Neues Leben für Hamburger Karstadt mit Gastronomie und Hotel geplant

| Hotellerie Hotellerie

Das «Thalia-Haus» in der Hamburger Innenstadt soll künftig wieder mit Leben gefüllt werden. Die Cells Group hat die ehemalige Karstadt-Immobilie für den isländischen Investor E3 aus der Signa-Insolvenzmasse erworben und werde es umbauen, wie die Cells Group mitteilte. Geplant sei ein Konzept mit gemischter Nutzung. Es sieht zum aktuellen, noch frühen Planungsstadium eine Kombination aus Gastronomie, Hotel, Entertainment, Büro, Fitness und Wohnen vor. 

Nach dem Umbau sollen etwa 20.000 Quadratmeter Mietfläche zur Verfügung stehen. Der Abschluss des Umbaus wird den Angaben zufolge für 2028 angestrebt. Über den Kaufpreis wurde Schweigen vereinbart.

Die Immobilie befindet sich zwischen Mönckebergstraße, Rathausmarkt, Jungfernstieg sowie Binnenalster. Früher war sie über eine Fußgängerbrücke mit dem Kaufhaus Galeria in der Mönckebergstraße verbunden.

«Nur äußerst selten bietet sich die Gelegenheit, ein Grundstück in einer derart zentralen Lage in Hamburg zu erstehen», teilte die Cells Group mit. Man sei erfreut, die Gelegenheit zu haben, «zusammen mit einem äußerst langfristig orientierten Partner ein neues Schmuckstück für die Hamburger Innenstadt zu entwickeln». 

Derzeit entwickelt Cells eigenen Angaben zufolge in Hamburg mit einem anderen Partner bereits die Büroimmobilie «Am Holstenwall», direkt gegenüber dem Museum für Hamburgische Geschichte. Anfang 2024 erwarb Cells zudem das «Atrium Office» am Hamburger Glockengießerwall. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.