Neues Hotel am BER: Holiday Inn – the niu Pax eröffnet in Berlin-Schönefeld

| Hotellerie Hotellerie

Novum Hospitality und IHG Hotels & Resorts haben im Rahmen ihrer Partnerschaft ein neues Hotel in direkter Nähe zum Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eröffnet: das Holiday Inn – the niu Pax. Das Hotel in der Hans-Grade-Allee 6 bietet 158 Zimmer und ist der erste Teil eines geplanten Dual-Brand-Konzepts, das künftig auch ein Candlewood Suites Hotel für Kurz- und Langzeitaufenthalte umfassen wird.

„Mit dem Holiday Inn – the niu Pax bauen wir unsere starke Marktposition in Berlin weiter aus und unterstreichen unser Engagement, gezielt dort zu wachsen, wo wir Reisenden einen echten Mehrwert bieten können. Die Lage direkt am BER und die hervorragende Verkehrsanbindung bieten ideale Voraussetzungen, um internationale Gäste und Business Traveller gleichermaßen anzusprechen. Mit dem geplanten Candlewood Suites erweitern wir das Portfolio vor Ort zudem um ein Longstay-Angebot und entwickeln den Standort gezielt zu einem flexiblen Doppelkonzept für Kurz- und Langzeitaufenthalte weiter“, erklärt David Etmenan, Chief Executive Officer & Owner, Novum Hospitality.

Entwicklung des Mizar Gate Office zum Hotelstandort

Der Hotelkomplex ist Teil des ursprünglich als Büroobjekt konzipierten Mizar Gate Office (MGO). Dieses Gebäudeensemble, bestehend aus drei Gebäuden, wurde von der Die Deutsche Immobilien Entwicklungs AG (DIEAG) nach Plänen von Blumers Architekten (Berlin) und in Zusammenarbeit mit der Ed. Züblin AG als Generalunternehmen errichtet. Für den Um- und Ausbau zu einem Hotel- und Apartmentgebäude waren Ganter Architekten, Bernau bei Berlin, und DIEfabrik GmbH, Oldenburg, sowie die DAG Revitalisierung GmbH verantwortlich.

„Mit dem Umbau des Mizar Gate Office zu einer Hotelimmobilie haben wir schnell und flexibel auf die veränderte Nachfragesituation am BER reagiert. Die nun anstehende Hoteleröffnung zeigt exemplarisch, wie dynamisch sich eine Entwicklung im Bestand umsetzen lässt – und dass wirtschaftlich tragfähige Lösungen auch unter anspruchsvollen Rahmenbedingungen möglich sind“, so Maik Andrack, Leiter Geschäftsentwicklung und Vermietung bei DIEAG.

Andrack weiter: „Wir sind froh, dass wir mit der nun erfolgten Übergabe an Novum Hospitality dem erfolgreichen Projektabschluss entgegensehen. Ich möchte an dieser Stelle allen Projektbeteiligten, insbesondere der DAG Revitalisierung, für ihr starkes Engagement und die sehr gute Zusammenarbeit danken. Gemeinsam ist es gelungen, einen Standort mit Mehrwert und echter Zukunftsperspektive zu schaffen."
 

Zukünftiges Dual-Brand-Konzept mit Candlewood Suites

Das Holiday Inn – the niu Pax wird zukünftig einen Dual-Brand-Standort mit den Candlewood Suites bilden. Dieses kombinierte Konzept bietet Reisenden sowohl klassische Hotelübernachtungen als auch Longstay-Angebote und schafft somit flexible Übernachtungsmöglichkeiten direkt am BER für Geschäftsreisende, Projektmitarbeiter und Digitalnomaden. Novum Hospitality und IHG Hotels & Resorts setzen dieses erfolgreiche Konzept bereits an weiteren Standorten in Charlottenburg und Düsseldorf um.

Designkonzept inspiriert von der Luftfahrt

Das Innenarchitektur des Holiday Inn – the niu Pax ist thematisch an die Dynamik des Fliegens angelehnt. Klare Linien, moderne Materialien und subtile Anspielungen an Flughafenarchitektur prägen das kosmopolitische und einladende Ambiente. Ergänzt wird das Design durch Comic-Stil-Wandgrafiken, die dem Hotel einen besonderen Charakter verleihen. Der Beiname „Pax“ ist die branchenübliche Abkürzung für „Passengers“ und unterstreicht den Standortbezug des Hauses.

Die 158 Zimmer sind mit Flatscreen-TV, Bluetooth-Soundbox und schnellem WLAN ausgestattet. Die markentypische Living-Lobby dient als multifunktionaler „Melting Pot“ für Austausch, Coworking oder entspannte Aufenthalte und soll auch für „Locals“ zugänglich sein.


Zurück

Vielleicht auch interessant

1912 Hotels hat den Betrieb des Strandhotels Ahlbeck auf Usedom übernommen. Das Unternehmen plant eine strategische Neuausrichtung des Hauses mit 105 Zimmern inklusive eines neuen Gastronomiekonzepts.

Die Frankfurter Oreda GmbH hat ein insolventes Hotelprojekt in Mittenwald restrukturiert und die Suche nach einem Endinvestor eingeleitet. Durch eine Anpassung des Baurechts und der Zimmerkapazitäten wurde die Grundlage für einen wirtschaftlichen Betrieb des künftigen Wellnesshotels geschaffen.

In Fusch an der Großglocknerstraße entsteht bis Ende 2026 das Designer Motel glockna mit 100 Betten. Das Konzept von Helmut Wimreiter setzt auf eine Kombination aus moderner Architektur, Gastronomie und einer spezialisierten Infrastruktur für mobile Reisende.

Das Kastens Hotel Luisenhof in Hannover hat eine von Azubis gestaltete Veranstaltung für deren Angehörige durchgeführt. Die angehenden Fachkräfte übernahmen die Planung, die Organisation des Menüs sowie die Durchführung des Service und des Rahmenprogramms in Eigenregie.

Adagio hat in Villeneuve-d’Ascq bei Lille ein neues Haus mit 97 Einheiten eröffnet. Der Standort ist Teil einer strategischen Partnerschaft mit der Sergic Gruppe und erweitert das französische Netzwerk des Unternehmens auf 84 Betriebe.

Eine aktuelle Analyse untersucht den Einfluss von künstlicher Intelligenz auf den Buchungsprozess in der Hotellerie. Dabei rückt die algorithmische Empfehlung als zwingende Voraussetzung für die spätere Transaktion in den Fokus.

Airbnb integriert Hotels durch neue Funktionen wie die Zimmertypauswahl fester in sein Buchungssystem. Das Unternehmen setzt dabei verstärkt auf urbane Märkte und die Erschließung jüngerer Zielgruppen als Ergänzung zum bestehenden Angebot.

Die Hotelkette Santé Royale plant den Rückzug aus Bad Langensalza. Hintergrund ist ein langjähriger Streit mit der örtlichen Kur- und Tourismusgesellschaft über die Nutzung der Therme und vertragliche Bedingungen.

Ein insolventes Hotelprojekt in Mittenwald wird nach Angaben der Beteiligten neu strukturiert und vermarktet. Oreda sucht im Auftrag des Insolvenzverwalters einen Investor für die Fertigstellung.

Das Bollants Spa im Park in Bad Sobernheim bleibt nach einem Wasserschaden bis voraussichtlich Mitte Juni 2026 geschlossen. Die Zeit wird laut Unternehmen für laufende Renovierungsarbeiten im Zuge der Neuausrichtung genutzt.