Auch in der Hotellerie ist der Fachkräftemangel eklatant. Eine gängige These lautet, das liege vor allem an schlechter Bezahlung, miesen Arbeitsbedingungen, hohem Druck und hierarchischen Strukturen in der Branche. Anke Maas, Personalchefin der rasch wachsenden Hotelkette Leonardo, hält im aktuellen Reise vor9 Podcast dagegen.
Der Personalmangel ziehe sich durch alle Ebenen und Abteilungen. In Süddeutschland sei das Problem erheblich größer als im Norden, so die Personalchefin.
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Auf der INTERNORGA in Hamburg legt Salto (Stand A2.219) den Blick auf die besondere Dynamik der Hotelbranche. Die präsentierten Lösungen zeigen, wie digitale Zutrittssysteme Wege und Bereiche strukturieren, das Back-of-House schützen, Serviceprozesse vereinfachen und gleichzeitig den Gästen eine intuitive Nutzung ermöglichen.
Auch dass sich Hotellerie-Jobs nicht mit dem gesteigerten Bedürfnis nach flexiblem Arbeiten und Work-Life-Balance vereinbaren lasse, lässt die Leonardo-Personalchefin nicht gelten. Die Arbeit in ihrem Unternehmen mache Spaß und biete gute Aufstiegsmöglichkeiten, unterstreicht Maas.
Podcast - Arbeitsbedingungen in Hotellerie Schuld am Fachkräftemangel? hier anhören:
Am Ende werde sich das Personalproblem angesichts der demografischen Entwicklung in Deutschland nur durch eine vereinfachte Zuwanderung von Arbeitskräften, auch aus dem außereuropäischen Ausland, lösen lassen, erklärt die Managerin und fordert von der Politik bessere Rahmenbedingungen dafür. Bislang seien die Hürden für geeignete Bewerber, denen man gerne einen unbegrenzten Arbeitsvertrag anbiete, sehr hoch.
Warum Anke Maas glaubt, dass die Hotellerie als Arbeitgeber besser ist als ihr Ruf, erläutert sie im Reise vor9 Podcast.
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