Neuer Glanz für das Hotel Imperial in Wien 

| Hotellerie Hotellerie

Nach Restaurierungsarbeiten an der Hauptfassade des Hotel Imperial, a Luxury Collection Hotel, Wien, ehemals Palais Württemberg, glänzt das Exterieur mit seinen zahlreichen Figuren nun wieder in Monochrom. Besonders die Hirschköpfe im Giebelfeld des Palaishotels, das Herzog Philipp von Württemberg 1863 an der Ringstraße als seine Privatresidenz erbauen ließ, standen im Vordergrund der Restauration.

Während ein Hirschhaupt im Atelier noch restauriert werden konnte, wurde das zweite aus Bihać-Kalkstein in einer Rekordzeit von vier Wochen neu gemeißelt. Die porös gewordenen, von Bildhauer Franz Melnitzky geschaffenen Statuen über dem Eingangsportal, welche die vier Herrschertugenden Weisheit, Ehre, Gerechtigkeit und Stärke symbolisieren, sowie die Figuren im Dreieckgiebel des Daches erhielten ihre Restaurierung vor Ort.
 

Eine neue Fassaden-Beleuchtung soll auch bei Dunkelheit für ein edles Erscheinungsbild sorgen. Besonderer Fokus galt zudem den 25 von Professor Oswald Haerdtl entworfenen und von Lobmeyr kreierten Außenleuchten, die auf Augenhöhe wahrgenommen werden können. Als Sinnbild der Formensprache der späten 1940er/frühen 1950er stehen sie seit jeher für Schlichtheit und Eleganz.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die GCH Hotel Group übernimmt das Management des markanten Pyramiden-Hotels in Fürth. Ab März 2026 firmiert das Haus unter der Marke Radisson Individuals und setzt auf eine Verbindung von eigenständiger Architektur und internationalem Vertrieb.

Die tschechische Region Liberec kauft für rund 7,5 Millionen Euro das ikonische Bauwerk auf dem Ještěd. Der Deal umfasst neben dem markanten Fernsehturm auch das geschichtsträchtige Berghotel und Restaurant, deren Erhalt und Sanierung nun durch die öffentliche Hand gesichert werden.

Der Europa-Park baut seine Marktführerschaft in der deutschen Freizeitgastronomie weiter aus. Bei der Wasserwelt Rulantica soll ein siebtes Hotel mit 350 Betten entstehen. Während die Auslastung der bestehenden Häuser Rekordwerte erreicht, rücken bei der neuen Erweiterung vor allem Nachhaltigkeit und ein neues Verkehrskonzept in den Fokus der Planer.

Strategische Erweiterung in der Rhön: Die Ritter von Kempski Group übernimmt die renommierte Fachklinik Dr. von Weckbecker. Mit Millioneninvestitionen und einem Fokus auf präventive Medizin soll der Standort Bad Brückenau zukunftssicher aufgestellt werden.

Das Hilton Berlin am Gendarmenmarkt schließt einen weiteren Abschnitt seiner Modernisierung ab. Das Haus eröffnet in seiner markanten Glaskuppel die „Beletage“ sowie eine neu gestaltete Executive Lounge. 

Urlaub an der Nordseeküste, auf den Ostfriesischen Inseln und in der Lüneburger Heide: Die Zahl der Gäste und Übernachtungen übertrifft erstmals das Vor-Corona-Niveau.

Die Schweizer Beherbergungsbranche erreicht 2025 mit fast 44 Millionen Übernachtungen einen neuen Rekord. Während Stadthotels und Fernmärkte wie China und die USA das Wachstum treiben, belasten steigende Kosten und sinkende Margen die Betriebe.

Das Bio Berghotel Ifenblick im Allgäuer Bergdorf Balderschwang hat nach umfangreichen Umbaumaßnahmen neu eröffnet. Zentraler Bestandteil ist das neu geschaffene Panorama-Spa mit Outdoor-Infinity-Pool und Hallenbad.

Das Conrad Hamburg erweitert sein Angebot im Levantehaus um ein 1.000 Quadratmeter großes Spa. Neben dem größten Hotelpool der Stadt setzt das Haus auf ein neuartiges Longevity-Konzept mit medizinisch orientierten Anwendungen.

Das Grand Hotel Central in Barcelona hat sein Wellness-Angebot erweitert. Auf der hoteleigenen Dachterrasse „La Terraza del Central“ wurde eine Panorama-Sauna in Betrieb genommen, die Gästen einen direkten Blick über die Stadt ermöglicht.