Paris warnt vor diebischen „Hotel-Ratten“

| Hotellerie Hotellerie

Die Polizei der französischen Hauptstadt hat Urlauber vor organisierten Diebesbanden in den Hotels gewarnt. Die Langfinger, die in Paris abfällig „Hotel-Ratten“ genannt werden, mischen sich in den Lobbys zunächst unter die Touristen und verschwinden dann mit ihrem Gepäck. Besonders aktiv seien die Diebe laut der Zeitung „Le Parisien“ im sogenannten Goldenen Dreieck rund um die Champs-Elysées. Doch auch in den Vororten schlagen sie gerne zu.

Sie hätten es mit internationalen Berufsverbrechern zu tun, erklärte Tony Mariet, der als Kommissar für die Bekämpfung von Bandenkriminalität zuständig ist. So gebe es sowohl Leute, die sich unter Touristengruppen mischen, als auch jene, die ein Zimmer unter falschem Namen buchen und in den anderen Räumen Safes knacken würden. Das Ganze sei nur schwer zu unterbinden, da die Diebe in Teams arbeiten würden. Zudem blieben sie meist nur einige Monate in der Stadt, bevor sie in andere Hauptstädte wie zum Beispiel Rom weiterziehen. 

Wie die Daily Mail berichtet, sollen nun 5.000 zusätzliche Polizisten auf den Straßen Paris für Ordnung sorgen und die Touristen vor Taschendieben und Betrügern schützen. Vor allem an beliebten Ausflugszielen wie Eifelturm, Montmatre oder dem Louvre soll die Präsenz demnach steigen. 
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der deutsche Hotel-Investmentmarkt verzeichnet nach drei Quartalen 2026 mehr Transaktionen, obwohl das Investmentvolumen gegenüber dem Vorjahr gesunken ist. Vor allem kleinere Transaktionen prägen das Marktgeschehen.

Die Hotelbuchung beendet die Reiseplanung häufig nicht. Eine Untersuchung von McKinsey und Skift unter 1.015 US-Reisenden zeigt, dass viele Befragte anschließend weiter recherchieren, Preise beobachten oder alternative Angebote prüfen.

Das Mercure City in der Kölner Friesenstraße hat seinen Betrieb eingestellt. Der Kölner Stadt-Anzeiger nennt technische Mängel und hohe notwendige Investitionen in den Brandschutz als Gründe. Das Pullman-Hotel an der Helenenstraße soll Anfang Dezember 2026 vorerst schließen.

Nach ungewöhnlich vielen gemeldeten Fällen in Mecklenburg-Vorpommern warnt die NRW-Datenschutzbeauftragte vor Betrugsversuchen mit erbeuteten Buchungsdaten. Kriminelle verschicken Nachrichten, die vermeintlich von Unterkünften stammen, und fordern etwa zur Verifizierung von Kreditkartendaten auf.

Kriminelle erbeuten Buchungsdaten und versuchen damit, Urlauber um Geld zu bringen. Nordrhein-Westfalens Datenschutzbeauftragte warnt vor täuschend echten Nachrichten vermeintlicher Unterkünfte.

Novum Hospitality hat gemeinsam mit IHG Hotels & Resorts und HD Hotels vier Hotelprojekte in Dortmund vereinbart. Drei bestehende Häuser und ein Neubau sollen 2027 unter den Marken Garner und Holiday Inn – the niu betrieben werden.

Microsoft berichtet über erneute Cyberangriffe über Hotelnetzwerke. Die Angreifer nutzten vermeintliche Aktualisierungen und Anmeldeaufforderungen, um Schadsoftware zu verbreiten und Zugang zu Konten zu erlangen.

Travel + Leisure Co. und Wyndham erweitern ihre Zusammenarbeit, um klassische Hotels unter der Marke Sports Illustrated Resorts zu entwickeln. Für Chicago, Baton Rouge und Tuscaloosa nennt eine Mitteilung geplante Projektabschlüsse beziehungsweise Eröffnungen für 2027 und 2028.

Die Gelder der Betreiber-GmbH des ehemaligen Hilton-Hotels in Frankfurt-Gravenbruch bleiben eingefroren. Das Verwaltungsgericht Köln hat entschieden, dass auch die Bestellung eines starken vorläufigen Insolvenzverwalters daran nichts ändere.

Motel One und B&B Hotels erhalten im Treugast Rating 2026 erneut die Bestnote AAA. Odyssey Hotel Group steigt mit BBB ein, während Premier Inn und travdo ausgezeichnet werden.