Professor: Hotellerie MwSt-Senkung „Schuss in den Ofen“

| Hotellerie Hotellerie

Der Tübinger Professor Franz Wagner fällt ein vernichtendes Urteil. Laut seiner empirischen Studie, sei die Mehrwertsteuersenkung in der Hotellerie im Jahr 2010 ein „Schuss in den Ofen“ gewesen. In der FAZ schreibt der Wissenschaftler, dass die Hoteliers bei der letzten Mehrwertsteuererhöhung, von 16 auf 19 Prozent, diese auf die Preise aufgeschlagen hätten. Bei der Senkung vor vier Jahren hätten die Hoteliers das Geld allerdings in die eigenen Taschen gesteckt. In der Tat ist es so, dass die Hotellerie Preissenkungen in Aussicht gestellt hatte, um für die Steuerreduktion zu werben. Die Gegenrede der Branche, zu dem Stück von Professor Wagner, hält der Hotelier Marco Nussbaum. In seinem Blog „Setzen, sechs!“ wirft er dem Professor Populismus vor und schreibt, dass sich der Gelehrte, da er keinen Blick auf die Investitionen der Hotellerie werfe, mit seinem Artikel (den man auch bei Marco Nussbaum findet), selbst disqualifiziere.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Rund 6,36 Millionen Übernachtungsgäste und etwa 11,02 Millionen Übernachtungen gab es vergangenes Jahr in Frankfurt. Das sind weniger als 2024. In einem Bereich wurde jedoch eine Bestmarke erreicht.

Accor und die GCH Hotel Group setzen ihre Expansion in Deutschland fort. Mit sechs neuen Verträgen für Marken wie ibis Styles und greet wächst das gemeinsame Portfolio um über 820 Zimmer an Standorten wie Berlin, Lübeck und Halle.

Laut der Kurzreise-Analyse 2026 gewinnen strukturierte Arrangements gegenüber reinen Übernachtungspreisen an Bedeutung. Transparente Gesamtpakete führen zu längeren Aufenthalten und einer höheren Wertschöpfung in regionalen Hotelmärkten.

Die Tourismusbilanz 2025 für Rheinland-Pfalz weist ein moderates Plus bei Gästen und Übernachtungen aus. Während Campingplätze und die Mosel-Region deutlich zulegen, liegen die Gesamtzahlen sowie das Angebot im Ahrtal weiterhin unter dem Niveau von 2019.

Der Hotelpächter von Meseberg, Bert Groche, will sich nach der Ankündigung der Bundesregierung, das angrenzende Schloss als Gästehaus aufzugeben, zurückziehen. Für ihn falle die Daseinsberechtigung weg, erklärte der 63-Jährige.

Nach dem wirtschaftlichen Erfolg des Frankfurter Hotels setzt die Hybrid-Marke LyvInn auf Expansion. Bis 2029 plant das Unternehmen unter 14 neue Standorte in europäischen Metropolen wie Berlin und Paris.

Zwei Ibis Budget Hotels in Berlin und Dresden stehen zum Verkauf. Die Objekte in Hoppegarten und Kesselsdorf können einzeln oder als Portfolio erworben werden und bieten verschiedene Optionen für Investoren im Budget-Segment.

Nach der Insolvenz des Hotels Maakt in Stralsund übernimmt die Dormero-Gruppe das Haus. Die Eröffnung mit 100 Zimmern ist für April geplant, unterstützt durch eine politische Initiative.

Seit 20 Jahren prägt Dirk Luther die Kulinarik im Alten Meierhof in Glücksburg. Mit zwei Michelin-Sternen und einer konsequenten Qualitätsphilosophie hat er das Haus an der Flensburger Förde als feste Größe in der deutschen Gastronomielandschaft etabliert.

Premiere in London: Im historischen The Whiteley-Gebäude eröffnet das erste Six Senses des Vereinigten Königreichs. Das Haus setzt auf eine Kombination aus Art-déco-Design, Wellness und einem neuen exklusiven Mitgliederclub.