New Yorker Künstler gestaltet Fassade des a&o Köln Neumarkt mit XXL-Graffiti

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Das a&o Köln Neumarkt hat ein rund 800 Quadratmeter großes Wandbild des New Yorker Künstlers Timothy Goodman erhalten. Das Werk mit dem Titel „People Love People“ erstreckt sich über zwei Hauswände am Mauritiuswall nahe dem Kölner Neumarkt. Es ist Goodmans erste Arbeit in Deutschland.

Timothy Goodman gestaltet die Fassade innerhalb von drei Tagen

Goodman gestaltete das Wandbild innerhalb von drei Arbeitstagen direkt an der Fassade. Dafür arbeitete er von einem Hubsteiger aus in bis zu 20 Metern Höhe. Das Motiv verbindet Schriftzüge und Zeichnungen mit Begriffen aus dem Kölner Sprachgebrauch.

Der Künstler arbeitete ohne feste Vorlage und orientierte sich an einer Liste mit gewünschten Wörtern. Dabei kam es auch zu Rechtschreibfehlern. Aus „Veddel“ wurde zunächst „Veedel“, aus „Klaff“ schließlich „Klaaf“. Goodman erklärte dazu: „Meine Arbeit ist spontan, intuitiv, flexibel – ich sehe Wörter als Umrisse, Fehler kommen ganz natürlich vor.“

Das Wandbild verbindet Kölner Begriffe mit persönlichen Themen

Mit „People Love People“ greift Goodman das Thema zwischenmenschlicher Beziehungen auf. Die Kuratorin Tanja Heuchele, die das Projekt für a&o umgesetzt habe, erklärte, die Wand spreche Kölsch und sei zugleich für Menschen verständlich, die von außerhalb nach Köln kämen.

Goodman sagte im begleitenden Interview, seine Kunst solle Menschen miteinander verbinden. Bei Arbeiten im öffentlichen Raum gehe es ihm darum, Kunst in den Alltag der Menschen zu bringen. Er wolle, dass Passanten stehen blieben, das Werk betrachteten oder fotografierten. Seine Arbeiten könnten unterschiedliche Reaktionen auslösen.

Der Künstler hat bereits mehr als 250 Wandbilder gestaltet

Der in New York lebende Goodman hat nach Unternehmensangaben bereits mehr als 250 Wandbilder geschaffen. Zu seinen weiteren Projekten zählen Arbeiten für Apple, Nike, Tiffany & Co. und die New York Times. Er arbeitet sowohl an kommerziellen Aufträgen als auch an kulturellen und persönlichen Projekten.

a&o-Gründer und Vorstandschef Oliver Winter verwies auf die bisherige Verbindung des Unternehmens mit Kunst. Das Projekt sei auch eine Möglichkeit, dem Standort etwas zurückzugeben und lokale Besonderheiten neu sichtbar zu machen.

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