines Unternehmens dauerhaft für den Betrieb vorgehalten werden müssen.

Eine Studie von Christie & Co sieht die Münchner Luxushotellerie weiterhin auf Wachstumskurs. Besonders hohe Auslastungen und Zimmerpreise wurden im Herbst 2025 registriert.

Waren die Urlaubsziele in Schleswig-Holstein in den ersten Monaten des Jahres besser besucht als 2025? Ein genauerer Blick zeigt große Unterschiede zwischen größeren Hotels und kleineren Häusern.

Das Hamburger Hotel Louis C. Jacob feiert am 5. Juli seinen 235. Geburtstag mit einem öffentlichen Jubiläumsfest. Besucher erwarten Hausführungen, kulturelle Darbietungen und eine Versteigerung zugunsten des Liedstadtfestivals.

Die Hyatt Hotels Corporation hat auf ihrem Investorentag neue Finanzziele für den Zeitraum bis 2028 präsentiert und eine Aufstockung ihres Aktienrückkaufprogramms bekannt gegeben.