Radisson Hotel Group übernimmt Management des Park Inn Berlin Alexanderplatz

| Hotellerie Hotellerie

Die Radisson Hotel Group hat zum 1. August 2026 das Management des Park Inn by Radisson Berlin Alexanderplatz übernommen. Mit diesem Schritt bindet die Hotelgruppe das Haus künftig enger an ihre Strukturen an, während Eigentümer der Immobilie Covivio bleibt. Dem Vertragsabschluss war ein von Covivio gestarteter Auswahlprozess für einen künftigen Betreiber vorausgegangen, in dem sich die Radisson Hotel Group durchsetzen konnte. Das Hotel wurde bereits zuvor unter der Marke Park Inn by Radisson im Rahmen eines Franchisevertrags geführt.

„Mit der Managementübernahme schaffen wir die Grundlage, das Park Inn by Radisson Berlin Alexanderplatz noch enger in unser internationales Netzwerk einzubinden. Das Hotel profitiert nach der Managementübernahme noch umfassender von der Technologieplattform und digitalen Kompetenz der Radisson Hotel Group. Der Zugang zu unseren globalen Vertriebsstrukturen und operativen Systemen wird durch die direkte Zusammenarbeit mit Covivio als Eigentümer des Hotels intensiviert. Gleichzeitig setzen wir auf Kontinuität und die langjährige Erfahrung des Teams vor Ort“, sagt Max Gross, Chief Development Officer Central & Eastern Europe, von der Radisson Hotel Group.

General Manager leitet die operative Modernisierung

General Manager Jürgen Gangl wird das Haus weiterhin leiten, wobei ein Schwerpunkt auf der technologischen Modernisierung liegt. Das Hotel wird auf eine moderne cloudbasierte Property-Management-Plattform migriert und schrittweise an die zentralen digitalen Systeme der Radisson Hotel Group angebunden. Parallel dazu werden weitere operative Anwendungen modernisiert und in eine integrierte Systemlandschaft überführt, um Abläufe zu vereinfachen und Prozesse effizienter zu gestalten. Diese Maßnahmen sind nach Angaben der Hotelgruppe Teil einer übergeordneten Digitalstrategie, die weltweit kontinuierlich in künstlich intelligenzgestützte Anwendungen, digitale Vertriebslösungen und operative Plattformen investiert.

Mit 1.029 Zimmern ist das Park Inn by Radisson Berlin Alexanderplatz gemessen an der Zimmerzahl eines der größten Hotels im Portfolio der Radisson Hotel Group. Neben Übernachtungsmöglichkeiten verfügt das Hotel über Restaurants, Bars, moderne Meeting- und Veranstaltungsflächen sowie eine öffentlich zugängliche Rooftop-Terrasse. 

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Accor-Marke Mercure Hotels & Resorts eröffnet mit dem Mercure Gothenburg ihr erstes Hotel in Schweden. Zugleich ist es das zweite Accor-Hotel im Land. Das Haus wird von CIC Hospitality im Rahmen eines Franchisevertrags betrieben. 

Motel One folgt im Wiener Vio Plaza auf H2 und übernimmt das Haus mit 265 Zimmern im kommenden Jahr langfristig. Der Gebäudekomplex in Wien-Meidling kombiniert Hotelnutzung mit großflächigem Einzelhandel, Büroflächen und Wohnungen.

Das Seehotel Niedernberg führt seine neu eröffnete Wellnessanlage Miranu Spa ab August mit einer Doppelspitze aus Lisa Hört und dem ehemaligen Kampfjetpiloten Frank Rosnizeck. Die Anlage erweitert das bestehende Angebot unter anderem um sechs neue Behandlungsräume und mehrere Saunen.

Seminaris erprobt im SeeHotel Potsdam einen humanoiden Serviceroboter für die Kontrolle frisch gereinigter Hotelzimmer. Bis Ende 2026 sollen auch die sieben weiteren Häuser der Gruppe mindestens einen „Billie“ einsetzen.

Vor fast 120 Jahren gründete Lorenz Adlon das berühmte Adlon in Berlin – nun hadert sein Ururenkel mit der Namensgebung. Am liebsten würde er das Adlon und seinen Namen zurückkaufen, verriet Felix Adlon der Süddeutschen Zeitung.

Das Hotel Adlon soll verkauft werden.Für Unmut bei Gesellschaftern sorgt dabei vor allem die Erfolgsbeteiligung für die Immobiliengesellschaft Jagdfeld. Das Unternehmen erhält nach übereinstimmenden Angaben 20 Prozent des Kaufpreises, sollte dieser höher als 310 Millionen Euro ausfallen.

Unternehmen und Agenturen setzen bei der Organisation ihrer geschäftlichen Veranstaltungen auch im Jahr 2026 auf klassische Tagungshotels. Das geht aus einer Befragung der BWH Hotels Central Europe hervor.

Die Übernachtungen erreichten im ersten Halbjahr 2026 einen neuen Höchststand, mehrtägige Geschäftsreisen lagen 2025 fast wieder auf Vor-Corona-Niveau. Marco Nussbaum berichtet zugleich von Belegungsproblemen in der Business Hotellerie und fordert eine Diskussion über „investorengetriebene Überkapazitäten“.

Eine gemeinsame Hotelbeteiligung, eine mit 100 Millionen Euro bewertete Software und ein Streit vor Gericht: Grand Metropolitan und das Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin widersprechen sich in zentralen Fragen. Jetzt sorgt ein Eigentümerwechsel für eine neue Wendung.

IHG Hotels & Resorts und die Harilela Group erweitern ihre Partnerschaft und gliedern drei Häuser der Marke The Hari in die Vignette Collection ein. Die Vereinbarung umfasst Standorte in London, Hongkong und Singapur.