Neuer Pächter in Alter Posthalterei soll zum Februar starten

| Hotellerie Hotellerie

Nach der Insolvenz des Romantik Hotels „Alte Posthalterei“ und des Heimatrestaurants „dahoim“ in Zusmarshausen bei Augsburg ist anscheinend bereits ein neuer Pächter gefunden. Der Insolvenzverwalter Salm-Hoogstraeten sagte, dass die Vertragsverhandlungen mit dem neuen Pächter und dem Eigentümer weit fortgeschritten seien.

Salm-Hoogstraeten gibt an, dass er die Alte Posthalterei derzeit mit der Belegschaft auf die Übernahme durch den neuen Pächter vorbereite. „Die Vertragsverhandlungen mit dem neuen Pächter und dem Eigentümer sind weit vorangeschritten, und die Übernahme zum 1. Februar befindet sich auf der Zielgeraden“, sagt der Rechtsanwalt, der den Augsburger Standort der bundesweit tätigen Kanzlei Schultze & Braun leitet. „Da bis zum Vertragsabschluss Vertraulichkeit vereinbart worden ist, kann und werde ich noch keinen Namen nennen. Nur so viel: Der neue Pächter verfügt über viel Erfahrung in der Hotellerie und Gastronomie. Er hat sowohl den Eigentümer als auch mich mit seinem Konzept für die Alte Posthalterei überzeugt, das eine langfristige Entwicklung von Hotel und Restaurant sowie der rund 40 Arbeitsplätze in den Fokus stellt.

Er sei sich sicher, dass das neue Konzept auch die Gäste überzeugen werde, so Graf Salm-Hoogstraeten. Mit dem Blick auf die Übernahme und die Tatsache, dass im Januar die Buchungszahlen in der Alten Posthalterei im Vergleich zum Jahresdurchschnitt gering sind, hat sich Graf Salm-Hoogstraeten dazu entschieden, die Betriebsruhe bis einschließlich 31. Januar zu verlängern. „So können wir uns voll auf die Vorbereitung der Übernahme fokussieren und den Gästen ab dem 1. Februar die neue Alte Posthalterei präsentieren. Die Mitarbeitenden zeigen dabei enormes Engagement, dafür möchte ich mich bedanken“, sagt Graf Salm-Hoogstraeten.

Die Alte Posthalterei in Zusmarshausen, war vor gut zwei Jahren nach der sehr aufwendiger Renovierung eröffnet und hatte dann Ende 2022 Insolvenzantrag gestellt (Tageskarte berichtete). Damals wollte das Pächterpaar, Manuela und Marc Schumacher, das historische Hotel noch gemeinsam mit einem Insolvenzverwalter durch die Krise führen. Jetzt kommt ein neuer Pächter.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mainz plant die Einführung einer Beherbergungsabgabe ab Juli 2026. Der Stadtrat entscheidet Anfang Mai über die Maßnahme, mit der zusätzliche Einnahmen für touristische Ausgaben erzielt werden sollen.

IHG Hotels & Resorts übernimmt elf europäische Standorte der Marke Pentahotels und wandelt diese bis 2027 in eigene Marken um. Das Projekt umfasst über 1.800 Zimmer in Deutschland, Belgien und Frankreich.

Accor erweitert die Präsenz in der Schweiz durch die Vertragsunterzeichnung für das Hotel Aeschi Interlaken. Das Haus im Berner Oberland soll nach einer Renovierung im Sommer 2026 als Teil der Handwritten Collection eröffnen.

Am 1. Mai 2026 eröffnet in Tornow das neue Beherbergungskonzept Greenview mit sechs Design-Chalets aus Holz. Das von den Brüdern Christian und Marko Schneider initiierte Projekt im Ruppiner Seenland setzt auf naturnahe Erholung und moderne Architektur.

Das Jumeirah Burj Al Arab in Dubai steht vor seiner ersten großen Restaurierung seit 1999. Unter der Leitung von Tristan Auer ist ein 18-monatiges Programm geplant, um das markante Gebäude zu modernisieren.

Teaser: Scandic eröffnet im August 2026 ein weiteres Hotel in Berlin. Das Scandic Charlottenburg umfasst 214 Zimmer und ist der dritte Standort der Gruppe in der Hauptstadt. In dem Gebäude war vormals das Abba-Hotel unter gebracht.

Der Serviced-Apartment-Markt in Deutschland erlebt einen Strukturwandel: Erstmals dominieren Freizeitgäste das Segment, während sinkende Tagesraten und steigende Betriebskosten die Betreiber fordern. Dennoch bleibt der Expansionsdrang hoch.

Die Hotelstars Union wächst mit der Slowakei auf 22 Mitglieder an und fordert von Buchungsportalen wie Booking.com eine transparentere Darstellung von Hotelsternen, um die Irreführung von Verbrauchern zu stoppen.

Pressemitteilung

Das Qualifizierungsprogramm „Food Service Assistance“ von Deutscher Hotelakademie und Chickpeace wurde doppelt ausgezeichnet: mit dem eLearning AWARD 2026 und als Fernstudienprojekt des Jahres. Es richtet sich an geflüchtete Frauen und kombiniert digitale Lernformate mit praxisnaher Ausbildung – als Antwort auf Fachkräftemangel und fehlende Bildungszugänge in der Gastronomie.

Der Immobilienkonzern Aroundtown hat fünf Hotelimmobilien aus seinem Portfolio an einen neuen Betreiber übergeben. Künftig werden die Häuser unter der Marke Sunday Hotels, die zur Unternehmensgruppe Prism (ehemals OYO) gehört, geführt, wie das Unternehmen mitteilt.