Planung für Wellness-Resort in der Metelener Heide auf gutem Weg

| Hotellerie Hotellerie

In der Metelener Heide, nördlich von Münster, soll ein neues Wellness-Resort entstehen. Das Bauvorhaben des Investors Johannes Nergiz befindet sich derzeit im laufenden Planungsverfahren. Nach Angaben des beauftragten Architekten Lukas Jocks aus Köln sind die Vorbereitungen weit fortgeschritten: „Wir sind auf einem guten Weg“, so Jocks zum aktuellen Stand des Hotelprojekts.

Zeitplan und nächster Verfahrensschritt

Das Ziel der Projektbeteiligten ist es, die gesamte Planungsphase innerhalb der ersten sechs Monate des laufenden Jahres abzuschließen. Als nächster wesentlicher Schritt steht die Offenlage des Vorhabens bevor, bei der die Planungsunterlagen öffentlich zugänglich gemacht werden. Dass ein solches Verfahren Zeit beanspruche, stellte der Architekt heraus. Die für das Projekt in der Heide notwendige Artenschutzprüfung wurde bereits vollständig abgeschlossen.

Kapazitäten und Wellness-Angebot

Das neue Resort wird als Ersatz für das traditionsreiche Heidehotel errichtet, da das Bestandsgebäude den heutigen Ansprüchen laut Planungsbüro nicht mehr genügt. Auf dem knapp 6000 Quadratmeter großen Areal ist ein Neubau mit 80 Betten geplant. Der Entwurf sieht ein zweigeschossiges Gebäude in U-Form mit einem zusätzlichen Staffelgeschoss vor. Im Zentrum der Anlage liegt ein privater Park, der ein Schwimmbad, eine Sauna sowie ein Hamam umschließt.

Architektur und energetische Versorgung

Die Gestaltung des Gebäudes setzt auf eine transparente Fassade, um eine Verbindung zur grünen Umgebung herzustellen. Alle Zimmer erhalten Balkone mit Blick in die Landschaft, während im Staffelgeschoss Appartements mit mehreren Zimmern und eigenen Terrassen vorgesehen sind. Für Gäste, die die umliegenden Wander- und Radwege nutzen, wird ein Fahrradraum mit Ladestationen integriert. Ein Restaurant mit Außenterrasse zum Park hin ergänzt das Angebot. Die Energieversorgung des Resorts soll überwiegend durch regenerative Energieformen wie Erdwärmepumpen und Photovoltaikmodule sichergestellt werden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das The Ritz-Carlton, Berlin hat auf der dritten Etage einen saisonalen Hochgarten eröffnet. Die Sommerbar öffnet wetterabhängig montags und kann an den übrigen Tagen für Veranstaltungen mit bis zu 40 Personen gebucht werden.

Der Wert des investmentrelevanten deutschen Hotelmarktes ist 2025 nach Berechnungen von bulwiengesa und Union Investment auf 66,1 Milliarden Euro gestiegen. Neue Hotelzimmer trugen den größten Teil zum Zuwachs bei, während Bestandswerte nur leicht zulegten.

Das Bristol Berlin bekommt nach umfassender Modernisierung eine neue Markenheimat. Das Traditionshotel am Kurfürstendamm wird als erstes Haus in Deutschland Teil der Vignette Collection von IHG Hotels & Resorts. Eigentümer Aroundtown will die letzten Arbeiten bis Ende 2026 abschließen.

Künstliche Intelligenz soll nach Einschätzung von Accenture künftig einen größeren Teil der Reiseplanung übernehmen. Während viele Verbraucher einem KI-Agenten bereits die Zusammenstellung einer kompletten Reise anvertrauen würden, wollen sie die Auswahl des Hotels häufig weiterhin selbst treffen.

Die irische Hotelmarke The Dean expandiert weiter auf dem deutschen Markt und eröffnet ein neues Haus im Münchner Westend. Das Hotel kombiniert ein vom bayerischen Jugendstil inspiriertes Design mit einem modernen japanischen Gastronomiekonzept.

Das Kölner Hopper Hotel St. Josef wurde neugestaltet, die Zimmer und öffentlichen Bereiche erhielten ein neues Designkonzept. Das Projekt verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit nachhaltigen Materialien und moderner Ausstattung.

Nach einem Bericht des SWR haben zwei Mainzer Hotels sämtlichen Beschäftigten gekündigt. Die Gewerkschaft NGG vermutet einen Zusammenhang mit einer geplanten Betriebsratsgründung, während die Hotelgruppe von dringenden betrieblichen Erfordernissen spricht.

Der geplante Verkauf des ehemaligen Dorint-Hotels am Stausee Bitburg an die Interspa-Gruppe ist gescheitert. Damit können auch die im Frühjahr 2025 vorgestellten Pläne für ein Familien- und Wellness-Resort vorerst nicht umgesetzt werden.

Scandic und Axfast planen in Stockholm ein unterirdisches Hotel mit 135 fensterlosen Zimmern. Das Haus soll 2027 eröffnen und in einem umgebauten Gebäude unter der Drottninggatan, der bekanntesten Einkaufsstraße Stockholms, entstehen.

Limehome hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben neue Partnerschaften geschlossen und seine Expansion in mehreren europäischen Märkten fortgesetzt. Dazu gehören ein erstes Projekt mit Aroundtown in Frankfurt sowie weitere Vorhaben in Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden.