Reiche Familien sollen Dorint Krise beenden

| Hotellerie Hotellerie

Die sechzigjährige Geschichte der Marke Dorint ist, insbesondere in den letzten 20 Jahren, eine absolute Krisengeschichte. Fondspleiten, Anlegerproteste und – letztlich erfolglose – Strafanzeigen wegen angeblicher Insolvenzverschleppung gehörten zu den Schlagzeilen, schreibt das Handelsblatt. In den letzten Monaten hat Dorint nun wieder aufgedreht. Das Unternehmen übernimmt Hotels, an denen sich zuweilen schon andere Marken versucht hatten, baut neue Häuser und kündigt eine Luxusmarke an. Die Wende soll, laut Handelsblatt, mit dem Geld zweier finanzkräftiger Familien gelingen, die Anfang 2017 nahezu unbemerkt mit jeweils 47,65 Prozent bei Dorint eingestiegen seien. Dabei handle es sich, laut Zeitung und Creditreform, um Joachim Tengelmann, 61, Chef der Herforder Bekleidungsfirma Leineweber („Brax“) und um Niklas und Alina Viehof, 22 und 25, Erben des an den Metro-Konzern verkauften Supermarkt-Imperiums Allkauf. Iserlohe halte an der Dorint-Mutter zwar keine Anteile, seine Ehefrau sei allerdings mit 4,69 Prozent weiter im Rennen.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Hotel Kronelamm in Bad Teinach-Zavelstein plant bis Dezember 2026 einen umfangreichen Um- und Neubau. Vorgesehen sind 29 neue Zimmer und Suiten, ein erweiterter Wellnessbereich, Veränderungen am Gourmetrestaurant und neue betriebliche Bereiche.

Scandic will 2027 ein drittes Hotel in Frankfurt am Main eröffnen. Die bestehende Immobilie nahe der Messe, das frühere von Revo geführte Mövenpick-Hotel, soll modernisiert werden und künftig 296 Zimmer sowie rund 500 Quadratmeter Veranstaltungsfläche bieten.

Eine Untersuchung von ABCD Agency und ContentGuard.me kommt zu dem Ergebnis, dass knapp jedes fünfte Hotelfoto auf Buchungsplattformen Hinweise auf KI-Bearbeitung zeigt. Besonders hohe Verdachtsquoten wurden in Hamburg und Berlin festgestellt. Hotels und Restaurants sollten jetzt handeln.

Die Marke Hilton Hotels & Resorts eröffnet mit dem Hilton Chania Old Town Resort & Spa ein neues Haus auf Kreta. Das Stadtresort verfügt über 85 Zimmer und ist auf einen Ganzjahresbetrieb ausgelegt.

Die DSR Hotel Holding hat das Henri Hotel Garmisch-Partenkirchen im ehemaligen Reindl’s Partenkirchner Hof offiziell eröffnet. Das neue Boutique-Hotel verfügt über 69 Zimmer und nutzt künftig personelle Synergien mit dem benachbarten aja Resort.

Der Nürnberger Schindlerhof hat in Paris den Hospitality Icon 2026 in der Kategorie „Employee Experience & Satisfaction“ erhalten. Nach Angaben des Unternehmens würdigte die Jury insbesondere die Mitarbeiterkultur und die Transparenz im Betrieb.

Mariana Santelli wurde vom Hotelkompetenzzentrum zur „Housekeeping Managerin“ des Jahres 2026 gekürt. Im Gespräch mit der IST-Hochschule erläutert sie unter anderem, vor welchen neuen Herausforderungen das moderne Housekeeping heute steht.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatzrückgang von 45 Prozent auf 572 Millionen Euro. Während klassische Hotels den Markt dominierten, legten Serviced Apartments deutlich zu.

1912 Hotels übernimmt den Betrieb des Hotel Steffisalp in Warth am Arlberg und kündigt Investitionen sowie eine Neupositionierung an. Die Wiedereröffnung des Hauses mit 56 Zimmern und Suiten ist für Dezember 2026 geplant.

Novum Hospitality weist gegenüber Tageskarte die Behauptung zurück, personelle Maßnahmen hätten der Verhinderung einer Betriebsratsgründung gedient. Zuvor hatte Tageskarte über einen SWR-Bericht zu Kündigungen in zwei Mainzer Hotels berichtet.