ÖHV: Genug freie Betten für Song Contest

| Hotellerie Hotellerie

Die Österreichische Hotelvereinigung (ÖHV) hat Meldungen über eine angebliche Ausbuchung Wiens anlässlich des Eurovision Song Contest (ESC) widersprochen. Wie der Verband bekanntgab, stehen in der Bundeshauptstadt ausreichend Beherbergungskapazitäten für Besucher und Touristen zur Verfügung. Nach Angaben von Markus Gratzer, Generalsekretär der ÖHV, ist die lokale Infrastruktur auf Großveranstaltungen dieser Art vorbereitet.

Rechnerischer Puffer von zehntausend Betten trotz Großereignis

Nach Verbandsangaben verfügt der Standort Wien über insgesamt 85.000 Hotelbetten. Für das Finale in der Stadthalle bleibe laut Gratzer noch ein Puffer: "Jeder einzelne der höchstens 15.000 Gäste beim ESC-Finale in der Stadthalle könnte pro Nacht vier Freunde mitnehmen und es blieben immer noch 10.000 Hotelbetten frei." Damit sei gewährleistet, dass auch Reisende ohne Bezug zum Musikwettbewerb Unterkünfte finden.

Kritik an Marketingkampagnen externer Unternehmen

Die ÖHV kritisiert in ihrer Mitteilung Versuche von Firmen, durch Behauptungen über knappe Zimmerkontingente Aufmerksamkeit zu generieren. Laut Verband werde teilweise vorgetäuscht, dass keine regulären Kapazitäten mehr verfügbar seien. Gratzer stellt klar, dass Gäste nicht auf unkonventionelle Ausweichquartiere angewiesen seien. Während die Buchungslage im Mai generell als gut bezeichnet wird, gebe es über die gesamte Stadt verteilt noch freie Zimmer in allen Kategorien.

Fokus der Buchungen liegt auf preiswerten Unterkünften

Wie der Verband mitteilt, zeigt sich derzeit eine besonders starke Nachfrage im Segment der günstigeren Unterkünfte. Dennoch bleibe die Auswahl in den Qualitätshotels bestehen. Bezüglich der Erwartungen an die Veranstaltung wird Gratzer wie folgt zitiert: „Dieser Song Contest wird alle Grenzen sprengen! An dieses Fest werden wir uns noch lange erinnern und unsere Hotels freuen sich schon wahnsinnig auf die Gäste aus aller Welt und die Lebensfreude, die sie mitbringen.“


Zurück

Vielleicht auch interessant

Ex-prizeotel-Chef Connor Ryterski startet mit einem Hamburger Family Office die Hotelmarke Kumo. Zwei Neubauten in Hamburg und Köln sollen ab 2029 eröffnen.

Das Waldorf Astoria Rabat Salé hat das Restaurant Aldabaran im 33. Stock des Mohammed VI Tower eröffnet. Alain Ducasse verantwortet damit sein erstes Restaurant in Marokko.

Nach bundesweiten Durchsuchungen in Hotels und Reinigungsfirmen sitzen zehn Beschuldigte in Untersuchungshaft. Oberstaatsanwältin Christine Höfele zufolge sollen Beschäftigte wie einst Sklaven für den Profit der mutmaßlichen Täter in Abhängigkeit gehalten worden sein.

Jochen Swoboda, CEO der Gesellschaft, erklärt, Seminaris werde in seiner bisherigen Form nicht weiterbestehen, und weist eine wirtschaftliche Schieflage als Grund für den Betreiberwechsel zurück. Aroundtown hatte die Fortführung der acht Hotels unter der Marke Seminaris angekündigt; vier Häuser wurden am 1. Oktober bei Belvilla by OYO unter Sunday-Namen angeboten.

B&B Hotels führt das deutsche Hotelmarkenranking von PKF mit 240 Häusern an. Garner verzeichnet mit 23 zusätzlichen Hotels den größten jährlichen Zuwachs; Premier Inn erhöht seine Zimmerkapazität zwischen 2022 und 2026 um 102 Prozent. Komplettes Ranking bei Tageskarte.

Hilton plant das erste deutsche Hotel der Marke Tempo by Hilton am Flughafen München. Das Haus mit 199 Zimmern soll 2029 zusammen mit der Munich Arena eröffnen; als Betreiber ist die Flughafentochter Allresto vorgesehen.

Novum Hospitality hat den Betrieb des Holiday Inn Express Munich Airport – Erding übernommen. Das Hotel verfügt über 114 Zimmer und ist das zweite ehemalige Revo-Hotel, das in den Betrieb der Hamburger Gruppe übergeht.

Eine neue h2c-Studie untersucht den Einsatz Künstlicher Intelligenz in Hotelketten weltweit. Trotz einer hohen Verbreitung fehlen vielen Unternehmen noch Strategien, Kompetenzen und technische Voraussetzungen für einen breiteren Einsatz.

The Hoxton eröffnet im Sommer 2027 ein zweites Hotel in Deutschland. Das Haus entsteht am Alten Wall in der Hamburger Innenstadt und wird 188 Zimmer auf zehn Stockwerken umfassen.

CA Immo hat das IntercityHotel Frankfurt Hauptbahnhof Süd an ein Fondsvehikel von Art-Invest Real Estate verkauft. Damit trennt sich das Immobilienunternehmen von seinem letzten ausschließlich als Hotel genutzten Gebäude.