Neues Hotel Morgenroth in Bad Blankenburg - Nelson Müller übernimmt die Küche

| Hotellerie Hotellerie

Bad Blankenburg (Landkreis Saalfeld-Rudolstadt) wird im Sommer um eine Attraktion reicher: Das neue Vier-Sterne-Tagungs- und Wellness-Hotel „Morgenroth“ soll eröffnen. Standort ist das ehemalige Verwaltungsgebäude der Transportgummi GmbH in der Gustav-Töpfer-Straße 50, das derzeit umfangreich saniert wird. Bauherr ist die Jahn GmbH, den Betrieb übernehmen die tschechischen Rodvi-Hotels.

Sternekoch Nelson Müller als Küchenchef

Besonderes Highlight des Projekts ist die Leitung der Hotelküche durch den renommierten Sternekoch Nelson Müller. Er gehört bereits zu den Projektbeteiligten und wird das gastronomische Angebot mit einer regional geprägten Küche bereichern. Der durch zahlreiche Fernsehauftritte bekannte Müller soll maßgeblich zur kulinarischen Qualität des „Morgenroth“ beitragen.

Modernes Konzept mit Nachhaltigkeitsanspruch

Das Morgenroth" wird auf einer Gesamtfläche von 3.000 Quadratmetern sechs Stockwerke umfassen. Im Erdgeschoss befinden sich Rezeption, Gastronomie und Tagungsräume, in den ersten vier Obergeschossen moderne Hotelzimmer mit knapp 100 Betten. Darüber hinaus stehen den Gästen ein Spa-, Physio- und Wellnessbereich sowie eine großzügige Dachterrasse zur Verfügung.

Das Hotel setzt auf modernste Gebäudetechnik, nachhaltige Energiequellen und nachwachsende Materialien. Das Konzept vereint Komfort, ökologische Verantwortung und ökonomische Effizienz und betont die Nähe zur Natur des Thüringer Waldes.

Mit dem „Morgenroth“ soll in Bad Blankenburg ein neues Aushängeschild für den Tagungs- und Erholungstourismus, das regionale Kulinarik mit nachhaltigem Luxus verbinden will.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Kölner Hopper Hotel St. Josef wurde neugestaltet, die Zimmer und öffentlichen Bereiche erhielten ein neues Designkonzept. Das Projekt verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit nachhaltigen Materialien und moderner Ausstattung.

Nach einem Bericht des SWR haben zwei Mainzer Hotels sämtlichen Beschäftigten gekündigt. Die Gewerkschaft NGG vermutet einen Zusammenhang mit einer geplanten Betriebsratsgründung, während die Hotelgruppe von dringenden betrieblichen Erfordernissen spricht.

Der geplante Verkauf des ehemaligen Dorint-Hotels am Stausee Bitburg an die Interspa-Gruppe ist gescheitert. Damit können auch die im Frühjahr 2025 vorgestellten Pläne für ein Familien- und Wellness-Resort vorerst nicht umgesetzt werden.

Scandic und Axfast planen in Stockholm ein unterirdisches Hotel mit 135 fensterlosen Zimmern. Das Haus soll 2027 eröffnen und in einem umgebauten Gebäude unter der Drottninggatan, der bekanntesten Einkaufsstraße Stockholms, entstehen.

Limehome hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben neue Partnerschaften geschlossen und seine Expansion in mehreren europäischen Märkten fortgesetzt. Dazu gehören ein erstes Projekt mit Aroundtown in Frankfurt sowie weitere Vorhaben in Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden.

Der Badische Hof in Baden-Baden nimmt den Betrieb unter der Marke Leonardo Limited Edition wieder auf. Nach einer ersten Phase im Juli folgt im Herbst das offizielle Grand Opening.

Premier Inn baut ihre barrierefreien Angebote aus und treibt die Zertifizierung ihrer Standorte nach dem Standard Reisen für Alle voran. Zudem investiert das Unternehmen in die Inklusion am Arbeitsplatz.

Die Achat Hotels strukturieren ihr Geschäftsmodell um und setzen künftig verstärkt auf Businessgäste. Zudem erhalten die Hoteldirektoren mehr Eigenverantwortung und die IT-Systeme wurden zentralisiert.

In Köln-Deutz soll auf einer Grünfläche ein bis zu 60 Meter hohes Hotel- und Bürogebäude entstehen. Nach einem Bericht des WDR formieren sich dagegen Anwohner und Teile der Kommunalpolitik.

Das traditionsreiche Grand Hotel Europa in Innsbruck hat einen neuen Betreiber. Minor Hotels will das seit Jahren leerstehende Haus nach einer umfassenden Revitalisierung im Jahr 2029 als NH Collection Hotel wieder eröffnen.