Österreich: Hotel Gut Brandlhof zahlt Inflationsausgleich an Mitarbeiter

| Hotellerie Hotellerie

Aktuelle Teuerungen sind deutlich in der Geldbörse zu spüren. Die Preise für Lebensmittel, Benzin und viele weitere Produkte steigen. Das Hotel Gut Brandlhof reagiert und unterstützt die Mitarbeiter in der aktuellen Lage finanziell.

Heimische Unternehmen haben im Rahmen des Teuerungsausgleichs in Österreich die Möglichkeit, Prämien an Mitarbeiter auszuzahlen. Aus diesem Grund hat die Geschäftsleitung beschlossen, eine Prämie in Höhe von 600 Euro pro Mitarbeiter in Vollzeit auszuzahlen. Dabei handelt es sich um eine steuerfreie Prämie, die der Brandlhof unbürokratisch an sämtliche Mitarbeiter in ungekündigter Stellung ausbezahlt. Teilzeitkräfte erhalten die Prämie anteilig.

Das Hotel Gut Brandlhof beschäftigt derzeit circa 125 Mitarbeiter. Im Rahmen dieser Prämienzahlung nehmen die Verantwortlichen rund 70.000 bis 80.000 Euro in die Hand, um ihr Team in der aktuellen Lage zu unterstützen. Alle Beschäftigten im Brandlhof wurden bereits letzte Woche über die Prämienzahlung informiert. Die Freude seitens der MitarbeiterInnen ist groß: „Ich arbeite bereits seit 20 Jahren beim Brandlhof. Als Mutter von zwei Kindern bin ich äußerst dankbar für die Prämienzahlung und schätze die finanzielle Unterstützung, in Zeiten wie diesen, von meinem Arbeitgeber sehr“, dankt Andrea Pötscher, Front Office Managerin beim Brandlhof.

„Mit der Auszahlung dieser Prämie können wir unbürokratisch und schnell auf die aktuelle Lage mit teureren Lebensmittelpreisen, erhöhten Benzinkosten, etc. reagieren und unsere MitarbeiterInnen so gut wie möglich unterstützen“, begründen Thomas Bauer und Thomas Heit, Hoteldirektoren des Brandlhofs, die Zahlung der Teuerungsausgleich-Prämie. „Denn unsere MitarbeiterInnen sind unser höchstes Gut“, fügen Birgit Maier und Alexander Strobl, Eigentümer, hinzu.

Zudem wird auch neuen MitarbeiterInnen die Prämie ausgezahlt. Nach Abschluss des Probemonats erhalten diese die anteilige Prämie schon im zweiten Arbeitsmonat.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.