Radisson Blu kommt nach Salzburg

| Hotellerie Hotellerie

Die Radisson Hotel Group weitet ihr Portfolio auf dem österreichischen Markt aus. Durch die Unterzeichnung eines neuen Vertrages wird ein bestehendes Haus in Salzburg künftig als Radisson Blu Hotel & Conference Centre, Salzburg geführt. Das Hotel durchläuft derzeit einen Prozess der Konversion und soll ab Mitte 2026 unter der neuen Flagge der gehobenen Kategorie betrieben werden.

Strategische Partnerschaft mit der GCH Hotel Group

Hinter dem Projekt steht die GCH Hotel Group als Franchisenehmer. Das in Berlin ansässige Unternehmen verantwortet die Verwaltung von etwa 50 Hotelbetrieben in Deutschland und Österreich. Sascha Hampe, Vorsitzender der Geschäftsführung der GCH Hotel Group, erklärt zur Neuausrichtung am Standort: „Die Konversion zum Radisson Blu ermöglicht es uns, das Haus gezielt als führendes Business- und Tagungshotel im Salzburger Markt zu positionieren und damit das wachsende Segment für Veranstaltungen und Kongresse optimal zu bedienen.“ Laut Hampe zielt die Zusammenarbeit darauf ab, das Angebot für nationale sowie internationale Geschäftsreisende kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Fokus auf den Veranstaltungssektor in der Elisabeth-Vorstadt

Das Hotel verfügt über insgesamt 262 Zimmer und richtet seinen Schwerpunkt maßgeblich auf den Bereich Tagungen und Events aus. Die gesamte Veranstaltungsfläche umfasst 1.785 Quadratmeter. Diese teilt sich auf 16 flexibel gestaltbare Einheiten auf, wozu elf Konferenzräume gehören. Die größte Räumlichkeit weist eine Fläche von 960 Quadratmetern auf. Ergänzt wird die Ausstattung durch einen Wellnessbereich mit Schwimmbad, Sauna und Fitnessmöglichkeiten sowie ein gastronomisches Konzept, das eine Bar, ein Bistro und ein Restaurant umfasst.

Standortvorteile und Markenpositionierung

Gelegen im Stadtteil Elisabeth-Vorstadt, befindet sich das Objekt in direkter Nachbarschaft zum Hauptbahnhof. Die Salzburger Altstadt ist fußläufig in etwa 15 bis 20 Minuten erreichbar. Max Gross, Entwicklungsleiter für Zentral- und Osteuropa bei der Radisson Hotel Group, betont die Bedeutung der Integration bestehender Immobilien in die Kernmarken des Konzerns. „Mit dem Radisson Blu Hotel & Conference Centre, Salzburg bauen wir unsere Präsenz in Österreich weiter aus und beweisen unsere Fähigkeit, bestehende Hotels auch unter unseren Kernmarken zu integrieren“, so Gross. Ziel sei es, die Marktposition der Marke als größte Kette im gehobenen Segment in Europa weiter zu festigen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelkooperation The Leading Hotels of the World stellt ihre Expansionsstrategie für das Jahr 2026 vor. Mit zahlreichen Neueröffnungen in Europa, Asien und den USA wächst das globale Portfolio weiter, darunter Projekte in Köln, Paris und Kyoto.

Die Revo Hospitality Group äußert sich nach Medienberichten zu dem Sanierungsprozess der Gesellschaft: Während rund 175 Hotels in Eigenverwaltung nach eigenen Angaben stabilisiert wurden, bestätigt das Unternehmen das Aus für Standorte in Frankfurt und Hannover.

Die Eröffnung des Motel One in Koblenz ist für den Spätsommer 2026 terminiert. Der Neubau in der Löhrstraße kombiniert 177 Zimmer mit einer öffentlichen Bar und einer Dachterrasse, die einen Panoramablick auf die Festung Ehrenbreitstein bietet.

Minor Hotels schließt das Jahr 2025 mit einer Gewinnsteigerung von 32 Prozent ab. Trotz weitreichender Renovierungen in den Hotels und globaler Unsicherheiten sorgten Kostendisziplin und eine starke Nachfrage in Europa und Asien für ein Rekordergebnis.

Das Werzers Seehotel Wallerwirt investiert 8,5 Millionen Euro in eine strategische Neupositionierung. Durch Modernisierungen und die Erweiterung des Wellnessangebots wandelt sich das Haus am Wörthersee bis April zu einem ganzjährig geöffneten Betrieb.

Der IHA präsentiert Handlungsempfehlungen zum neuen Kurzzeitvermietung-Datenaustausch-Gesetz. Das Gesetz soll für mehr Transparenz sorgen und Kommunen dabei unterstützen, Wohnraum zu schützen und faire Wettbewerbsbedingungen im Beherbergungssektor zu schaffen.

In den aktuellen Geschäftsberichten der globalen Hotelkonzerne taucht ein neuer, gewichtiger Risikofaktor auf. Die Unternehmen warnen vor den Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf die bisherigen Vertriebsstrukturen. Branchenexperten, wie Marco Nussbaum, sehen darin ein deutliches Signal für eine mögliche Verschiebung der Machtverhältnisse in der digitalen Distribution.

Das Hotel Steigenberger Camp de Mar auf Mallorca sieht sich mit wirtschaftlichen Konsequenzen durch Medienberichte über angebliche Verbindungen zum iranischen Finanzwesen konfrontiert. Das Hotel ist über einige große Plattformen derzeit nicht buchbar. Das Hotelmanagement betont die rechtliche Unabhängigkeit.

Die wirtschaftliche Krise bei der Revo Hospitality Group führt anscheinend aktuell zu Betriebseinstellungen in Deutschland. Wie verschiedene Medien übereinstimmend berichten, stehen nach der im Januar angemeldeten Insolvenz nun zwei Häuser fest, die derzeit nicht buchbar sind.

Hyatt Hotels schließt seine Transformation zum Asset-Light-Unternehmen ab und meldet für 2025 Erlöse von 7,1 Milliarden US-Dollar. Trotz eines bilanziellen Nettoverlusts durch den Konzernumbau übertrifft das operative Ergebnis im Luxussegment die Erwartungen, während die Rekord-Pipeline von 148.000 Zimmern den Wachstumskurs für 2026 sichert.