Nach Feuer: Jufa Hotel Wangen im Allgäu wiedereröffnet

| Hotellerie Hotellerie

Das Jufa Hotel Wangen in Wangen im Allgäu war im Februar 2023 von einem Brand betroffen geschlossen. Nach umfassender Renovierung und Modernisierung hat das Jufa die Herberge mit 55 Zimmern, einem erweitertem Wellness-Bbereich und hochwertigen Seminarräumen jetzt wiedereröffnet.

Nach einem Brand im Jahr 2023 wurde das Hotel mit einer Investitionssumme von 6,5 Millionen Euro komplett neu gestaltet und Maßnahmen für einen nachhaltigeren Betrieb umgesetzt. Entstanden sind 55 individuell designte Zimmer, ein erweiterter Wellnessbereich, ein gemütliches Stüberl, ein modernes Restaurant sowie hochwertige Seminarräume mit moderner Infrastruktur – eingebettet in einen großzügigen Parkgarten als grüne Oase der Erholung. Das neue Konzept spricht nach dem „Jufa-Rezept“ sowohl Aktiv-Urlauber als auch Vereine und Gruppen allen Alters an. Darüber hinaus sollen auch  Einheimische einen besonderen Platz zur Erholung und zum Austausch finden – so stärkt das Hotel auch Wangen als Ausgangspunkt für Rad- und Wandertouren.

„Ich freue mich sehr, dass das Jufa Hotel Wangen nach umfassenden Umbauarbeiten wieder geöffnet ist und wir bereits die ersten Gäste begrüßen durften. Mit der Wiedereröffnung setzt Jufa ein starkes Zeichen für die wirtschaftliche Entwicklung in der Region und schafft neue Impulse für besonders nachhaltigen Tourismus in Wangen und im Allgäu. Bei uns finden nicht nur Sportgruppen und Tagungsgäste eine ideale Unterkunft, sondern es ist ein neuer Raum für Begegnungen entstanden – auch für die Menschen vor Ort“, sagt Gerhard Wendl, Gründer und Geschäftsführer der Jufa Hotels.

„Das wiedereröffnete Jufa Hotel Wangen ist eine große Bereicherung für die Stadt Wangen im Allgäu. Das Hotel lädt nicht nur Gäste aus nah und fern zum Verweilen und Entdecken unserer schönen Region ein, sondern ist auch ein wichtiger Treffpunkt für die heimische Bevölkerung. Besonders freue ich mich über die konstruktive Zusammenarbeit zwischen den Jufa Hotels und dem Württembergischen Fußballverband und wünsche für die Zukunft weiterhin alles Gute!“, ergänzt Michael Lang, Oberbürgermeister von Wangen im Allgäu.

Ganzheitliches Vitalitätskonzept

Für den Entwurf der Modernisierungs- und Renovierungsmaßnahmen zeichnet das renommierte österreichische Architekturbüro FWB Architekten verantwortlich, der Bau wurde vom österreichischen Generalunternehmer Lederer umgesetzt. Gleichzeitig wurden angrenzende Bestandszimmer vergrößert und mit hochwertigem Design neu ausgestattet und sind großteils klimatisiert.

Nun stehen im Jufa Hotel Wangen 55 komfortable Zimmer mit insgesamt 111 Betten in den drei Kategorien Deluxe-, Superior- und Doppelzimmer zur Verfügung. Der neue Wellnessbereich mit erweitertem Außenareal, Sauna und Dampfsauna sorgt für Ruhe und Entspannung. Die neue Hotelküche setzt auf regionale, nachhaltige Zutaten und bietet eine Mischung aus traditioneller Allgäuer Küche und gesunden „Brainfood-Kreationen“. Das Restaurant samt großer Außenterrasse und das Stüberl laden sowohl Gäste als auch Einheimische zum geselligen Beisammensein ein.

Regionales Flair und Bergpanorama 

Die idyllische Lage des Hotels lockt sowohl Aktivurlauber als auch Entdecker: Die malerische Altstadt von Wangen im Allgäu beeindruckt mit einer Vielzahl historischer Gebäude, pittoresken Gassen und einem reichen Kulturangebot. Die Nähe zum Bodensee und den Alpen eröffnet vielfältige Freizeitmöglichkeiten für Jung und Alt. Ausflüge ins rund 20 Kilometer entfernte Lindau am Bodensee oder auf den Hochgrat, der höchste Berg im westlichen Allgäu, sind vielversprechende Ausflugsziele rund um das Jufa Hotel Wangen. Das Umland lockt sowohl im Winter mit Ski- und Rodelpisten als auch im Sommer mit Wander- und Radwegen.  Mit dem Relaunch positioniert sich das Jufa Hotel Wangen zudem verstärkt als Hotel für Outdoor- und Wellnessfans mit einem klaren Fokus auf Regionalität und Nachhaltigkeit im Sinne der Jufa-Philosophie.

