Nach Unwettern: Ameron-Hotel Neuschwanstein schließt für Reparaturen bis Frühjahr 2022

| Hotellerie Hotellerie

Schwere Unwetter mit starken Regenfällen führten im vergangenen Juli und August zu weitreichenden Schäden in einigen Regionen Deutschlands. Auch das gesamte Voralpenland und das Allgäu mit der Region um Füssen war von den Auswirkungen stark betroffen. Nach einigen Wochen ist nun deutlich geworden, dass größere Schäden in verschiedenen, zentralen Bereichen des Ameron Neuschwanstein Alpsee Resort & Spa vorliegen. Für die notwendigen Reparaturen muss die Althoff-Gruppe, zu der die Marke Ameron gehört, nun die vorübergehende Schließung des Hotels verkünden. Der operative Betrieb wird ab dem 10. Oktober 2021, mit einer voraussichtlichen Dauer bis zum Frühjahr 2022, eingestellt.

Hoteldirektor Mathias Weigmann erklärt: „Die temporäre Schließung des Hotels ist für uns alle überaus bedauerlich. Wir hatten einen sehr erfolgreichen Sommer, den wir unseren großartigen Mitarbeitenden und loyalen Gästen verdanken. Dennoch ist es unumgänglich, die erforderlichen und umfassenden Instandsetzungsarbeiten in Folge des Hochwassers durchzuführen. Nun werden alle Gäste informiert, die im genannten Zeitraum einen Aufenthalt bei uns gebucht haben. Wir bieten den betroffenen Gästen selbstverständlich eine kostenfreie Stornierung oder alternative Optionen für Aufenthalte in den anderen Hotels unserer Gruppe an.“

Das Ameron Neuschwanstein Alpsee Resort & Spa wurde im Frühjahr 2019 eröffnet. Es verbindet mehrere historische Traditionshäuser und ergänzende Neubauten zu einem Resort mit 136 Zimmern und Junior-Suiten, Tagungs- und Event-Bereich sowie unterschiedlichen Gastronomieangeboten.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Hotel Kronelamm in Bad Teinach-Zavelstein plant bis Dezember 2026 einen umfangreichen Um- und Neubau. Vorgesehen sind 29 neue Zimmer und Suiten, ein erweiterter Wellnessbereich, Veränderungen am Gourmetrestaurant und neue betriebliche Bereiche.

Scandic will 2027 ein drittes Hotel in Frankfurt am Main eröffnen. Die bestehende Immobilie nahe der Messe, das frühere von Revo geführte Mövenpick-Hotel, soll modernisiert werden und künftig 296 Zimmer sowie rund 500 Quadratmeter Veranstaltungsfläche bieten.

Eine Untersuchung von ABCD Agency und ContentGuard.me kommt zu dem Ergebnis, dass knapp jedes fünfte Hotelfoto auf Buchungsplattformen Hinweise auf KI-Bearbeitung zeigt. Besonders hohe Verdachtsquoten wurden in Hamburg und Berlin festgestellt. Hotels und Restaurants sollten jetzt handeln.

Die Marke Hilton Hotels & Resorts eröffnet mit dem Hilton Chania Old Town Resort & Spa ein neues Haus auf Kreta. Das Stadtresort verfügt über 85 Zimmer und ist auf einen Ganzjahresbetrieb ausgelegt.

Die DSR Hotel Holding hat das Henri Hotel Garmisch-Partenkirchen im ehemaligen Reindl’s Partenkirchner Hof offiziell eröffnet. Das neue Boutique-Hotel verfügt über 69 Zimmer und nutzt künftig personelle Synergien mit dem benachbarten aja Resort.

Der Nürnberger Schindlerhof hat in Paris den Hospitality Icon 2026 in der Kategorie „Employee Experience & Satisfaction“ erhalten. Nach Angaben des Unternehmens würdigte die Jury insbesondere die Mitarbeiterkultur und die Transparenz im Betrieb.

Mariana Santelli wurde vom Hotelkompetenzzentrum zur „Housekeeping Managerin“ des Jahres 2026 gekürt. Im Gespräch mit der IST-Hochschule erläutert sie unter anderem, vor welchen neuen Herausforderungen das moderne Housekeeping heute steht.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatzrückgang von 45 Prozent auf 572 Millionen Euro. Während klassische Hotels den Markt dominierten, legten Serviced Apartments deutlich zu.

1912 Hotels übernimmt den Betrieb des Hotel Steffisalp in Warth am Arlberg und kündigt Investitionen sowie eine Neupositionierung an. Die Wiedereröffnung des Hauses mit 56 Zimmern und Suiten ist für Dezember 2026 geplant.

Novum Hospitality weist gegenüber Tageskarte die Behauptung zurück, personelle Maßnahmen hätten der Verhinderung einer Betriebsratsgründung gedient. Zuvor hatte Tageskarte über einen SWR-Bericht zu Kündigungen in zwei Mainzer Hotels berichtet.