RIMC kauft Radisson Blu Hotel in Cottbus

| Hotellerie Hotellerie

Nach zwei turbulenten Jahren für die Hotellerie fokussiert sich die RIMC Hotels & Resorts Group weiterhin auf europäische Hotelobjekte und strebt nach wie vor den Expansionskurs an. Nun hat die Hotelgesellschaft die Immobilie an der Vetschauer Straße in Cottbus käuflich erworben. Das Hotel wird bereits seit mehreren Jahren erfolgreich von der RIMC Gruppe als Pächter unter Einbindung der Marke Radisson Blu mit einem Franchisevertrag betrieben.

„Durch den Kauf der Hotelimmobilie setzen wir ein zusätzliches Zeichen für die langfristige Strategie am Standort Cottbus. Cottbus selbst und die Gesamtregion entwickeln sich wirtschaftlich, wie auch touristisch extrem gut. Die Mischung lässt uns sehr optimistisch in die Zukunft schauen“, so Patrick Gehrmann, Head of Commercial bei der RIMC Hotels & Resorts Group.

Mit einer zentralen Lage direkt gegenüber dem Hauptbahnhof, dem im Bau befindlichen neuen Instandhaltungswerk der DB, welches ab 2024 in Betrieb geht und inmitten der imposanten Spreewaldregion, überzeugt das Hotel mit seinen 236 Zimmer, sieben Konferenz- und Meetingräumen, Pool- und Wellnessbereich, Tiefgarage, Restaurants und großer Bar die unterschiedlichsten Gästegruppen.

Die RIMC Hotels & Resorts Group mit Hauptsitz in Hamburg ist eine der führenden internationalen Hotelgesellschaften. An der Spitze stehen Marek N. Riegger, CEO/Chief Executive Officer und Audun Lekve, CFO/Chief Financial Officer. Die RIMC Gruppe kann mit ihrer Idee, mit maßgeschneiderten Managementlösungen Hotels zu betreiben und gegebenenfalls zu revitalisieren, große Erfolge aufweisen. Das vielseitige Portfolio der Gruppe von Businesshotels, Stadthotels sowie Ferienhotels mit unterschiedlichen Kategorien ist aktuell eine gesunde und erfolgsversprechende Mischung an Hotelprodukten. Weitere Hotelprojekte sind für das laufende Jahr und den Folgejahren auf dem deutschen und internationalen Markt geplant.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Für 165 Hotels der insolventen REVO Hospitality Group sind Investorenlösungen gefunden worden. Der überwiegende Teil der rund 5.450 Hotelarbeitsplätze soll erhalten bleiben. Dagegen werden die Arbeitsverhältnisse von 450 Mitarbeitern der Unternehmenszentrale nicht fortgeführt.

Bei den Akzent Hotels haben in den vergangenen Monaten fünf Häuser innerhalb des Netzwerks einen Generationswechsel vollzogen. Die neuen Betriebsleiter rekrutierten sich dabei aus der Gruppe der sogenannten Jungen Akzentler.

Das Davoser Fünf-Sterne-Hotel Seehof stellt seinen Sommerbetrieb zum 14. Juni 2026 ein. Die Betreiberin Revo Hospitality Group verweist auf Synergien mit dem ebenfalls in Davos betriebenen Grandhotel Belvédère.

Die Motel One Group hat zum 1. Juni 2026 zwei bislang von der Revo Hospitality Group betriebene Hotels in Kiel übernommen. Für die Immobilien wurde ein neuer Mietvertrag über 25 Jahre abgeschlossen.

Die Bülow AG hat den Verkaufsprozess für den Porsche Design Tower Stuttgart gestartet. Das 2023 fertiggestellte Gebäude umfasst Hotel- und Büroflächen mit insgesamt rund 16.500 Quadratmetern Mietfläche.

Das Flensburger Boutiquehotel Petuh begeht sein fünfjähriges Bestehen. Nach einer umfassenden Sanierung infolge einer Sturmflut im Jahr 2023 setzt das Haus weiter auf eine Ausrichtung für Erwachsene, die Abstand vom Alltag suchen.

Das ehemalige Grandhotel Hessischer Hof in Frankfurt am Main hat zum 1. Juni 2026 als Taj Hessischer Hof Frankfurt wieder eröffnet. Betreiber ist die Indian Hotels Company Limited. Das Hotel war seit Ende 2020 geschlossen. Mit der Wiedereröffnung bringt die indische Hotelmarke Taj ihr Angebot erstmals auf das europäische Festland.

Das Hotel Golebiewski in Pobierowo eröffnet Ende Juni mit 500 Zimmern und umfangreichen Freizeitangeboten. Das Projekt gilt als größtes Hotel an der polnischen Ostseeküste und strebt eine Kapazität von über 1.200 Zimmern an.

SV Deutschland übernimmt ab September die exklusive Verantwortung für den Hospitality-Betrieb im neuen Präventionszentrum Previer in der Hamburger HafenCity. Das Leistungsspektrum umfasst die Verpflegung sowie den Betrieb von 234 Zimmern.

Anzeige

Das Restaurant ist montags halb leer. Die Lobby steht tagsüber weitgehend ungenutzt. Zehn Zimmer bleiben unter der Woche regelmäßig frei. Solche Situationen kennen die meisten Hoteliers. Lange Zeit lautete die zentrale Frage: Wie bekommen wir diese Kapazitäten verkauft? Heute stellen sich viele Häuser eine zweite Frage: Wie können wir sie nutzen?