Nena Hospitality expandiert ins Ruhrgebiet: Neuer Standort in Essen geplant

| Hotellerie Hotellerie

Die in Schönefeld bei Berlin ansässige Nena Hospitality GmbH erweitert ihr Portfolio um einen fünften Standort und erschließt damit die Stadt Essen. Das Unternehmen, das sich auf Serviced Apartments spezialisiert hat, wird damit nach Bremen, Berlin, Bochum und München nun auch in der Ruhrmetropole vertreten sein.

Baubeginn und geplante Eröffnung

Der Baustart für das neue Projekt ist für das erste Quartal 2026 vorgesehen. Bauherr ist die PV 13. Objektgesellschaft mbH aus Köln, die Teil der Property Ventures Gruppe ist. Die Eröffnung des Hauses ist nach derzeitigem Planungsstand für das erste Quartal 2028 geplant.

Florian Wichelmann, Geschäftsführer der Nena Hospitality GmbH, äußerte sich zur Standortwahl wie folgt: „Wir haben in Bochum sehr gute Erfahrungen mit dem Betrieb unserer Serviced Apartments gemacht. Essen ist zudem durch zahlreiche Großunternehmen, seinen Ruf als ‚Einkaufsstadt‘ und das reichhaltige kulturelle Angebot für Geschäftskunden und Touristen gleichermaßen attraktiv. Die Lage des Hauses ist sehr zentral und ich freue mich sehr auf die Eröffnung und unseren zweiten Standort im Ruhrgebiet.“

Ausstattung und Konzept des Apartmenthauses

Das geplante Apartmenthaus in Essen wird über insgesamt 96 moderne Studios verfügen, die alle mit einer eigenen Küche ausgestattet sind. Die Wohnflächen variieren zwischen 17 und 28 Quadratmetern. Das Gebäude erstreckt sich über sieben Etagen.

Im Erdgeschoss des Hauses sind eine kleine Lounge und ein extern betriebenes Café geplant, das auch für Frühstücksgäste zugänglich sein wird. Der Zugang zu den Apartments soll vorrangig digital erfolgen, weshalb die Rezeption kompakt gehalten wird. Für Langzeitgäste stehen im Keller Waschräume zur Verfügung. Die Ausstattung der Apartments orientiert sich an den Standards des Standorts in München. Dazu gehören hochwertige Vinylböden, funktionale Möbel sowie moderne Küchenzeilen.

Das Unternehmen Nena Hospitality

Die Nena Hospitality Group wurde 2013 von Florian Wichelmann und Fabian Probst gegründet. Das Portfolio umfasst derzeit sechs Apartmenthäuser in Berlin, je ein Haus in Bochum und Bremen sowie zwei in München. Hinzu kommen ein Designhotel in Bremen und ein Hausboot in Berlin. Zwei weitere Hostels in Berlin befinden sich in der Planung.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Arcotel Hotels ziehen Bilanz ihrer Umweltschutzinitiative und melden eine Spendensumme von einer Million Euro seit dem Jahr 2015. Neben dem freiwilligen Verzicht auf Zimmerreinigungen setzt das Unternehmen auf hoteleigene Bienenstöcke und Bildungsprojekte für Kinder.

Marriott International wandelt die Münchner Immobilie Dein Apart in ein Hotel der Marke Element by Marriott um. Das Haus in Unterföhring soll im September 2026 mit 561 Studios und Apartments für längere Aufenthalte eröffnen.

Das 25hours Hotel beim MuseumsQuartier in Wien hat die Neugestaltung des Lobbybereichs abgeschlossen. Neben veränderten Raumstrukturen und Arbeitsbereichen wurde das Design grundlegend überarbeitet.

Die Kempinski Group will künftig wieder stärker auf eigene Hotelimmobilien setzen. Konzernchefin Barbara Muckermann begründet den Strategiewechsel mit veränderten Erwartungen wohlhabender Gäste: „Sie bezahlen für etwas Unverwechselbares. Sie bezahlen nicht für Vanillejoghurt.“

Der Gassenhof in Ratschings bei Sterzing kündigt für den Sommer 2026 umfangreiche Neuerungen an. Geplant sind neue Suiten, zusätzliche Familienbereiche im Wellnessangebot sowie ein neues Restaurantkonzept.

Das ehemalige Hotel Schloss Spyker auf Rügen soll im Juni 2026 zwangsversteigert werden. Der angesetzte Verkehrswert für das frühere Hotelensemble liegt laut amtlicher Bekanntmachung bei 2,84 Millionen Euro.

Die Dormero Hotelgruppe übernimmt das Hotel Mader im oberösterreichischen Steyr mit 59 Zimmern. Das Unternehmen erweitert damit seine Präsenz auf dem österreichischen Markt auf insgesamt fünf Hotelstandorte und prüft bereits weitere Objekte.

BWH Hotels hat Gäste über einen monatelangen Zugriff auf Reservierungsdaten informiert. Laut einem Schreiben des Technologiechefs Bill Ryan waren personenbezogene Daten betroffen, Zahlungsinformationen jedoch nicht.

Laut einer Marktanalyse von Christie & Co erzielen privat geführte Hotels in Wien höhere Zimmerpreise als Markenhotels. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck im Wiener Hotelmarkt nach Angaben des Unternehmens weiter zu.

Das Wirtschaftsmagazin Forbes führt den Motel-One-Mitgründer Dieter Müller in seiner aktuellen Liste der Milliardäre. Nach Angaben des Magazins verfügt Müller über ein Vermögen von 1,3 Milliarden US-Dollar. In der weltweiten Rangliste wird er auf Platz 2994 geführt.