Novum Hospitality von David Etmenan erhält 45 Millionen Euro Corona-Hilfe

| Hotellerie Hotellerie

Die Hamburger Hotelkette Novum Hospitality bekommt als siebtes Unternehmen von der Bundesregierung Corona-Hilfen über den Wirtschaftsstabilisierungsfonds. Insgesamt erhalte das Unternehmen mit seinen 151 Hotels an mehr als 60 europäischen Standorten 45 Millionen Euro, heißt es auf der Homepage der Deutschen Finanzagentur. Die familiengeführte Novum Hospitality zählt zu den größten Hotelgruppen in Deutschland. Deren Drei- und Vier-Sterne-Hotels werden den Angaben zufolge unter den Marken Novum Hotels, Select Hotels, the niu und Yggotel betrieben.

Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) hilft coronageschädigten Unternehmen bislang mit insgesamt rund 6,5 Milliarden Euro, wobei die Lufthansa den größten Anteil mit etwa 5,85 Milliarden Euro vereinnahmt. Weitere Nutznießer sind den Angaben zufolge die Tourismusunternehmen FTI (235 Millionen Euro) und Tui (150 Millionen), die Schiffbauer MV Werften (193 Millionen) und German Naval Yards Kiel (35 Millionen) sowie der Autozulieferer Schlote (25,5 Millionen). Zuvor hatte die «Wirtschaftswoche» berichtet.

Der WSF richtet sich grundsätzlich an Wirtschaftsunternehmen, die zwei der drei folgenden Kriterien erfüllen: Bilanzsumme von mehr als 43 Mio. Euro, mehr als 50 Mio. Euro Umsatzerlöse sowie mehr als 249 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt. Anträge können beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gestellt werden. (Mit Material der dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Hotel EdeR FriDA in Maria Alm schließt umfangreiche Erweiterungsmaßnahmen ab. Mit elf neuen Zimmern, innovativen Themenkategorien und großflächigen Erlebnisbereichen baut die Eder Collection ihr Angebot für Familien in den Alpen weiter aus.

In Halstenbek bei Hamburg soll auf einer langjährigen Brachfläche eine großdimensionierte Topgolf-Anlage samt Hotel mit 150 Zimmern entstehen. Der Investor Greenreb plant ein Projekt im zweistelligen Millionenbereich.

Der Hotelinvestmentmarkt erreicht laut JLL einen Wendepunkt: Ein starker Kreditmarkt und hohe Kapitalverfügbarkeit treiben das globale Transaktionsvolumen 2026 an. Besonders Luxusobjekte und der asiatische Markt stehen im Fokus der Investoren.

 

Die Hotel-Pipeline in Europa erreichte Ende 2025 neue Höchststände. Besonders Projekte in der frühen Planungsphase sowie im Luxussegment verzeichneten Rekordwerte, wobei Deutschland nach dem Vereinigten Königreich den zweitgrößten Markt für Hotelentwicklungen darstellte.

Hilton hat die Ergebnisse für das vierte Quartal sowie das gesamte Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht. Während der Erlös pro verfügbarem Zimmer ein geringes Wachstum verzeichnete, meldet das Unternehmen einen Höchststand bei den projektierten Hotelzimmern.

Eine aktuelle Studie von SiteMinder belegt die wachsende Bedeutung inländischer Gäste für den deutschen Hotelmarkt. Sinkende Stornoquoten und eine Verschiebung der Buchungen in die Nebenmonate sorgen für mehr Planungssicherheit und eine stabilere Auslastung.

Die Ruby Group setzt ihr Wachstum auf dem italienischen Markt fort. Nach Standorten in Florenz und Rom hat das Unternehmen nun das erste Hotelprojekt in Mailand unterzeichnet.

Das bisher auf Ferienhäuser spezialisierte Unternehmen Belvilla vollzieht den Markteintritt in die europäische Hotellerie. Mit der Übernahme von drei Standorten in Deutschland weitet die Tochtergesellschaft von OYO Vacation Homes ihr Portfolio auf das Beherbergungswesen aus.

Die Hamburger Immobilienlandschaft könnte vor einer markanten Transaktion im Luxussegment der Hotellerie stehen. Nach Informationen des Hamburger Abendblatts wird die Immobilie des Steigenberger Hotel Hamburg derzeit am Markt angeboten.

Die irische Marke The Dean expandiert nach Deutschland und eröffnet in Berlin ihr erstes Haus außerhalb Irlands. Das Designhotel in einem historischen Gebäude setzt auf eine Kombination aus Kunst, markantem Interieur und einem integrierten Gastronomiekonzept.