Proark übernimmt operative Leitung von vier ehemaligen Revo-Hotels

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Nach der Insolvenz der Revo Hospitality Group im Januar ist die Zukunft mehrerer deutscher Standorte teilweise geklärt. Der skandinavische Hotelbetreiber Proark hat die operative Leitung von vier Hotels übernommen, die zuvor zum Portfolio des Unternehmens gehörten. Das geht aus einer Mitteilung des Betreibers hervor.

Bei den übernommenen Häusern handelt es sich um das Baltic Stralsund, die Sonne Rostock, die Kleine Sonne Rostock sowie den Thüringer Hof Eisenach. Alle vier Hotels wurden bislang unter der Marke Vienna House by Wyndham geführt.

Vier Standorte in Stralsund, Rostock und Eisenach betroffen

Die Übernahme betrifft damit Standorte in Stralsund, Rostock und Eisenach. Nach Angaben des Unternehmens übernimmt Proark das operative Geschäft dieser Häuser vollständig. Weitere Details zu den Vertragsmodalitäten wurden nicht genannt.

Søren Lykke, Co-CEO von Proark, wird in der Mitteilung mit den Worten zitiert: „Diese Hotels sind nicht nur Häuser, sie sind Institutionen.“ Weitere Einordnungen oder Bewertungen zur wirtschaftlichen Situation der einzelnen Standorte enthält die Mitteilung nicht.

Proark plant Modernisierung und Anpassung der Hotelangebote

Im Zusammenhang mit der Übernahme kündigt das Unternehmen mehrere Maßnahmen an. Laut Mitteilung sollen die Standorte nachhaltig renoviert, Arbeitsplätze gesichert sowie Service und Gästezufriedenheit gestärkt werden. Zudem sei geplant, die Angebote stärker an die jeweilige Region anzupassen.

Wörtlich heißt es, Ziel sei „die nachhaltige Modernisierung der vier Hotels, die Sicherung von Arbeitsplätzen, hohe Gästezufriedenheit und Service, sowie die Entwicklung maßgeschneiderter Angebote für die Region.“ Darüber hinaus sollen die Häuser „als feste Größen in den Regionen erhalten und zugleich zukunftsfähig aufgestellt werden“.

Modernisierungen der übernommenen Hotels innerhalb von drei Jahren vorgesehen

Für die Umsetzung der Maßnahmen hat Proark einen Zeitraum von drei Jahren vorgesehen. In diesem Zeitraum sollen die vier Hotels nach Angaben des Unternehmens „umfassend modernisiert werden“. Konkrete Investitionssummen oder bauliche Einzelmaßnahmen wurden nicht genannt.

Nach Angaben des Unternehmens betreibt Proark mehr als 20 Hotels in Skandinavien, Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Das Unternehmen ist sowohl als Immobilieneigentümer als auch als Betreiber tätig.

Unternehmen nennt langfristige Entwicklung und regionale Ausrichtung als Ziel

In der Mitteilung heißt es weiter, Proark verfolge das Ziel, seine Häuser „langfristig weiterzuentwickeln und dabei sowohl wirtschaftliche als auch regionale Potenziale gezielt zu stärken“. Weitere Angaben zu strategischen Details oder zur künftigen Markenführung der übernommenen Hotels wurden nicht gemacht.

Die betroffenen Häuser gehörten zuletzt zum Portfolio der insolventen Revo-Gruppe. Mit der Übernahme durch Proark ist für diese vier Standorte eine Fortführung des Betriebs unter neuer Leitung vorgesehen.


 

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