Neun Menschen sterben bei Hotelbrand in Odessa

| Hotellerie Hotellerie

Ein Brand in einem Billighotel in der ukrainischen Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer hat neun Menschen das Leben gekostet. Zehn weitere Menschen wurden verletzt, wie die Behörden mitteilten. Der Eigentümer des Hotels «Tokio Star» sei festgenommen worden, hieß es in der Nacht zum Sonntag.

Der Mann hatte zuvor in einem Video gesagt, dass er die Verantwortung für die Tragödie übernehmen werde. Nach Behördenangaben hatte der Geschäftsmann im Juli die turnusgemäße Überprüfung des Brandschutzes in dem früheren Straßenbahndepot nicht zugelassen. Mehr als 100 Gäste der Unterkunft konnten sich in Sicherheit bringen.

Das Feuer war aus zunächst unbekannter Ursache in der Nacht zum Samstag ausgebrochen. Ermittelt wird wegen Verstoßes gegen die Sicherheitsvorschriften. Teile des Hotels brannten völlig aus, wie Bildern zeigten. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte auf Facebook, den Eigentümer des «sogenannten Hotels» für die Tragödie nach den gesetzlichen Möglichkeiten zu bestrafen. 

Auch andere Hotels in der bei Touristen beliebten Metropole sollen nun strenger auf den Brandschutz überprüft werden. Die ehemalige Sowjetrepublik gilt als das ärmste Land in Europa. Zuletzt waren im Juni in Odessa bei einem Brand in einer Psychiatrie sechs Menschen ums Leben gekommen. Das Feuer war vermutlich gelegt worden. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Schlosshotel Berlin führt ein neues Long-Stay-Konzept ein und erweitert sein Angebot hierfür um 15 sogenannte "Schloss Residences". Das Modell kombiniert klassische Übernachtungen mit flexibel buchbaren Servicedienstleistungen.

Pressemitteilung

Was rechtfertigt einen Zimmerpreis von mehreren tausend Franken pro Nacht? Viele würden spontan an spektakuläre Einrichtung, Sterne-Gastronomie oder den Blick auf den St. Moritzersee denken. Für Pia Baumann, Director Front of House im Luxus-Hotel Grace La Margna in St. Moritz, liegt die Antwort an einer ganz anderen Stelle: bei den Menschen.

Das Riva Hotel Konstanz erweitert sein Angebot zum 1. September um zwei neue Penthouse-Suiten mit Blick auf den Bodensee. Damit erhöht sich die Gesamtkapazität des Fünf-Sterne-Superior-Haus auf insgesamt 73 Zimmer und Suiten.

Das legendäre Hotel Adlon soll verkauft werden - doch dafür braucht es die Zustimmung der bisherigen Gesellschafter. Nun kommt aus deren Kreisen Kritik an dem Vorhaben.

Die Accor-Marke Mercure Hotels & Resorts eröffnet mit dem Mercure Gothenburg ihr erstes Hotel in Schweden. Zugleich ist es das zweite Accor-Hotel im Land. Das Haus wird von CIC Hospitality im Rahmen eines Franchisevertrags betrieben. 

Motel One folgt im Wiener Vio Plaza auf H2 und übernimmt das Haus mit 265 Zimmern im kommenden Jahr langfristig. Der Gebäudekomplex in Wien-Meidling kombiniert Hotelnutzung mit großflächigem Einzelhandel, Büroflächen und Wohnungen.

Das Seehotel Niedernberg führt seine neu eröffnete Wellnessanlage Miranu Spa ab August mit einer Doppelspitze aus Lisa Hört und dem ehemaligen Kampfjetpiloten Frank Rosnizeck. Die Anlage erweitert das bestehende Angebot unter anderem um sechs neue Behandlungsräume und mehrere Saunen.

Seminaris erprobt im SeeHotel Potsdam einen humanoiden Serviceroboter für die Kontrolle frisch gereinigter Hotelzimmer. Bis Ende 2026 sollen auch die sieben weiteren Häuser der Gruppe mindestens einen „Billie“ einsetzen.

Vor fast 120 Jahren gründete Lorenz Adlon das berühmte Adlon in Berlin – nun hadert sein Ururenkel mit der Namensgebung. Am liebsten würde er das Adlon und seinen Namen zurückkaufen, verriet Felix Adlon der Süddeutschen Zeitung.

Das Hotel Adlon soll verkauft werden.Für Unmut bei Gesellschaftern sorgt dabei vor allem die Erfolgsbeteiligung für die Immobiliengesellschaft Jagdfeld. Das Unternehmen erhält nach übereinstimmenden Angaben 20 Prozent des Kaufpreises, sollte dieser höher als 310 Millionen Euro ausfallen.