Premier Inn kauft Hotel in Lindau

| Hotellerie Hotellerie

Im kommenden Jahr können Reisende auch in Lindau am Bodensee in einem Premier Inn-Hotel übernachten. Das Unternehmen erwirbt dort zum 8. Januar 2024 eine dann betreiberfreie Hotel-Immobilie vom aktuellen Gebäudeeigentümer ImmoLeen. Bis zum Jahresende wird das Hotel noch als Best Western Plus Marina Star Hotel betrieben.

Rund um die Wiedereröffnung im Februar 2024 werden sowohl die Zimmer als auch Rezeption an die Anforderungen der neuen Marke angepasst und renoviert. Aufgrund des geringen Alters des erst 2017 errichteten und 2019 um eine zusätzliche Etage erweiterten Gebäudes ist die Immobilie bereits in gutem Zustand und der Aufwand für die Umgestaltung gut kalkulierbar.

 „Ich freue mich, dass wir durch den Ankauf der Immobilie in Lindau unser Portfolio um einen weiteren hoch-attraktiven Standort erweitern“, sagt Stanislav Reising, Acquisition Manager bei Premier Inn Deutschland: „Auch wenn die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland derzeit angespannt ist, bleiben wir bei Premier Inn unserem Weg treu und setzten mit dieser Transaktion wieder einmal ein klares Zeichen. Wir sind weiterhin auf Expansionskurs und erwerben die Immobilien nach wie vor komplett ohne Finanzierung aus Eigenmitteln.“

Nach der Renovierung wird das Premier Inn in Lindau über 113 Zimmer verfügen. Darunter sind 11 sogenannte Premier-Plus-Rooms, die den Gästen mit durchschnittlich 23 Quadratmetern mehr Platz als die klassischen Zimmer (in Lindau meist ca. 21 Quadratmeter) und zudem Extras wie Minibar, Espressomaschine und Zimmersafe bieten. Gästen, die mit dem Auto anreisen, stehen 70 Parkplätze zur Verfügung.

„Besonders erfreut sind wir, dass Lindau nicht nur unser Betreiber-Portfolio erweitert, sondern wir auch Eigentümer der Immobilie werden“, betont Chris-Norman Sauer, Acquisitions Director Germany bei Premier Inn Germany: „Wir haben das Ziel, mindestens die Hälfte der Hotelimmobilien selbst im Eigentum zu halten. Diese Strategie ermöglicht uns dank Investitionsmöglichkeiten wie Lindau ein schnelleres Expansions-Tempo. Allein mit Pachtmodellen wäre dies in der aktuellen Marktphase nicht möglich.“

Nachdem 2016 das erste Premier Inn-Hotel in Deutschland eröffnet wurde, am Standort Frankfurt am Main, sind heute bereits 52 Häuser im Betrieb. Insgesamt hat Premier Inn Deutschland 90 Standorte mit rund 16.000 Zimmern in mehr als 30 Großstädten gesichert.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

In Bayreuth ist es laut Polizei zu mehr als 100 auffälligen Hotelbuchungen über ein Online-Portal gekommen. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts des Betrugs.

Patrizia hat für das Holiday Inn Express in Augsburg einen neuen langfristigen Mietvertrag abgeschlossen. Die The Chocolate on the Pillow Group übernimmt den Betrieb des Hotels mit 136 Zimmern.

Der Mainzer Stadtrat hat die Einführung einer Bettensteuer beschlossen. Kurz vor der Abstimmung hatte der DEHOGA Rheinland-Pfalz erneut versucht, die Entscheidung zu stoppen und für einen Gästebeitrag geworben.

Das aktuelle „mrp hotels quarterly“ sieht aktives Asset Management als zentrale Steuerungsfunktion für Hotelimmobilien. Vertreter aus Finanzwirtschaft und Hotellerie diskutierten steigende Kosten, veränderte Nachfrage und Unterschiede zwischen den Hotelsegmenten.

Marriott International meldet für das erste Quartal 2026 ein RevPAR-Wachstum von 4,2 Prozent und eine Rekord-Pipeline von fast 618.000 Zimmern. Trotz steigender Managementgebühren sank der Nettogewinn leicht auf 648 Millionen US-Dollar.

Novum Hospitality eröffnet mit dem Holiday Inn – the niu Quay in Hamburg-Harburg sein erstes Hotelprojekt in der kombinierten Rolle als Eigentümer und Betreiber. Das Haus umfasst 166 Zimmer und ist Teil des Projekts Aqua²dock am Harburger Binnenhafen.

Klarna und Minor Hotels kooperieren ab sofort in 13 europäischen Ländern, um Reisenden flexible Zahlungsmodelle anzubieten. Kunden können Hotelbuchungen künftig sofort oder in zinsfreien Raten begleichen.

Das Romantik Hotel Zell am See nimmt am 13. Mai nach umfassenden Renovierungsarbeiten den Betrieb für die Frühjahrssaison wieder auf. Die Umbaumaßnahmen betrafen vor allem die Optik und Ausstattung des Vier-Sterne-Hauses.

Das Hotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden verzeichnet seit der Wiedereröffnung im Februar 2024 insgesamt 14.000 Gäste im Veranstaltungsbereich. Das Haus setzt bei seinem Angebot auf eine Kombination aus historischen Räumlichkeiten und regionalen Ausflugszielen.

Die MHP Hotel AG bringt ihre Eigenmarke Mooons erstmals nach Deutschland. Dafür wurde nun ein langfristiger Pachtvertrag mit der Rock Capital Group für einen Standort in Frankfurt am Main unterzeichnet.