Premier Inn unterschreibt einhundertstes Hotel in Deutschland

| Hotellerie Hotellerie

Premier Inn Deutschland, Tochter des britischen Traditionskonzerns Whitbread PLC, hat sich sein einhundertstes Projekt in Deutschland gesichert. Das neue Hotel wird nahe dem Berliner Kurfürstendamm in der Lietzenburger Straße entstehen.

Auf dem rund 1.700 Quadratmeter großen, derzeit unbebauten Grundstück wird ein Hotel mit rund 200 Zimmern realisiert. Diese befinden sich auf insgesamt sechs Obergeschossen mit einer Bruttogeschossfläche von etwa 6.000 Quadratmetern. Die Projektentwicklung ergänzt als mittlerweile sechster Standort in der Hauptstadt das Portfolio von Premier Inn Deutschland. Die Eröffnung ist für das Jahr 2028/29 geplant.

„Wir haben gezielt auf diesen Moment hingearbeitet: Die Unterzeichnung unseres 100. Projekts in Deutschland ist ein herausragender Erfolg, auf den wir alle stolz sein können“, sagt Erik Friemuth, CEO von Premier Inn Deutschland. „Ein besonderes Dankeschön gilt Chris-Norman Sauer sowie seinem Akquisitionsteam. Ohne ihren Einsatz wäre dieser Erfolg nicht möglich. Ebenso gebührt großer Dank unseren Kolleginnen und Kollegen aus den Abteilungen Bau, Refurb, Finance, Legal und Integration, die uns bei jedem einzelnen Projekt tatkräftig unterstützen.“

„Mit diesem Projekt setzt Premier Inn Deutschland sein erfolgreiches Wachstum fort und bleibt auf Expansionskurs. Wir haben uns als feste Größe in der deutschen Budget-Hotellerie etabliert und wir planen auch weiterhin, unser Portfolio in den kommenden Jahren mit großen Schritten weiter auszubauen“, so Chris Norman-Sauer, Acquisitions Director von Premier Inn.

In 61 Premier Inn-Hotels finden Geschäfts- wie Freizeitreisende ein Top-Angebot in zahlreichen deutschen Städten. Insgesamt hat Premier Inn hierzulande rund 1,1 Milliarden Pfund in die Expansion in Deutschland investiert und sich damit 100 Standorte mit rund 20.000 Zimmern in mehr als 30 Großstädten gesichert.

Bisher ging es bei Premier Inn in erster Linie um Wachstum. Dem Handelsblatt sagt Friemuth nun, dass das Unternehmen zukünftig stärker auf Profitabilität setze. Dafür verkauft das Unterhemen seine Zimmer inzwischen auch über dritte Portale. „Der Vertrieb über Booking und andere Portale hat sich seit Anfang 2024 massiv ausgezahlt“, sagte Friemuth.

So kennt die geschäftliche Entwicklung von Premier Inn seit Jahren in Deutschland nur eine Richtung. Zumindest bei der Anzahl der Hotels geht es steil bergauf. Erst kürzlich hat der Mutterkonzern Whitbread die Hotels in Deutschland als Wachstumstreiber im Unternehmen bezeichnet. Jetzt sind bei Whitebread hierzulande betriebsbedingte Kündigungen ausgesprochen worden. (Tageskarte berichtete).


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die InterContinental Hotels Group (IHG) hat im ersten Quartal 2026 einen operativen Meilenstein erreicht und betreibt nun weltweit mehr als 7.000 Hotels. Die Marke wurde durch die Eröffnung von insgesamt 82 Hotels in den ersten drei Monaten überschritten.

Elf familien- und inhabergeführte Hotels aus der Oberpfalz haben die Kooperation „Wohlfühlhotels Bayerischer Jura“ gegründet. Die Initiative wurde bei einer Auftaktveranstaltung in Parsberg vorgestellt.

Die Stichting Hotel Claims Alliance hat nach eigenen Angaben mehrere gerichtliche Maßnahmen zur Beweissicherung im Zusammenhang mit der europaweiten Sammelklage gegen Booking.com eingeleitet. Unterstützt wird die Klage unter anderem vom Hotelverband Deutschland, der "Genug des Hinhaltens und Behinderns!" auf Social Media postete.

Trivago hat eine Kartellklage gegen Google vor dem Landgericht Hamburg eingereicht. Das Unternehmen wirft dem Suchmaschinenkonzern vor, den eigenen Hotelpreisvergleich in den allgemeinen Suchergebnissen bevorzugt zu behandeln und Wettbewerber wie Trivago dadurch zu benachteiligen.

​​​​​​​Marriott International hat nach eigenen Angaben eine Vereinbarung für den Betrieb des Hotelprojekts Seegut am Tegernsee in Bad Wiessee unterzeichnet. Das Resort soll künftig unter der Marke The Luxury Collection geführt werden. Die Eröffnung ist laut Mitteilung für das Jahr 2029 vorgesehen.

Das Sunneschlössli in Nesselwängle im Tiroler Tannheimer Tal bekommt neue Eigentümer. Nina und Matthias Kienzle übernehmen das Boutique-Apartmenthaus zum 1. Juli 2026. Das Ehepaar war nach eigenen Angaben seit 15 Jahren regelmäßig Gast des Hauses.

Nach der Insolvenz der Revo-Hospitality-Gruppe übernimmt die neu gegründete Ernst Leitz Hotel GmbH unter Führung der Familie Kaufmann das Ernst Leitz Hotel in Wetzlar. Die operative Leitung wird der Treugast Solutions Group übertragen.

Die Radisson Hotel Group baut ihr Portfolio in Deutschland und Österreich durch drei neue Standorte in Ahlbeck, Wien und Lustenau aus. In Kooperation mit der 1912 Hotels GmbH wächst die Präsenz der Gruppe in der DACH-Region damit auf insgesamt 90 Hotels.

Die Landlust Hotels bauen ihre Präsenz in Europa aus und integrieren fünf neue Partnerbetriebe in das Portfolio. Damit umfasst die Kollektion nun insgesamt 40 Häuser mit Schwerpunkten auf Regionalität und Naturverbundenheit.

Das unter Denkmalschutz stehende IFA Fehmarn Hotel & Ferien-Centrum wird bei laufendem Betrieb modernisiert. Die Maßnahmen umfassen öffentliche Bereiche sowie Zimmer und Apartments und sollen den architektonischen Charakter des Standorts bewahren.