Premier Inn baut Barrierefreiheit weiter aus

| Hotellerie Hotellerie

Premier Inn richtet im Rahmen des diesjährigen Disability Pride Month den Fokus auf Maßnahmen zur Förderung von Inklusion im Tourismus. Das Unternehmen teilt mit, dass Barrierefreiheit bereits in die Planungsphase neuer Standorte integriert werde. Zu den baulichen Anpassungen zählten unter anderem niedrigere Rezeptionen sowie die Bereitstellung zusätzlicher barrierefreier Zimmerkapazitäten.

Nach Angaben des Unternehmens seien aktuell 20 Hotels in Deutschland offiziell mit dem Label Reisen für Alle zertifiziert. Weitere Standorte befänden sich gegenwärtig im Zertifizierungsprozess. Die Initiative, welche ursprünglich durch das Bundeswirtschaftsministerium initiiert wurde, wird durch die Bayern Tourist GmbH koordiniert. Sie soll Reisenden durch unabhängig geprüfte Kriterien eine verlässliche Informationsgrundlage für die Urlaubsplanung bieten. Hren, Geschäftsführerin der Bayern Tourist GmbH, betont, dass die konsequente Umsetzung und Zertifizierung durch große Hotelketten ein bedeutsames Signal für die Branche darstelle.

Inklusive Arbeitsplatzgestaltung für Mitarbeiter

Neben den Gästeangeboten verweist das Unternehmen auf interne Maßnahmen zur Inklusion der eigenen Belegschaft. In den Häusern in Leipzig und Köln seien die Rezeptionen umgebaut worden, um Mitarbeitern im Rollstuhl einen barrierefreien Arbeitsplatz zu ermöglichen. Eine unternehmensinterne Netzwerkgruppe beschäftige sich kontinuierlich mit dem Thema Accessibility. Aus dieser Arbeitsgruppe sei unter anderem ein spezielles Pilottraining für das Personal zum barrierefreien Hotelbetrieb hervorgegangen.

Förderung von inklusivem Tourismus auf nationalen Fachveranstaltungen

Über den operativen Hotelbetrieb hinaus engagiere sich die Kette in verschiedenen Brancheninitiativen. Der Hotelbetreiber beteilige sich regelmäßig am Tag des barrierefreien Tourismus. Auf der ITB 2026 habe das Unternehmen eigene Erfahrungen im Bereich der Barrierefreiheit dargelegt und den fachlichen Austausch zu diesem Thema gesucht. Erik Friemuth, CEO von Premier Inn Deutschland, erklärt dazu, das Ziel bestehe darin, die Häuser für einen möglichst großen Personenkreis zugänglich zu machen. Die Barrierefreiheit werde dabei nicht als Reaktion auf eine Marktnachfrage begriffen, sondern als fester Bestandteil der eigenen Unternehmenswerte umgesetzt.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Am Münchner Flughafen hat das ibis Styles München Airport eröffnet. Das Hotel mit 358 Zimmern wird von Accor gemeinsam mit der FMG-Tochter Allresto betrieben.

Bob W plant zwölf neue Standorte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit den Projekten erfolgt zugleich der Eintritt des Aparthotel-Anbieters in den österreichischen Markt.

Die Münchner Gastronomen Thomas und Natascha Manglkammer haben das Lartor-Resort in Unterammergau übernommen. Nach Angaben von Merkur.de sollen Hotel, Restaurant und Kunsthalle unter der neuen Führung gemeinsam weiterentwickelt werden.

Die Münchner Hospitality-Gruppe Alpami eröffnet Anfang Juni 2026 ihr erstes Stadthotel in der bayerischen Landeshauptstadt. Das neue Haus mit dem Namen Alpami Glockenbach verfügt über 16 Zimmer und befindet sich im Glockenbachviertel unweit der Isar, wie aus einer Unternehmensmitteilung hervorgeht.

Four Seasons hat gemeinsam mit dem Investmentunternehmen Blasson Pläne für ein neues Luxushotel in Sevilla bekannt gegeben. Das Projekt an der Plaza Nueva umfasst die Revitalisierung eines Gebäudes aus der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts.

Das nordhessische Hotel Die Sonne Frankenberg hat seine Tagungsräume renoviert und richtet sich gezielt an kleinere Unternehmensgruppen. Das neue Konzept kombiniert den Innenbereich mit Außenaktivitäten in der angrenzenden Natur.

Das Landhotel Gut Zarrentin in Mecklenburg-Vorpommern wird für 1,55 Millionen Euro verkauft. Die Eigentümer wollen nach Bayern zurückkehren, während der laufende Hotelbetrieb fortgeführt wird.

Die spanische Fergus Group setzt bei ihrer Expansion nach eigenen Angaben auf die Modernisierung bestehender Hotels statt auf Neubauten. Seit 2013 investierte das Unternehmen rund 150 Millionen Euro in die Neupositionierung von Hotelimmobilien.

Die Primestar Group plant am Warschauer Platz in Berlin-Friedrichshain ein neues Hotelprojekt mit rund 350 Einheiten. Das denkmalgeschützte Gebäude der ehemaligen Höheren Webeschule soll bis 2028 zum „June SIX & Stay Warschauer Platz Berlin“ umgebaut werden.

In Travemünde hat der Bau eines neuen Hotels der Marke Henri mit 100 Zimmern begonnen. Die Plena Immobilien Gruppe investiert rund 25 Millionen Euro in das Projekt, dessen Management von der DSR Hotel Holding übernommen wird.