Privathotels Dr. Lohbeck übernehmen Sonne Baiersbronn

| Hotellerie Hotellerie

Die Privathotels Dr. Lohbeck erweitern ihr Portfolio mit dem Kauf des Hotels Sonne Baiersbronn. Zum 1. August wird das Haus in die Hotelgruppe aufgenommen. Die Zahl der Standorte steigt somit auf insgesamt 31 – davon 24 in Deutschland und Österreich und sieben in den USA. Der bisherige Eigentümer Hansjörg Frey steht den neuen Eigentümern weiterhin beratend zur Seite.

„Wir schätzen es sehr, einen solchen Traditionsbetrieb wie das Hotel Sonne in das Lohbeck-Portfolio aufzunehmen. Das Haus ist einem Top-Zustand und wir sind langfristig daran interessiert, es im Sinne der Familie Frey fortzuführen“, erklärt Stephan Lohbeck, Aufsichtsrat der Privathotels Dr. Lohbeck GmbH & Co. KG.

Arbeitsplätze werden erhalten

„Uns war schnell klar, dass die Dr. Lohbeck Privathotels die idealen Betreiber für unser Haus sind“, so Hansjörg Frey. „Es ist nicht einfach, nach 192 Jahren im Familienbesitz ein Hotel abzugeben, aber wir haben vollstes Vertrauen in das Team und die Expertise der Dr. Lohbeck Gruppe.“ Die seit 1978 familiengeführten Privathotels Dr. Lohbeck setzen sich für den Erhalt der bestehenden Arbeitsplätze ein und übernehmen sämtliche Mitarbeitenden.

„Wir freuen uns, mit dem Hotel Sonne in Baiersbronn unser Angebot für Aktiv- und Wellnessurlauber im Schwarzwald erweitern zu können“, so Stephan Lohbeck weiter. „2023 konnten wir bereits das Naturparkhotel Adler in St. Roman bei Wolfach für uns gewinnen. Zukünftig wollen wir auch das Gästeerlebnis des Hotel Sonne Baiersbronn kontinuierlich weiterentwickeln.“ 

Das Hotel an den Ufern des Flüsschens Murg verfügt über 70 Betten und bietet einen modernen Schwarzwälder Landhausstil. Der Wellnessbereich „Sonnenbad“ verfügt über Hallenbad, Whirlpool, Dampfbad, Finnischer Sauna, Biosauna, Laconium, Eisbrunnen, Wasserbetten, Massage und Beauty-Anwendungen. Die hoteleigene Küche verwöhnt mit bis zu sieben-gängigen Abendmenüs und Zutaten von regionalen Herstellern und Lieferanten. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Expedia Group beendet die Marke ebookers in Deutschland und weiteren europäischen Ländern. Nutzer werden künftig auf Hotels.com weitergeleitet, Bonus+-Guthaben wird in Hotels.com-Gutscheine umgewandelt

Die Arcotel Hotels ziehen Bilanz ihrer Umweltschutzinitiative und melden eine Spendensumme von einer Million Euro seit dem Jahr 2015. Neben dem freiwilligen Verzicht auf Zimmerreinigungen setzt das Unternehmen auf hoteleigene Bienenstöcke und Bildungsprojekte für Kinder.

Marriott International wandelt die Münchner Immobilie Dein Apart in ein Hotel der Marke Element by Marriott um. Das Haus in Unterföhring soll im September 2026 mit 561 Studios und Apartments für längere Aufenthalte eröffnen.

Das 25hours Hotel beim MuseumsQuartier in Wien hat die Neugestaltung des Lobbybereichs abgeschlossen. Neben veränderten Raumstrukturen und Arbeitsbereichen wurde das Design grundlegend überarbeitet.

Die Kempinski Group will künftig wieder stärker auf eigene Hotelimmobilien setzen. Konzernchefin Barbara Muckermann begründet den Strategiewechsel mit veränderten Erwartungen wohlhabender Gäste: „Sie bezahlen für etwas Unverwechselbares. Sie bezahlen nicht für Vanillejoghurt.“

Der Gassenhof in Ratschings bei Sterzing kündigt für den Sommer 2026 umfangreiche Neuerungen an. Geplant sind neue Suiten, zusätzliche Familienbereiche im Wellnessangebot sowie ein neues Restaurantkonzept.

Das ehemalige Hotel Schloss Spyker auf Rügen soll im Juni 2026 zwangsversteigert werden. Der angesetzte Verkehrswert für das frühere Hotelensemble liegt laut amtlicher Bekanntmachung bei 2,84 Millionen Euro.

Die Dormero Hotelgruppe übernimmt das Hotel Mader im oberösterreichischen Steyr mit 59 Zimmern. Das Unternehmen erweitert damit seine Präsenz auf dem österreichischen Markt auf insgesamt fünf Hotelstandorte und prüft bereits weitere Objekte.

BWH Hotels hat Gäste über einen monatelangen Zugriff auf Reservierungsdaten informiert. Laut einem Schreiben des Technologiechefs Bill Ryan waren personenbezogene Daten betroffen, Zahlungsinformationen jedoch nicht.

Laut einer Marktanalyse von Christie & Co erzielen privat geführte Hotels in Wien höhere Zimmerpreise als Markenhotels. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck im Wiener Hotelmarkt nach Angaben des Unternehmens weiter zu.