Premier Inn übernimmt Hotel in Stuttgart

| Hotellerie Hotellerie

Im Rahmen ihrer Expansion erweitert die Hotelmarke Premier Inn ihr Standort-Portfolio um ein Haus mit 156 Zimmern im Stuttgarter Stadtbezirk Bad Cannstatt. Die Immobilie, in der bisher ein Hotel der Marke ibis Styles betrieben wird, übernimmt Premier Inn am 1. November. Anschließend wird das Gebäude, an die Anforderungen der neuen Marke angepasst und dann im Frühjahr kommenden Jahres wiedereröffnet.

„Der Standort im Herzen von Bad Cannstatt ist von besonderer Qualität“, erläutert Inge Van Ooteghem, Chief Operating Officer von Premier Inn Deutschland: „Gäste von Veranstaltungen auf dem Festplatz Wasen sowie Zuschauer der Fußball-Bundesligaspiele des VfB Stuttgart in der Mercedes-Benz-Arena finden hier einen idealen Standort zum Übernachten. Auch der direkt am Hotel liegende historische Kurpark mit dem Kurhaus im Jugendstil ist ein beliebtes touristisches Ziel.“ Freizeit- wie Geschäftsreisende seien zudem dank der guten ÖPNV-Verbindung mit einer Tram-Haltestelle direkt vor der Tür bestens angebunden.

Mit dem Immobilien-Eigentümer Art-Invest Real Estate wurde ein Pachtvertrag über 25 Jahre geschlossen. „Wir freuen uns, in unserem erfolgreich etablierten Hotel in Bad Cannstatt nun mit einem so stark expandierenden Pächter wie Premier Inn zusammen zu arbeiten“, sagt Dr. Peter Ebertz,  Head of Hotels bei Art Invest Real Estate.

In Stuttgart hat Premier Inn bereits vier Hotels in Betrieb, zwei in der City, eins in Feuerbach und eines am Flughafen. Auch Hotels im Stadtbezirk Zuffenhausen und im benachbarten Sindelfingen gehören zu den künftigen Premier Inn-Standorten in der Metropol-Region.

„Diese geographische Verteilung wird durch die attraktive, innenstadtnahe Stadtteillage in Bad Cannstatt hervorragend ergänzt“, erläutert Andrea Latzel, Senior Acquisitions Manager: „Damit sprechen wir weitere Gästegruppen an, die Ziele in der Region ansteuern.“ Deutschlandweit wurden 42 Premier Inn Hotels seit dem Deutschland-Start im Jahr 2016 eröffnet. Fast die gleiche Anzahl weiterer Standorte hat sich die Marke bereits fest gesichert, angestrebt werden bundesweit bis zu 400 Hotels.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Airbnb testet bei ausgewählten Gastgebern „Direct Booking Links“ mit reduzierten Servicegebühren. PhocusWire berichtet von sechs beziehungsweise zehn statt 15,5 Prozent, wenn eine Buchung über einen vom Gastgeber verbreiteten Link zustande kommt.

Die Odyssey Hotel Group hat einen Betreibervertrag für das Mövenpick Hotel Münster mit 224 Zimmern und Suiten abgeschlossen. Das zuvor von Revo Hospitality betriebene Haus soll umfassend renoviert werden.

Ein Gast bewertet eine Unterkunft auf Booking.com mit einem von zehn Punkten, obwohl er dort nicht übernachtet hat. Das Landesgericht Bozen ordnete die Löschung der Rezension an und setzte für Verzögerungen eine Zahlung von 50 Euro pro Tag fest.

B&B Hotels eröffnet ein neues Hotel in Bad Oeynhausen. Das Unternehmen wird bis Ende 2028 im bis dahin umgebauten und modernisierten City Center Neo ein Haus mit rund 100 Zimmern in Betrieb nehmen.

Die Hotelgruppe Mangias Hotels und Resorts hat an der Südostküste Siziliens das Iconas Costa Ragusa Resort eröffnet. Dabei handelt es sich um das erste Anwesen der neu eingeführten Luxusmarke Iconas Collection.

Seekda hat einen Sicherheitsvorfall in seinen Systemen bestätigt. Der ORF berichtet über betrügerische Nachrichten an Hotelgäste, während die Österreichische Hotelvereinigung von ersten Meldungen seit Ende Juli berichtet und Hotels Informationen zum Umgang mit Datenverlusten bereitstellt.

Das erst Anfang Mai eröffnete Holiday Inn – the niu Quay im Harburger Binnenhafen soll nach Medienberichten rund 340 Geflüchtete aus der Ukraine aufnehmen. Politiker aus CDU, SPD und FDP kritisieren die geplante Nutzung und fordern Aufklärung über Beteiligung und Kosten.

Hitzewellen beeinflussen nach Beobachtungen von HotellerieSuisse das Buchungsverhalten. Während Gäste kurzfristiger Aufenthalte in den Bergen buchen, berichtet ein Basler Hotel von Stornierungen an besonders heißen Tagen und investiert in die Kühlung seines Gebäudes.

IHA-Chef Markus Luthe kritisiert Aussagen von Booking-Chef Glenn Fogel zu den früheren Preisparitätsklauseln. Anlass ist ein Handelsblatt-Interview vor dem Hintergrund einer in Amsterdam anhängigen Sammelklage von 10.783 Hotels.

Anzeige

Der raue Ton, für den die Hotellerie lange bekannt war, funktioniert heute nicht mehr: Führung muss neu gedacht werden, um Mitarbeiter langfristig zu halten und ihnen einen Purpose zu geben, sagt Bernhard Patter, Geschäftsführer der diavendo GmbH. Im Gespräch mit Host Oliver Meyer gibt er in der neuen Folge des HotelPartner-Podcasts „AUSGEBUCHT!“ Tipps, wie Hoteliers mit guter Führung ihre Bottom Line aufbessern.