Dank der engen Kooperation mit dem Württembergischen Fußballverband (WFV) stehen Sportgruppen optimale Trainingsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe zum Hotelgelände zur Verfügung. Für Business-Gäste schafft die Kombination aus professionellen Tagungsräumen für bis zu 100 Personen, dem historischen Stadtkern und vielfältigen Outdoor-Aktivitäten den passenden Rahmen für produktive Aufenthalte. Mit besonderen Themen-Angeboten wie dem Yoga-Wochenende, dem Thermenspecial im Allgäu, Dog & Holiday, Oldtimer on Tour oder dem Wandererlebnis Allgäu stärken die Jufa Hotels kooperativ die Verbindung zur Region und ermöglichen ein breites Spektrum an Urlaubserlebnissen für unterschiedlichste Bedürfnisse – von Wellness und Erholung bis zum Aktivurlaub allein oder in der Gruppe.

„Mit dem Jufa Hotel Wangen verbinden wir viele wunderbare Erlebnisse und Erinnerungen im schwäbischen Allgäu. Die erfolgreichen und werthaltigen Umbaumaßnahmen verleihen dem Gebäude wie auch dem Gelände eine noch höhere Attraktivität für alle Gäste und Besuchergruppen. Wir bedanken uns bei Jufa Hotels für die gute Zusammenarbeit und freuen uns sehr über die Wiedereröffnung!“, sagt Matthias Schöck, Präsident des Württembergischen Fußballverbands.

Jufa Hotel Wangen setzt auf Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit steckt im Kern der Jufa Idee – in diesem Sinne wurden verschiedene ESG-Maßnahmen (Nachhaltigkeitsziele in den Bereichen Environment, Social und Governance) umgesetzt, um den Hotelbetrieb mit Blick auf den Faktor Umwelt (E) zukunftsfähig aufzustellen. Dazu gehören die Errichtung einer 100 kWp Photovoltaikanlage und die Installation von energieeffizienten Pumpen ebenso wie die Umstellung der fossilen Gasheizung auf eine Biomasseheizung mit Pellets. Außerdem wurde die oberste Geschossdecke neu gedämmt und das Beleuchtungskonzept auf LED-Technologie umgestellt. In Sachen Mobilität stehen den Gästen zwei E-Ladestationen zur Verfügung.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

SV Deutschland übernimmt ab September die exklusive Verantwortung für den Hospitality-Betrieb im neuen Präventionszentrum Previer in der Hamburger HafenCity. Das Leistungsspektrum umfasst die Verpflegung sowie den Betrieb von 234 Zimmern.

Anzeige

Das Restaurant ist montags halb leer. Die Lobby steht tagsüber weitgehend ungenutzt. Zehn Zimmer bleiben unter der Woche regelmäßig frei. Solche Situationen kennen die meisten Hoteliers. Lange Zeit lautete die zentrale Frage: Wie bekommen wir diese Kapazitäten verkauft? Heute stellen sich viele Häuser eine zweite Frage: Wie können wir sie nutzen?

Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg erhält erstmals Hotels direkt am Terminal. Geplant sind zwei Häuser mit insgesamt 140 Zimmern, die Ende 2027 eröffnen sollen.

Anzeige

In Folge 5 des HotelPartners Podcast „AUSGEBUCHT!“ interviewt Gastgeber und HotelPartner-CEO Oliver Meyer Myriam Schlatter, CEO der Laudinella Group, zur beeindruckenden Entstehung ihrer Hotelgruppe. Sie erzählt.

Der Bundesfinanzhof hat klargestellt, dass Hotelzimmermieten nicht grundsätzlich von der gewerbesteuerlichen Hinzurechnung ausgenommen sind. Entscheidend ist, ob die angemieteten Unterkünfte nach dem Geschäftsmodell eines Unternehmens dauerhaft für den Betrieb vorgehalten werden müssen.

Eine Studie von Christie & Co sieht die Münchner Luxushotellerie weiterhin auf Wachstumskurs. Besonders hohe Auslastungen und Zimmerpreise wurden im Herbst 2025 registriert.

Waren die Urlaubsziele in Schleswig-Holstein in den ersten Monaten des Jahres besser besucht als 2025? Ein genauerer Blick zeigt große Unterschiede zwischen größeren Hotels und kleineren Häusern.

Das Hamburger Hotel Louis C. Jacob feiert am 5. Juli seinen 235. Geburtstag mit einem öffentlichen Jubiläumsfest. Besucher erwarten Hausführungen, kulturelle Darbietungen und eine Versteigerung zugunsten des Liedstadtfestivals.

Die Hyatt Hotels Corporation hat auf ihrem Investorentag neue Finanzziele für den Zeitraum bis 2028 präsentiert und eine Aufstockung ihres Aktienrückkaufprogramms bekannt gegeben.

Die Hotelbuchungen zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den Vereinigten Staaten liegen bisher unter den Erwartungen. Gründe hierfür sind komplexe Einreiseformalitäten, hohe Reisekosten sowie Verzerrungen durch die Kontingentverwaltung der FIFA.