Neues Stay KooooK entsteht in München

| Hotellerie Hotellerie

Apoprojekt wurde von der Aachener Grundvermögen mit dem Ausbau eines Gebäudes in der Münchener Schützenstraße beauftragt. Im Erdgeschoss des Bestandsgebäudes entstehen zwei Retailflächen, darüber auf fünf Etagen 32 Studios des künftigen „Stay KooooK“-Hotels, das zur Gastronomie- und Hotelmanagementgruppe SV Hotel gehört. Für die Planung verantwortlich ist das Münchner Büro par terre architekten. Die Umbauarbeiten laufen noch bis Anfang 2025.

Schon im September 2023 wurde mit den Arbeiten in der Schützenstraße begonnen, die den Münchener Hauptbahnhof und Karlsplatz (Stachus) miteinander verbindet. Ein erstes repräsentatives Zimmer zur Bemusterung der Oberflächenqualität wurde im April umgesetzt und seitens des Betreibers abgenommen.

Die Revitalisierung in der Münchener Fußgängerzone umfasst die Erneuerung der Fassade und des Dachstuhls sowie die Kernsanierung und Neugestaltung der Innenräume. Dabei legten die Architekten bei ihren Plänen besonderes Augenmerk auf die Außengestaltung des Hotels, um den Ensemble-Schutz des umliegenden historischen Bereichs zu gewährleisten, und auf die Zusammenführung des „Stay KooooK“-Designs mit der baulichen Substanz des Gebäudes.

Alle Räume verfügen über Duschbäder, Sitz- und Arbeitsplätze in verschiedenen Größen und im Fall der Studios auch über eine Küche, Stauraum sowie eine Waschmaschine. Raumvorteil verschafft das für Stay KooooK entwickelte Wohnelement „The Slide“ – einer verschiebbaren Trennwand, mit dem sich die Studios den Bedürfnissen anpassen. Anstelle einer klassischen Lobby dient die exklusiv den Gästen zugängliche Gemeinschaftsfläche „The Flat“ als Begegnungszone. Zusätzlich laden eine Gemeinschaftsküche mit Community-Table zum gemeinsamen Kochen, Essen und Verweilen ein. Ein ruhiger „Greenroom“ und ein Spielzimmer ergänzen das Angebot.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Hotel Golebiewski in Pobierowo eröffnet Ende Juni mit 500 Zimmern und umfangreichen Freizeitangeboten. Das Projekt gilt als größtes Hotel an der polnischen Ostseeküste und strebt eine Kapazität von über 1.200 Zimmern an.

SV Deutschland übernimmt ab September die exklusive Verantwortung für den Hospitality-Betrieb im neuen Präventionszentrum Previer in der Hamburger HafenCity. Das Leistungsspektrum umfasst die Verpflegung sowie den Betrieb von 234 Zimmern.

Anzeige

Das Restaurant ist montags halb leer. Die Lobby steht tagsüber weitgehend ungenutzt. Zehn Zimmer bleiben unter der Woche regelmäßig frei. Solche Situationen kennen die meisten Hoteliers. Lange Zeit lautete die zentrale Frage: Wie bekommen wir diese Kapazitäten verkauft? Heute stellen sich viele Häuser eine zweite Frage: Wie können wir sie nutzen?

Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg erhält erstmals Hotels direkt am Terminal. Geplant sind zwei Häuser mit insgesamt 140 Zimmern, die Ende 2027 eröffnen sollen.

Anzeige

In Folge 5 des HotelPartners Podcast „AUSGEBUCHT!“ interviewt Gastgeber und HotelPartner-CEO Oliver Meyer Myriam Schlatter, CEO der Laudinella Group, zur beeindruckenden Entstehung ihrer Hotelgruppe. Sie erzählt.

Der Bundesfinanzhof hat klargestellt, dass Hotelzimmermieten nicht grundsätzlich von der gewerbesteuerlichen Hinzurechnung ausgenommen sind. Entscheidend ist, ob die angemieteten Unterkünfte nach dem Geschäftsmodell eines Unternehmens dauerhaft für den Betrieb vorgehalten werden müssen.

Eine Studie von Christie & Co sieht die Münchner Luxushotellerie weiterhin auf Wachstumskurs. Besonders hohe Auslastungen und Zimmerpreise wurden im Herbst 2025 registriert.

Waren die Urlaubsziele in Schleswig-Holstein in den ersten Monaten des Jahres besser besucht als 2025? Ein genauerer Blick zeigt große Unterschiede zwischen größeren Hotels und kleineren Häusern.

Das Hamburger Hotel Louis C. Jacob feiert am 5. Juli seinen 235. Geburtstag mit einem öffentlichen Jubiläumsfest. Besucher erwarten Hausführungen, kulturelle Darbietungen und eine Versteigerung zugunsten des Liedstadtfestivals.

Die Hyatt Hotels Corporation hat auf ihrem Investorentag neue Finanzziele für den Zeitraum bis 2028 präsentiert und eine Aufstockung ihres Aktienrückkaufprogramms bekannt gegeben.