Radisson Red kommt nach Deutschland

| Hotellerie Hotellerie

Die Radisson Hotel Group hat die Unterzeichnung eines Radisson Red Hotels in Köln bekanntgegeben. Das erste Radisson Red Hotel in Deutschland entsteht in der Kölner Innenstadt in der Nähe des Doms und wird Teil des „Laurenz Carré“. Mit dem Gesamtprojekt wollen die Immobilienentwickler der Gerchgroup ein Quartier schaffen, das neben der Hotelentwicklung auch Büro- und Ladenflächen bieten wird.

Für die Marke der Radisson Hotel Group wird eine bereits bestehende, denkmalgeschützte Hotelimmobilie umgestaltet und mit einem gegenüberliegenden Neubau ergänzt. Insgesamt wird das Radisson Red in Köln über 262 Zimmer verfügen.

Elie Younes, Executive Vice President & Chief Development Officer, Radisson Hotel Group, sagt: „Radisson Red ist eine sehr begehrenswerte Marke sowohl für Eigentümer als auch Gäste. Sie passt perfekt zum Markt in Köln und wird der lokalen Szene Auftrieb und Atmosphäre verleihen. Wir freuen uns auf die Partnerschaft mit der Gerchgroup und danken unseren Partnern für ihr Vertrauen." 
 

Marc K. Thiel, Chief Transaction Officer der Gerchgroup AG zeigt sich erfreut: „Nachdem wir von Beginn an eine enorme Anfrage nationaler und internationaler Betreiberketten hatten, konnten wir viele spannende Konzepte prüfen. Schlussendlich hat uns die Radisson Hotel Group mit seiner neuen und innovativen Marke Red überzeugt. Wir sind sehr glücklich mit so einem renommierten Partner das Hotelprojekt durchführen zu können. Für die Stadt Köln ist es auch ein toller Benefit, solch ein Hotel in dieser Lage zu bekommen.“

Die Eröffnung des Hotels ist für 2023 unter dem Namen Radisson Red Cologne geplant. Das Hotel wird über ein Restaurant- und Barkonzept verfügen sowie über ein Fitnessstudio und einen knapp 300 Quadratmeter großen Veranstaltungsbereich.

Die Vereinbarung mit der Gerchgroup erweitert das Radisson Red-Portfolio auf weltweit mehr als 40 Hotels, die in Betrieb oder in Entwicklung sind. Radisson Red Hotels befinden sich in Destinationen wie beispielsweise in Dubai, Kapstadt, Lissabon, London und Wien.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Radisson Hotel Group kündigt das neue Radisson Blu Hotel & Conference Centre in Salzburg an. Durch eine Konversion entsteht bis Mitte 2026 in Kooperation mit der GCH Hotel Group ein Tagungshotel mit über 1.700 Quadratmetern Eventfläche nahe dem Hauptbahnhof.

Die Radisson Hotel Group debütiert in Neuseeland: Das neu eröffnete Radisson RED Auckland setzt im Herzen des Kunstviertels auf theatralisches Design und verfügt über die landesweit größte Dachterrasse.

Die The Chocolate on the Pillow Group schließt das Rebranding in Hannover ab: Nach einer Investition von 4 Millionen Euro wurde das ehemalige Ghotel als Four Points Flex by Sheraton neu eröffnet.

Die GCH Hotel Group übernimmt das Management des markanten Pyramiden-Hotels in Fürth. Ab März 2026 firmiert das Haus unter der Marke Radisson Individuals und setzt auf eine Verbindung von eigenständiger Architektur und internationalem Vertrieb.

Die tschechische Region Liberec kauft für rund 7,5 Millionen Euro das ikonische Bauwerk auf dem Ještěd. Der Deal umfasst neben dem markanten Fernsehturm auch das geschichtsträchtige Berghotel und Restaurant, deren Erhalt und Sanierung nun durch die öffentliche Hand gesichert werden.

Der Europa-Park baut seine Marktführerschaft in der deutschen Freizeitgastronomie weiter aus. Bei der Wasserwelt Rulantica soll ein siebtes Hotel mit 350 Betten entstehen. Während die Auslastung der bestehenden Häuser Rekordwerte erreicht, rücken bei der neuen Erweiterung vor allem Nachhaltigkeit und ein neues Verkehrskonzept in den Fokus der Planer.

Strategische Erweiterung in der Rhön: Die Ritter von Kempski Group übernimmt die renommierte Fachklinik Dr. von Weckbecker. Mit Millioneninvestitionen und einem Fokus auf präventive Medizin soll der Standort Bad Brückenau zukunftssicher aufgestellt werden.

Das Hilton Berlin am Gendarmenmarkt schließt einen weiteren Abschnitt seiner Modernisierung ab. Das Haus eröffnet in seiner markanten Glaskuppel die „Beletage“ sowie eine neu gestaltete Executive Lounge. 

Urlaub an der Nordseeküste, auf den Ostfriesischen Inseln und in der Lüneburger Heide: Die Zahl der Gäste und Übernachtungen übertrifft erstmals das Vor-Corona-Niveau.

Die Schweizer Beherbergungsbranche erreicht 2025 mit fast 44 Millionen Übernachtungen einen neuen Rekord. Während Stadthotels und Fernmärkte wie China und die USA das Wachstum treiben, belasten steigende Kosten und sinkende Margen die Betriebe.