Paris warnt vor diebischen „Hotel-Ratten“

| Hotellerie Hotellerie

Die Polizei der französischen Hauptstadt hat Urlauber vor organisierten Diebesbanden in den Hotels gewarnt. Die Langfinger, die in Paris abfällig „Hotel-Ratten“ genannt werden, mischen sich in den Lobbys zunächst unter die Touristen und verschwinden dann mit ihrem Gepäck. Besonders aktiv seien die Diebe laut der Zeitung „Le Parisien“ im sogenannten Goldenen Dreieck rund um die Champs-Elysées. Doch auch in den Vororten schlagen sie gerne zu.

Sie hätten es mit internationalen Berufsverbrechern zu tun, erklärte Tony Mariet, der als Kommissar für die Bekämpfung von Bandenkriminalität zuständig ist. So gebe es sowohl Leute, die sich unter Touristengruppen mischen, als auch jene, die ein Zimmer unter falschem Namen buchen und in den anderen Räumen Safes knacken würden. Das Ganze sei nur schwer zu unterbinden, da die Diebe in Teams arbeiten würden. Zudem blieben sie meist nur einige Monate in der Stadt, bevor sie in andere Hauptstädte wie zum Beispiel Rom weiterziehen. 

Wie die Daily Mail berichtet, sollen nun 5.000 zusätzliche Polizisten auf den Straßen Paris für Ordnung sorgen und die Touristen vor Taschendieben und Betrügern schützen. Vor allem an beliebten Ausflugszielen wie Eifelturm, Montmatre oder dem Louvre soll die Präsenz demnach steigen. 
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Google startet Hotelbuchungen direkt im KI-Modus seiner Suche. Zum Start in den USA sind unter anderem Booking.com, Expedia, Hilton, IHG und Marriott eingebunden. Nutzer können Hotels im KI-Modus auswählen und die Buchung über Google Pay abschließen. Inzwischen sind auch weitere Einzelheiten zu Ranking, Werbung, Datenweitergabe und technischer Anbindung bekannt.

Thüringens Übernachtungszahlen sind im ersten Halbjahr 2026 nahezu stabil geblieben. Während Hotels mehr Übernachtungen verzeichneten, gingen die Zahlen bei Gasthöfen, Pensionen und Campingplätzen zurück.

Berlin hat im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 13,6 Millionen Übernachtungen verzeichnet. Das waren 2,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, während die Zahl der Gäste aus Deutschland um 1,8 Prozent stieg.

Rund 2,5 Millionen Gäste und 6,3 Millionen Übernachtungen hat Brandenburg im ersten Halbjahr 2026 registriert. Landesweit gingen die Zahlen leicht zurück, während einzelne Reiseregionen und Städte Zuwächse verzeichneten.

Das Althoff Seehotel Überfahrt hat seinen Wellnessbereich neugestaltet und den "4 elements spa by Althoff" in Betrieb genommen. Seit Anfang August empfängt die Einrichtung Gäste mit einer neuen Raumgestaltung und erweiterten Angeboten.

Wyndham Hotels & Resorts hat das erste Hotel seiner Kernmarke in Frankfurt am Main eröffnet und erweitert damit das Angebot im gehobenen Segment um 146 Zimmer. Im Zuge des Rebrandings zu Wyndham wird nun umfassend renoviert.

Aus dem traditionsreichen Hotel Schwanen in Freudenstadt ist ein neues Hospitality-Angebot geworden. Heute teilen sich das Moe by Limehome mit 21 Zimmern und Suiten und das Restaurant Wilma Wunder die Adresse. Hinter dem Umbau steht Investor Orhan Tiryaki

Die Lopesan-Gruppe erhält von der Regierung der Kanarischen Inseln 300 Millionen Euro Entschädigung. Die Hotelgruppe ist auch in Deutschland vertreten und führt hier über IFA by Lopesan Hotels vier Häuser.

IHG Hotels & Resorts übernimmt in Kooperation mit GCP Hospitality ein Portfolio von 14 Hotels in Kyoto. Diese sollen innerhalb der kommenden zwölf Monate schrittweise unter den Marken Garner und Holiday Inn Express neu positioniert werden.

Der erhoffte Aufwärtstrend im Thüringer Tourismus ist in der ersten Jahreshälfte ausgeblieben. Ferienheime, aber auch Campingplätze und Jugendherbergen verbuchten weniger Übernachtungen.